Ein Spaziergang

„Ich kann manchmal hören kann was andere Menschen denken. Es ist dann nicht so, dass ich sie höre als ob sie sprechen hören, sondern eher als könne ich ihre Gedanken hören. „Was denkst du, Leo? Ist es schön was sie denken?“ „Je mehr ich mich damit auseinandersetze und es wird wenn ich entspanne immer stärker, muss ich sagen dass es schön ist. Die Menschen sind in ihren Gedanken meist viel schöner als sie sich geben. Sie kommen mir dabei manchmal wie kleine Kinder vor. “ Ein Reh entsprang dem düstermodrigen Fichtenwald, als Leo und Herr Krioski an eine verrostete Tür am Zaun gerieten, die scheinbar so etwas wie eine Grenze markierte. Sie war nicht abgeschlossen und so gingen die beiden ohne zu zögern hindurch. „Die Freiheit“ sagte Herr Krioski.

Leo hatte die Augen weit offen, er war auf das Gespräch konzentriert. Ein dünner schwarzhaariger Junge, der auf alle stets etwas seltsam gewirkt hatte. Manche gleichaltrige hatten Angst vor ihm. Den Mädchen gefiel er meist, denn er war wohl das, was man gut und gerne als Träumer bezeichnete.
Seine grauen Augen sahen stets wie durch einen Menschen hindurch und der kleine Mund zeigte in seiner aktuellen Mimik meist die Gefühlslage Leos an. “ Es ist für mich nur so, dass ich glaube mich in diesen Welten verlieren zu können. Wenn ich in die Meditation komme gerate ich in den Trancezustand, in dem ich Gedanken und Gefühle anderer gut wahrnehmen kann. Ich finde das nur so interessant, dass ich manchmal vergesse abzuschalten. Dann schlage ich mir die Nächte um die Ohren, aber jetzt habe ich ja diese Schlafmedizin.“ Ihm war damals nicht klar, wie die Welt über Menschen wie ihn dachte, wie sie ihn verachteten. Ohja wäre da doch nicht diese tolle Schlafmedizin. Sie erstickte die Gabe in Müdigkeit, tötete den Spirit und sorgte für nichts als einen klaren aber müden Geist. „Es ist der Preis den Menschen meiner Art in dieser Welt zahlen müssen“ dachte Leo.

„Es gibt tolle Bücher zu dem Thema, mir ist aufgefallen, dass du dich sehr für Philosophie interessierst Leo, lies doch mal Sofies Welt“. Oh nun das war einer dieser Titel, den Leo hörte und sofort wusste, dass es ein Buch sein würde, das sein weiteres Leben prägen würde. Die Menschen um Leo herum, wussten nicht was genau es war, das ihn so wurmte. Man wusste aber das Leo sich in großer Gefahr befand. Er spazierte stolz und wissbegierig durch die Welt, sah die Gefahren. Ja das ist es, er sah die Gefahren. Aber er sah sie nicht an. So hatte man ihn doch stets vor dem Zigarettenrauchen gewarnt, ihn gewarnt Drogenexperimente zu machen. Wie weit hatte ihn das alles bisher gebracht? Er glaubte sich Psychonaut nennen zu müssen, jemanden der mit Zuständen experimentierte. Doch all das war nichts für ihn, zumindest noch nicht, denn nur Wenige konnten sehen was er wirklich war. Schlacksig und groß hatte ihn die Pubertät gemacht, ein Knabengesicht zierte seine Wangen, aber letzendlich war er noch immer ein kleiner Junge. Er war nichts als ein Kind, das die Gesellschaft nicht gebrauchen konnte und deshalb gab man ihm diese Medizin. Hätte man das doch gewusst. Hätte man ihn doch einfach mehr spielen lassen, vielleicht ein Jahr, ein paar Monate.

