Zeit Satans

Nach allen gängigen Überlieferungen befinden wir uns am Ende des Kali-Yuga. In der Offenbarung des Johannes, wie in anderen prophetischen Schriften finden wir immer wieder die gleichen Hinweise über den Übergang vom Fische zum Wassermann Zeitalter. Das größte derzeitige Problem, welches auf der Erde herrscht, ist der Satanismus und somit Satan, das heißt Luzifer (oder auch Lichtbringer) selbst. Es handelt sich dabei um den gefallenen Engel, der sich gegen Gott auflehnte und somit die unteren Reiche schuf.

Die Höllen sind wirklich existent, genauso wie die Dreifaltigkeit. Es ist allerdings ein beruhigender Faktor, dass es sich dabei um ein Problem der Erde handelt. Möchte man weiter erörtern so stellt man fest, dass die Bibel, der Koran und sämtliche Schriften die Bestie Satan ähnlich beschreiben. Weil es sich um Bücher handelt, die auf der Erde entstanden sind, ist es doch wahrscheinlich, dass es sich um ein Phänomen handelt dass auf unseren Planeten begrenzt ist. Der Dualismus des Kosmos, der sich in Liebe und Angst manifestiert hat, den zwei fundamentalen psychologischen Mechanismen zeigt uns auf, dass Satan nicht im Manifest der Liebe existieren kann sondern in der Angst.

Weil Liebe aber die viel stärkere Kraft ist, wird sich natürlich ebendiese zwangsläufig durchsetzen. So arbeitet Luzifer mit genau drei Prinzipien, die er jedem Menschen auf der Welt anbietet und der in unserer Zeit vier von fünf verfallen sind. Macht, Geld und Sex.

Die Macht bietet sich durch die Kapitalakkumulation und verschafft seinen Jüngern Möglichkeiten. Geld regiert unsere Welt, sämtliche Parlamente sind nicht durch Politiker sondern durch Lobbyisten der Großkonzerne und zuletzt der internationalen Bänkerlogen unterlegen. So leben wir in keiner Demokratie, nein in einer Scheindemokratie, die aber eigentlich eine kapitalistische Oligarchie ist, die nach Aristoteles zu den negativen Staatsformen gehört. Sex, Pornographie und Sexualagitation sind gerade in der westlichen Welt allgegenwärtig.

Betrachtet man die christlich katholische Kirche einmal aus anderem Auge wird einem nach gründlicher Inspektion nach und nach bewusst, wobei es sich bei unseren sauberen Christen, dem Papst und auch beim Islam handelt. Denn nun muss man nur noch eins und eins zusammenzählen. Was machen unsere Weltreligionsführer denn: Sie sammeln Macht, sie sammeln Geld. Damit nehmen sie die Geschenke Satans wohlwollend entgegen.

Jeder der diese Religionen kennt, weiß wie in ihnen Sexualität praktiziert wird. So ist die katholische Kirche voll von pädophil-misshandelnden Priestern, die sich an dem unschuldigsten vergehen, das unsere Gesellschaft hervorbringt. Den Kindern. Man halte sich bitte vor Augen, dass es sich bei den Katholiken, um den reichsten Verein der Welt handelt. Auch der Islam scheidet sich nicht weit von den Katholiken, sowie auch das Judentum. Auch hier taucht wieder die drei auf, drei Weltreligionen, drei Instrumente des Luzifer.Geht es den großen Weltreligionen wirklich darum, den Menschen ein Bild von Gott zu verschaffen und den Glauben zu verbreiten?
Nein, schließlich sind Gottesbilder verboten. Es geht um Geld, es geht um Macht und es geht um Sex, den drei Werkzeugen Satans, welche die apokalyptischen Reiter darstellen. Natürlich gibt es auch im Hinduismus und im Buddhismus genug Sekten, die ebenfalls dem Satan verfallen sind. Auch unsere wunderbare Licht und Liebe Esoterik, ist nichts Anderes als die Huldigung des Lichtbringers Lucifers. Allerdings bringt Luzifer seinen Anhängern soviel Licht, dass sie brennen im Höllenfeuer.

