Die Schandesnacht Teil7

Der Inspektor sitzt beim Pathologen.

Die gute Dame glauben sie’s,

saß lang schon inner Art Verließ.

Die Rezeptordichte obendrin,

gigantisch hoch das Dopamin,

Sie hat geraucht die Zähne gelb,

sie ist geflüchtet aus der Welt.

Die Rezeptoren sprechen ihre Sprache selber,

die Mikroskopie macht Bombenschritte,

teuer ward der Kasten dort,

Der Winter kommt, es wird schon kälter.

Aber klar ist bei der Dame ganz die da litte,

Sie war ein Kiffer immerfort.

Hat bedient sich an der Meisterpflanze,

Dass sie mir nicht hieraus vertanze.

Der Inspektor:

Das Milieu ist schwer und sie hat nicht verdient,

wer war es der den Perser zahlte,

wer war es der das Leben schient?

Ich werde mich besprechen müssen,

Der Pathologe:

Die Frau war klar zum küssen.

Vielleicht ein Galanter Herr,

war ihr Konto leer?

Der Inspektor:

Das ist und bleibt geheime Sache,

danke für den Caffe und bis bald.

Der Pathologe verweilt.

 

 

Advertisements

Die Schandesnacht Teil 6

Rudolf spazierte auf dem Marktplatz herum und trinkt einen Glühwein.
Währenddessen beobachtet er die Menschen und träumt vor sich her.

Der Fettsack dort beim Metzgerstand,
Zum Glück bin ich nicht mit ihm verwand,
und sehe da Glühweinfrau,
mit der ekelhaften Warze im Gesicht,
In mir erlischt das letzte Licht,
dieser Pöbel hier im Weihnachtstau.
Ach es schneit schon weiße Flocken,
Diese Hure, dieses Miststück mit den Locken,
Jetzt sieht sie den Rettich von unten an,
Mein Intellekt, der stets gewann,
verurteilt all die Menschen hier.
Es stinkt nach Mundfäule, Schweiß und Bier,
sieh wie sie den Döner reißen,
und nach langem genüßlichem zerbeißen,
alles wieder aus sich Scheißen.
Hier im Land des hohen Standes,
kann jeder Hans und Horst,
jeder noch so dumme Narr,
leben wie Gott am Eifelturm,
drum frage ich, ist es denn wahr,
kommt irgendwann der Sturm?
Die Flut, die Erlösung,
die das Gesocks davonweht,
bald ist es um unser Land zu spät.

Die Schandesnacht Teil 5

In Heimen steckt ein Mörder ganz vergraben,

Die Sozialarbeiter sehen die Ärzte sich laben,

er mordet viel, er mordet gerne,

er hofft, dass er vom Morden lerne.

Er denkt ganz schnell, er denkt und denkt,

er glaubt an seinen Frauentraum,

und wenn er ihnen Liebe schenkt,

dann lieben Sie ihn kaum.

Er zahlt vom Erbe, bares Geld,

er hat genug, er kauft die Welt.

er nimmt das weiße Pulver schnell,

Seine Augen leuchten grell,

er trinkt die Flaschen,

grün, rot und Braun.

Und wenn er bricht den weißen Schaum

müssen andere seinen Schmerz verdauen.

Einst war er nicht gerissen,

hat hohe Tiere schwer beschissen.

Und so sprach ein Arzt in Kleidung weiß,

Die Geisteskrankheit ist dein Preis.

Nun sitzt er da im Raucherzimmer,

Und hört laut Sprachgewimmer.

„Rudolf, gib mir doch noch eine,

„Mann Harald, für dich habe ich keine“,

„Das weise Pulver das du ziehst,

ich werds dem Doktor melden, siehst,

du nicht wie ich hier leide an der Sucht,

du hast genug, warum ergreif’st die Flucht?

„Ich muss noch fahren in die Stadt“

„Ich bin dein Reden langsam satt,

„Musst hinaus? Hinaus zum Mädel?“

Ihr Haar sei schwarz gewesen,

wie ist sie denn? Ich fress den Besen.

Solch Egoist wie du,

Du sagst sie pflegt die Kuh.

„Sie ist ein Bauer, sie lebt auf dem Land,

in der Stadt ist sie nicht bekannt.

Doch nicht ihrer wegen fahr ich los

Ich muss zur Bank, ich brauche Mos.

Rudolf fährt in die Stadt.

 

 

Fortsetzungsdichtung Teil 4

Zwei Kommissare betrachten eine tote Frau.

Sie ist voll blut, riecht modrig alt,

wer tat das nur, wer nutzt Gewalt.

Hier in im Raum mit Milch und bunt gebildert,

Die Leiche scheint schon bald verwildert.

Sie blutet aus dem Bauch heraus,

dort an dem Ohr Igitt die Maus.

Welch Mensch tat diese Grausamkeit?

hier riechts so süßlich, fast nach Honig,

beim Küssen schmeckt sie süß melonig.