Herrn Krioski viel der Kontakt mit Leo schwer, denn er war ein Junge den er mochte. Ein Träumer und Denker, der viel zu tief nachdachte und sich fragen und Theorien stellte, die in unserer Gesellschaft einfach nicht geduldet sind. Leo wusste ja noch nicht einmal wie man die Dinge beim Namen nannte, mit denen er sich beschäftigte, kannte die großen Bücher der Esoterik und Spirtiualität nicht, hätte die Frage was diese Fächer überhaupt seien, zu dieser Zeit niemals beantworten können. „Nachts malt er Bilder von nackten Frauen“ sagten sich die Erzieherinnen und fanden das ganze irgendwie lustig. Aber es war wohl normal für einen 16 Jährigen stets an nackte Frauen zu denken, also warum all das pathologisch betrachten? „Ich hörte du malst“ fragte Herr Krioski beim Spaziergang in der Freiheit? „Ich kann das gar nicht, aber ich versuche mich zu verbessern“. So ging man vorran, es war ein Freitag mittag. Einer jener Freitage die alle liebten, gerade mittags, als die Vorfreude aufs Wochenende am größten war. „Also gehen wir zurück“ und so gangen sie zurück in das Heim. Als sie eintraten, wurde der Schlüssel zweimal umgedreht. Die schwere Tür war fest verschlossen. Nur auf bitte würde der Schlüssel erneut gedreht werden. Nur wenn er freundlich blieb. Die Eingangstür zum Wohnbereich war abgeschlossen und genau, das war es was nur wenige verstehen können und was Leo so traurig machte. Denn Leo war nicht frei. Man hatte ihn in ein Zimmer gesperrt und stellte ihm jeden Tag ein leckeres reiches Essen auf den Tisch, aber er konnte nicht das tun und lassen was er wollte. Er war in seinen eigenen Augen nichts als ein Gefangener des Systems, der Gesellschaft, die aus ihm wieder einen arbeitstauglichen Jungen machen wollte. Viel zu jung war er wohl für eine derart rabiate Behandlung. Jedem hatte er von nun an über sein Herz und seine Psyche auszudrücken , denn er wurde nun in eine spezielle Kaste gesteckt. Leo hielt sich noch wacker, doch die Ärzte die ihn behandelten stellten sich ernsthaft die Frage: Wird er diese Krankheit überwinden? Den Wahnsinn, wird er ihn überleben? Viele schafften es nicht. Da wurde Leo gerufen, die Zwischenmahlzeit war fertig. Essen, Tabletten und Schlafen. Er war ein Mastschwein.

Werbeanzeigen

Sein Name war Bubbel Körneangler

Da war er, der kleine Sammler
man nannte ihn Bubbel Körneangler
ein Hamsterchen mit dicken Backentaschen
er liebte es Würmchen zu vernaschen

Bubbel war ein sportlich Mann
jeder Sprung vom Bett gelang
Bubbel war ein Störenfried
alle hatten Bubbel furchtbar lieb

Nach zwei Jahren fühlte Bubbel
dass er gehen musste
Nagt noch einmal die Brotkornkruste
ich lies die Tür des Nachtes auf
Bubbel sah Chance
für seinen letzten Lauf

Unser Freund wollte in Freiheit enden
seine Zeit nicht mehr verschwenden
Verzeih mir Bubbel meine Tat
Ich bete Bubbel, für dich am Grab

Roter Regen

Ein roter Stift
Regen zieht auf
Wieder und wieder
Zorn rollt herab
Lächelnd eisig kalt
auf unsere heiße Erde nieder

Tag ein Tag aus
schwimmt Fischchen auf dem Wasser
der Nebel friert
ein eisig Regen
Ein Schiffner lacht
ganz ungeniert

Dah die Sonne!

Die Nacht erwacht
ein Stern, ein Schauer
ein roter Stift
liegt auf der Lauer

Ein Ende droht
welch fremd Zitat
Es ist nur so,
der Regen naht.

Die Brötchenmagd

Am Morgen dort
ein Brötchen liegt
ein Ofen hat’s
gebacken

Am Abend Mord
die Leiche liegt
ein Lächeln grinst
im Schatten

Am Frühstückstisch
ein Brötchendieb
ein Seitenhieb
die Dirne wird
gehangen

Am Mittag fort
ein Kruben liegt
die Tränen sind
vergangen

Ein Brötchenmensch
ein Liebchen lieb
kann in ihr Herz
gelangen

Ein zarter Schlag
ein schwerer Hieb
die Liebe ist vergangen

Ein stiller Mord
ein Brötchendieb
ein Schrecken auf
den Wangen

Zeit Satans

Nach allen gängigen Überlieferungen befinden wir uns am Ende des Kali-Yuga, wie bereits oft auf Sonde 7 erwähnt. In der Offenbarung des Johannes, wie in anderen prophetischen Schriften finden wir immer wieder die gleichen Hinweise über den Übergang vom Fische zum Wassermann Zeitalter. Allgegenwärtig ist der Satanismus und somit Satan, das heißt Luzifer (oder auch Lichtbringer) selbst. Es handelt sich dabei um den gefallenen Engel, der sich gegen Gott auflehnte und somit die unteren Reiche schuf. Beruhigend ist die Tatsache dass dem Lucifer nur das Feuerelement geweiht, ist die vier anderen Elemente (Wasser, Erde, Luft und Fluid) liegen weiterhin auf der Seite des liebend positivistischen Gottes. Zudem hat er Satan entstehen lassen, er schuf ihn nicht, er ließ ihn passieren. Natürlich hat derjenige der ihn passieren ließ, auch die endgültige Macht ihn zu richten. Doch die Götter greifen nicht in das Verhalten ein. Sie erklären, sie kommunizieren sie erscheinen, aber sie verändern nicht unser verhalten, das tun nur wir selbst.