So sind auch die sogenannten „aufgestiegenen Meister“ Lady Nada und Saint Germaint nichts anderes, als Satanisten. Denn was wollte Meister Saint Germain? Er wollte Gold herstellen, Geld herstellen um Macht zu akkumulieren. Was tat Lady Nada? Sie schlief mit Sananda, dem Herrn und verführte ihn. Sie verführte die Welt, sie schaffte Perversion, Pornographie und Sex. Hieran sieht man, dass es dem Satan sogar gelang, die Götter zu verführen.
Nun handelt es sich doch hierbei um eine theosophische Herangehensweise und deswegen werde ich logisch erörtern warum all das nichts nützt. Denn bei den drei Reitern Macht, Sex und Geld handelt es sich nicht um die wahren großen Geschenken. Diese sind nur im positiven Abteil des Kosmos zu finden. Was ist denn stärker als die Macht? Es kann nur das Wissen sein, denn Wissen schafft Macht in jeglicher Hinsicht, stellt aber eine nicht vorhandene Macht dar, die sich nicht in Abhängekit eines Subjektes determiniert. Wenn ich weiß, kann ich meine Macht spielen lassen, der geschickte Geist muss dies jedoch gar nicht. Nach Max Weber ist die höchste Form der Macht ebenjene, die die Gehorsamen dem Machtausübenden freiwillig zuschreiben und das tun sie nur bei der Form der Macht, die durch Wissen, Gelehrtheit und andere positiv konnotierte Tugenden entsteht.

Der Sex der in unserer Gesellschaft durch Pornographie, Vergewaltigungen, Sex Agitation im Digitalfernsehen oder Prostitution vermittelt wird steht einer weiteren Qualität des Kosmos enorm nach. Das ist die Liebe selbst, die erste aller Kräfte. Sex ist eine Form der Liebe, eine reduzierte Abwandlung. Um als letzten Schritt gegen das Geld zu argumentieren sei aufgezählt was denn das Gegenteil ebenjenes von Besitz ist. Es ist der Verzicht, die Askese. Viele können sicher das Sprichwort „Alles was man hat, hat irgendwann einen selbst“ und genau so ist es. Geld ist der Faktor dem die meisten heute verfallen sind. Will man Schritte aus der Matrix gehen, so sind die satanischen Qualitäten durch die wahrhaft göttlichen auszutauschen. Ersetze ich Macht durch Wissen, schnelllebigen Sex durch echte Liebe und Besitz durch ein Verzichtsbewusstsein so komme ich heraus aus dem Satanismus, hin zur echten Größe. Jeder der sagt es ist nicht möglich aus seinen alten Mustern auszubrechen, lügt. Unserer aller Aufgabe ist es, hier Überzeugungsarbeiten zu leisten.

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Die Stereoanlage

Es war ein Moment, nur ein Moment. Und da waren sie inzwischen oft, die Händeschüttler. An diesem sonnigen Vormittag hatte ich mal wieder nach einer durchlesenen Nacht Papas alte Stereoanlage angeschlossen. Und so lief nun FFN, die Nachrichten und ein bisschen Musik zwischendurch. Ich fühlte mich wieder in die neunziger Jahre versetzt als Papa auf dem Sofa rauchte, um seine Probleme zu vergessen. Ja mein Vater, ein stets trauriger Bankangestellter, den die Menschen eures Standes einen Krüppel zu nennen pflegen. Der Krüppel. Das war er für mich nie gewesen, denn er war mein Vater, der da rauchte und mal wieder traurig war.

In der Bank hatte er aufgrund der Lähmung seiner rechten Körperhälfte nie den Beruf des Schreibers ergreifen können. Er blieb somit ein einfacher Bankhelfer, dem die reiche Bank nur soviel zugestand, dass es für das Essen und kurze Sommerferien an die Nordsee reichte. Stets sah ich meinen Vater traurig und weinend, oder er schimpfte mit mir. Nachdem sie in mir nun selber den Schizo sahen, den Gestörten, wahnsinnigen Geistseher, der sich immer mit Drogen zuzieht und ungern zur Maloche geht. Papa ging oft traurig zur Arbeit, er war für die Bankarschlöcher ja nur ein armer Tropf, den Mann herumkommandieren konnte. Stets nannte er sich selbst den „Krüppel“, für mich ist er das nie gewesen.

Mein Vater biss jeden morgen als er mit dem Bus zur Arbeit fuhr in den sauren Apfel. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, denn auch ich war für alle nach den schweren Jahren meiner Krankheit stets der Psycho. Nicht einen weiteren Krüppel zeugte mein Vater sondern nur den Psycho, den Schizo, wie die Bauern Menschen meines Schlages nennen. Ich habe dieses Wort niemals als Schimpfwort empfunden, aber Papa wollte nicht, dass man ihn Krüppel nannte. Nun ist seine Mama von uns gegangen und sein Papa auch und mein Vater ist wieder allein im Leben wie sein Sohn, mit dem er wieder und wieder Streit hat. Nie hat Papa verstanden was sein Sohn denn da für eine Charakterschwäche, die Ärzte Krankheit nannten, hatte.
Immer war er der, der sich durchkämpfen musste und sein Sohn war doch jetzt, da dieser nun krank war, derjenige der auf der Bühne des Mitleids präsent war. Hin und wieder schneide ich mir meine Adern auf, um mein Blut zu sehen und ich frage mich dann, ob es wirklich etwas böses ist. Der Unterschied zu mir und meinem Vater ist wohl stets der gewesen, dass ich als 13. Jähriger vollkommen scharf war und somit mein eigenes Schicksal ebnete. Natürlich waren dort in der Schule die Frauen von der Drogenintervention, die uns warnten. Tut das nicht, macht das nicht, das ist böse. Genau dieses Böse hatte mich doch stets fasziniert und als die Kommission vor mir stand, war es um meine liebe Seele doch schon längst zu spät gewesen.