Die Höllen sind wirklich existent, genauso wie die Dreifaltigkeit. Es ist allerdings ein beruhigender Faktor, dass es sich dabei um ein Problem der Erde handelt. Möchte man weiter erörtern so stellt man fest, dass die Bibel, der Koran und sämtliche Schriften die Bestie Satan ähnlich beschreiben. Weil es sich um Bücher handelt, die auf der Erde entstanden sind, ist es doch wahrscheinlich, dass es sich um ein Phänomen handelt dass auf unseren Planeten begrenzt ist. Der Dualismus des Kosmos, der sich in Liebe und Angst manifestiert hat, den zwei fundamentalen psychologischen Mechanismen zeigt uns auf, dass Satan nicht im Manifest der Liebe existieren kann sondern in der Angst.

Weil Liebe aber die viel stärkere Kraft ist, wird sich natürlich ebendiese zwangsläufig durchsetzen. So arbeitet Luzifer mit drei Prinzipien, die er jedem Menschen auf der Welt anbietet und der in unserer Zeit vier von fünf verfallen sind. Macht, Geld und Sex.

Die Macht bietet sich durch die Kapitalakkumulation und verschafft seinen Jüngern Möglichkeiten. Geld regiert unsere Welt, sämtliche Parlamente sind nicht durch Politiker sondern durch Lobbyisten der Großkonzerne und zuletzt der internationalen Bänkerlogen unterlegen. So leben wir in keiner Demokratie, nein in einer Scheindemokratie, die aber eigentlich eine kapitalistische Oligarchie ist, die nach Aristoteles zu den negativen Staatsformen gehört. Sex, Pornographie und Sexualagitation sind gerade in der westlichen Welt allgegenwärtig.

Betrachtet man die christlich katholische Kirche einmal aus anderem Auge wird einem nach gründlicher Inspektion nach und nach bewusst, wobei es sich bei unseren sauberen Christen, dem Papst und auch beim Islam handelt. Denn nun muss man nur noch eins und eins zusammenzählen. Was machen unsere Weltreligionsführer denn: Sie sammeln Macht, sie sammeln Geld. Damit nehmen sie die Geschenke Satans wohlwollend entgegen.

Jeder der diese Religionen kennt, weiß wie in ihnen Sexualität praktiziert wird. So ist die katholische Kirche voll von pädophil-misshandelnden Priestern, die sich an dem unschuldigsten vergehen, das unsere Gesellschaft hervorbringt. Den Kindern. Man halte sich bitte vor Augen, dass es sich bei den Katholiken, um den reichsten Verein der Welt handelt. Auch der Islam scheidet sich nicht weit von den Katholiken, sowie auch das Judentum. Auch hier taucht wieder die Drei auf, drei Weltreligionen, drei Instrumente des Luzifer.Geht es den großen Weltreligionen wirklich darum, den Menschen ein Bild von Gott zu verschaffen und den Glauben zu verbreiten?
Nein, schließlich sind Gottesbilder verboten. Es geht um Geld, es geht um Macht und es geht um Sex, den drei Werkzeugen Satans, welche die apokalyptischen Reiter darstellen. Natürlich gibt es auch im Hinduismus und im Buddhismus genug Sekten, die ebenfalls dem Satan verfallen sind. Auch unsere wunderbare Licht und Liebe Esoterik, ist nichts Anderes als die Huldigung des Lichtbringers Lucifers. Allerdings bringt Luzifer seinen Anhängern soviel Licht, dass sie brennen im Höllenfeuer. Dabei geht es stets um Aufladung, mehr und mehr Aufladung mit Energie (Licht). Niemand möchte sich bitte angegriffen fühlen, ich möchte nicht alle Weltreligionsanhänger über einen Kamm scheren, ich bitte nur darum sich diese Prinzipien vors Auge zu führen.
Nun handelt es sich doch hierbei um eine theosophische Herangehensweise und deswegen werde ich logisch erörtern warum all das nichts nützt. Denn bei den drei Reitern Macht, Sex und Geld handelt es sich nicht um die wahren großen Geschenken. Diese sind nur im positiven Abteil des Kosmos zu finden. Was ist denn stärker als die Macht? Es kann nur das Wissen sein, denn Wissen schafft Macht in jeglicher Hinsicht, stellt aber eine nicht vorhandene Macht dar, die sich nicht in Abhängekit eines Subjektes determiniert. Wenn ich weiß, kann ich meine Macht spielen lassen, der geschickte Geist muss dies jedoch gar nicht. Nach Max Weber ist die höchste Form der Macht ebenjene, die die Gehorsamen dem Machtausübenden freiwillig zuschreiben und das tun sie nur bei der Form der Macht, die durch Wissen, Gelehrtheit und andere positiv konnotierte Tugenden entsteht.