Ich war jemand der das fließende Blut immer mochte und ich mochte das Spiel mit dem Feuer. Ich liebte es Dinge zu tun, die mir verboten war. Ob dies nun war, einen Schokoriegel im Supermarkt zu entwenden, sich mit dreizehn die Arme von seiner Borderliner-Freundin mit einer Rasierklinge aufschlitzen zu lassen oder den Weg des Wahnsinns zu wählen. Lange habe ich gebraucht, um zu verstehen, dass ich den Wahnsinn stets wollte. Alles wollte ich immer sein, nur nicht normal. Schon im frühen Jugendalter ekelte mich diese Normalität dermaßen an, dass ich mir die Haare rot färbte und Anarchiezeichen herumkritzelte.
Ich kotzte bei der Gesellschaft der Bänker, die meinen Vater hinterm Rücken einen Krüppel nannten, den man herum schubsen kann, wie einen demütigen alten Hund. Über die Jahre wurde mir somit klar, dass ich und meine Welt niemals im goldenen Zeitalter ankommen würden, wenn ich nicht das alte hinter mir lassen könnte. Und genau das war es, es war diese perverse Heuchelei von Mitleid gegenüber uns Beeinträchtigten, die ich stets verabscheut hatte. Nicht ich war schizophren, sondern die Bänker die meinen Vater tagsüber bemitleideten und ihn Abends als Quotenkrüppel bezeichneten. Es machte mich stets kochend vor Wut, bis ich die Pfaffen traf. Diese erklärten mir, dass wenn ich die Erleuchtung suchen möchte, ich doch diese Gefühle hinter mich lassen muss und ich denke dass es so ist wie Yoda und mein Meister Achim mir stets erklärt hatten.

Die wahre Dualität unseres Kosmos liegt in der Liebe und der Angst, dessen Ausartung die Form der Wut darstellt. Und so wurde auch mir klar, dass all diese Bänker irgendwo auch nur Menschen waren, die in einem pervers-kranken System Kapital akkumulierten und selbst unter Druck standen, ja gar meinen Vater eigentlich mochten, weil Sie ihm, den sonst keiner eine Arbeit geben würde, die Möglichkeit einräumten für sich und seine Familie zu sorgen. Vielleicht war es nur der Urlaub an die Nordsee den wir hatten, aber verdammt: Es war ein Urlaub. Ich hatte all diese Minderwertigkeitskomplexe nie verstanden, denn ich war anders. Die Krankheit hatte mich stark gemacht und die Empathie meiner Mutter mitfühlend. So würde ich nie sein wollen wie mein Vater ist. Aber vermutlich liegt das Problem genau darin, dass es aber bin.

Oma war ein Philosoph

Da saß sie steht’s,
im Sesselwanken
und dachte: Geht’s?
Bin in Gedanken

Denk an das Gute im Leben drin
Denk an das Schlechte, ein Losgewinn
Denk an des Schicksals ganzen Sinn

Oma isst gern Hellweizenbrot
Oma ist seit einem halben Jahr tot
Oma liebte den Opa so gerne
Oma im Garten, es funkeln die Sterne

Opa raucht pfeife und trinkt gerne nen Grog
Opa hat Verstopfung und scheißt auf dem Pott
Opa hat im Krieg Menschen erschossen
Opa hat im Berge Eisen gegossen

Oma am Hofe und Oma am Pferde
Da kommt der Philosphe, der Denker der Herde
Opa der Bauer, Opa hasst Polen
Opa hat in Bayern ein Fahrrad gestohlen

Mein Blut des Nordens friert in weissem Eise
16 Jahre jung und doch schon ein Greise,
sitz in dem Sessel und denke ganz leise
Philosophen sind’s, die Philosophen schaffen
Gott der Philosoph, er würde es machen

Der Pfaffe

Da lag er vor mir. Der Typ mit den grauen Haaren, der immer so leicht schwul daherredete. Nackend lagen wir alle in der Sonne auf dem Dach. Er machte tiefe Blicke auf meine Füße, die zur Linken seines Kopfes auf dem Liegestuhl lagen. Selbst im Sommer gehe ich gerne in die Sauna und schwitze solange, bis mir mein Herz die Grenzen meiner körperlichen Konstitution aufzeigt. Auch der Pfaffe schwitzte gern, redete gern auf seine tuntige Art und Weise daher. Er quatschte in den Aufgüssen meist über die Angelegenheiten der Stadt und ich muss ehrlich gestehen, dass ich jedes mal ihn hörend, ihn schlichtweg, für das was er war, verurteilte.
In der Zeitung las man ja jetzt ständig von den neuesten Missbrauchsvorwürfen unserer sauberen Katholiken. Jedes mal, wenn ich den Pfaffen sah, kamen in mir diese Gedanken auf. Wie konnte man nur einem Kind etwas derartiges antun?