Der Sex der in unserer Gesellschaft durch Pornographie, Vergewaltigungen, Sexagitation im Digitalfernsehen oder Prostitution vermittelt wird steht einer weiteren Qualität des Kosmos enorm nach. Das ist die Liebe selbst, die erste aller Kräfte. Sex ist eine Form der Liebe, eine reduzierte Abwandlung. Um als letzten Schritt gegen das Geld zu argumentieren sei aufgezählt was denn das Gegenteil ebenjenes von Besitz ist. Es ist der Verzicht, die Askese. Viele können sicher das Sprichwort „Alles was man hat, hat irgendwann einen selbst“ und genau so ist es. Geld ist der Faktor dem die Meisten heute verfallen sind. Durchdringt man das Prinzip von Besitz, wird klar dass die Befriedigung durch Besitzlosigkeit eine höhere Qualität darstellt als der Besitz selbst, weil sie frei und unabhängig ist. Will man Schritte aus der Matrix gehen, so sind die satanischen Qualitäten durch die wahrhaft göttlichen auszutauschen. Ersetze ich Macht durch Wissen, schnelllebigen Sex durch echte Liebe und Besitz durch ein Verzichtsbewusstsein so komme ich heraus aus dem Satanismus, hin zur echten Größe. Jeder der sagt es ist nicht möglich aus seinen alten Mustern auszubrechen, lügt. Unserer aller Aufgabe ist es, hier Überzeugungsarbeiten zu leisten. Und es ist tatsächlich viel einfacher als 4 von 5 denken.

Vorherige ältere Einträge

Wege der Selbstheilung

Kostenlose Selbsthilfereihe mit verschiedenen Themengebieten, Podcast, Gedichten, Videos und Musik

LYREBIRD

- Lifestyle, Handlettering & Hobbypsychologie -

The Blog Cinematic

Film als emotionalisierende Kunstform

Borderline

Ich und mein Borderline mein Borderline und ich

Edelsteinseite

Edelsteine Beschreibungen & Wirkungen

flora-shop.eu

Dekorationsblog diy

Zerdenker

Niemand lernt das Laufen ohne zu stolpern und mit der Liebe verhält es sich ebenso.

W8Screens

Pixel and more

dieLaufeinheit

empfohlen von RUNNING 02/2017

In Wirrkopfs Knäuel

Kultur und Routine

Mercedes Prunty Author

The Walking Mumbie

seppolog

Ein Münsteraner bloggt.

Impressions of Bangladesh

Meine Reisen nach Bangladesch - Eindrücke, die geteilt werden sollten

100 Canciones

Musica callejera

hicemusic

Neue Musik im Check

Wilde Schönheiten

Bilder & Beobachtungen | Wissenswertes & Tipps | Naturschutz (im Garten)

Der Seiltänzer

Filme machen, Worte stellen, Dilettant sein.

Street Photography

Straßenfotografie • Beobachtungen am Wegesrand

Gedankenteiler

Gedanken sind bunt

Mein Leben und Erfahrungen als Empath

es ist nicht leicht ein Empath zu sein

Marina Rupprecht Fotografie und Literarisches

Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker als alleine.

überschaubare Relevanz

Man muss das realistisch sehen.

freudefinder

beschwingt durchs Leben gehen - Lebensfreude jetzt genießen

Sonde 7

Philosophie, Lyrik, Politik und Weltgeschehen

KLANGSPEKTRUM

Über Musik und andere schöne...

Gingerclub's Blog

Online Seminare für natürliche Gesundheit - Körper, Geist und Seele