Einst träumte ich einmal, die Welt sei voll von Erwachsenen, die einer jungen Seele nur Gutes wollen, sie fördern und gedeihen lassen. Je erwachsener ich wurde, desto mehr entschwand diese Illusion einer gesunden Welt, mehr und mehr hörte ich vom Abschaum unserer Gesellschaft, den Kinderfickern, wie man sie auf der Straße nennt.
Manche sagen, ihnen gehöre direkt der Phallus entfernt. Ich persönlich wollte über die juristische Behandlung von Pädophilen nie entscheiden und war deshalb auch immer froh, nicht den Beruf eines Juristen gewählt zu haben.
War der Pfaffe einer von ihnen? Er schwitzte immer auf den unteren Bänken, zog nie wie ein Kämpfer durch und setzte sich nach oben zu uns, den Harten, die wir wie Brathähnchen im Ofen bei neunzig Grad vor uns hin wässerten. Stets sprang ich nach dem Aufguss ins kalte Becken, auch der Pfaffe tat das.
Von ihm wusste ich, dass er eine hohe Position in der Kirche betraute, in der Stadt etwas zu melden hatte und mit dem Bezirksbischof gar in Kontakt stände. Was konnte so jemand von der Liebe wissen? Leute seines Standes verboten sich die körperliche Liebe, predigten in ihren Messen jedoch von der bedingungslosen Liebe des Herrn Jesu Christi.

Meine Fußnägel waren wieder nicht geschnitten, es fiel mir auf, als der Priester sie anstarrte. Natürlich beschämte mich der Anblick meiner ungepflegten Füße sofort. Nun ja so lagen wir da und brieten in der Sonne. Die einen rauchten Marlboros und tranken dazu Weizenbier, die anderen lasen in ihren Romanen. Ich starrte in die Wolken. Plötzlich geschah es. Ein Wunder. Alles viel mit einem mal herab, all meine Wut, all mein Irrsinn, der Hass, den ich Jahrzehnte gelebt habe. Nun möge der Pfaffe ein böser Mensch gewesen sein, ich glaubte nie dass er wirklich einer war.

Aber dennoch wurde mir klar, was dieser Mann da täglich predigte. Bedingungslose Liebe. Was war denn das? War es das, dass ich den Pfaffen für seine Zunft verurteilte? Dafür dass Eltern Jahrhunderte lang ihre homosexuellen und auffälligen Kinder zu den Mönchen schickten, war es dass richtige die Katholiken dafür zu hassen? Nein und genau das, dieser fundamentale Funke Erkenntnis erleuchte in mir ein Nervenfeuerwerk. Wobei die Beschreibung eines Feuerwerkes irreführend ist, denn es war eher das Löschen eines Feuers. Ich war stets ein Freund der Kirche gewesen. Gerne sah ich mir die Fresken, die Gemälde an und wohnte hin und wieder einer Messe bei. Trügerisch stand ich der Zunft dennoch gegenüber, die als reichste Zunft der Welt bekannt ist. Aber all das konnte ich in dem Moment loslassen, all die Gedanken. All den Hass, die Wut und den Ärger. Ich war einen Moment frei. Freier als zuvor, es war ein wundervolles Gefühl. Später sagte ich dem Pfaffen einmal: „Ihre Kirche tut viel Gutes“. Vielleicht trinke ich mal ein Weizen mit ihm oder ein Kefir. Ich kannte seine Welt nun besser. Meine war ihm noch vollkommen unbekannt.

Männer weinen einsam

Papa weinte einsam
Tränen liefen sein Lied herab
Mama vollkommen verzweifelt
Was ist das für ein Kind

Malte malte einsam
ein lustiges Bild vom Krieg
Brüder leben zweisam
Lehrer setzt auf Sieg

Männer weinen einsam
weil alle immer lachen
Wecken nicht die Drachen
Spielen Schach gern zweisam

Frauen lieben einsam
Lieben Männer zweisam
Mama liebt ihr Kind

Kind raucht Hasch ganz einsam
Kind verfällt dem Teufel

Spiel mit mir gemeinsam
Bin dann nicht mehr einsam
Der, wer einsam gerne singt

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