Dass denk ich mir und sprech es nicht,

Wie leer schaut dieser Schönheit’s jung Gesicht

Der Bauch gefüllt mit Klingenstahl,

sieht lieblich aus, sie hat die Wahl.

So rundlich ist ihr süßer Schatten.

Dort oben knacken braune Latten.

Ich vermute, sie hat kein Geld gespart,

schau was sie hier verwahrt.

Sie muss zum Schlitzer sag ich dir,

denn diese Spuren brauchen wir.

 

 

Fortsetzungsdichtung Teil 3

Sie sah so schön aus, dach ich mir

mein Talent ist hier bei dir.

Für sieben Jahre Altersheim,

sperrte man den Vater ein.

Das Mädel sieht so schön aus, beim Regenwind

sie stirbt nicht, hoff ich, sie kriegt mein Kind.

Aber der Holger, alter Denker

läuft durch Wald und im Stadtbezirk.

Der Lenker führt mich in die Fabrik.

Schreierei, Gebrüll und Knochenjob.

Sie läuft gern in den Wald hinein,

und raucht dort alten Pflanzenkeim.

Holger betritt das Fabrikgebäude.

Fortsetzungsdichtung Teil 2

Verwegen schaute Franziska in den Ort
aus ihren Lippen löste sich kaum ein Wort
Die Klinge in der Nacht zerbrach
als sie den alten Herren stach.
Sie sah das Blut wie Wasser triefen
Sah rote Säfte liefen.
Was habe ich blos mit meinem Mann gemacht
Ach wäre da nicht die Schandesnacht.
Die Kuh schaut jetzt so finster Drein
und Hof und Haus sind jetzt wohl mein.
Dieses Flitchen, diese alte Ziege,
wo ist sie hin, die Jugendliebe.
Hat er sie geliebt wie mich ?
Bereue ich jetzt den Messerstich ?
Er ,mein kleiner junger Bauersmann,
der jeden Tag sein Werk getan,
nicht Unschuldig in meiner Frage
Ob mein Gewissen mirs jetzt Sage.
War er es bei der Hofendame
die mit ihrem Kingsgehabe,
macht jedes Männerherz so weich
Das Schicksal spielt manch bösen Streich.
Jetzt bereut ers sicher mit dem Stahl im Rücken
Doch mein Plan ist voller Lücken.
Soll ich hier bleiben bei Hof und Hain ?
oder treibts mich in den Wald hinein.
Dort wo die Kräuterfrau, die Wilden mestet
und schwarzer Schein, die Frommen testet.
Ich will mir meine Erleuchtung suchen,
und auf den wahren Herren fluchen.
Als Sie den Wald in der Nähe sucht
Vollstreckt er sich des Mordes Fluch.
Denn Evariel der junge aus dem Land,
er zuckte noch als sie verschwand.
Und als sie bei der Hexe war,
wurde dem Jungen langsahm klar.
Mein Tode scheint so fern trotz Wunde,
ich bin geheilt in dieser Götterstunde.

Die Schandesnacht Teil 1

Graß im Tabaknebel
Ich seh die Sonne,
Isch sah dat Winter,
Ik trink dat Kafka,
Ich traf dass Tor,
Ich traf ihr Ohr,
Ich starb im Wald,
Ik werd nicht alt,
I sah dik nit,
I dacht acht Bit,
I traf old Onkel,
Ik starb förn Funkel,
Ich schnitt ins Fleisch,
Ike sah dat nit,
Ich seh nicht Ich.
Ich sah,nicht du.
Du trafst olt Kuh,
Du trafst olt Molke,
Ich darf nicht tun Wolke,
Du, trankst nit Milk.
Du starbst nicht dort.
DU warst nicht fort.
Du sahst, nit Ich,
Ich sprach nicht sprich,
Ich war noch Ich.
Ich ward, nit Du.

Du bist Du,
„Alte Kuh“!
„Muh“.

Neonoirerror

Go where you feel most alive

Spirit Kreativ

Studio für Spiritualität und Kunst

Zerdenker

Niemand lernt das Laufen ohne zu stolpern und mit der Liebe verhält es sich ebenso.

W8Screens

Pixel and more

Vitamin Erfolg

Academy für deine Charakterentwicklung

die Laufeinheit

empfohlen von RUNNING 02/2017

Lysander

Der befreite Mann.

Paul Fehm

Literarischer Blog Heidelberg

pflegeberatung-aachen.de/blog_ck/

Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

In Wirrkopfs Knäuel

Kultur und Routine

Mercedes Prunty Author

The Walking Mumbie

PolitEco

Politics, Economics and more

Impressions of Bangladesh

Meine Reisen nach Bangladesch - Eindrücke, die geteilt werden sollten

belysnaechte

“Es ist besser, man gehört zu den Verfolgten als zu den Verfolgern”Danilo Kiš

100 Canciones

Musica callejera

hicemusic

Neue Musik im Check

lettercastle

nur würdelose wörter erlaubt

jenniviolet

A fine WordPress.com site

Wilde Schönheiten

Bilder & Beobachtungen | Wissenswertes & Tipps | Naturschutz (im Garten)

Der Seiltänzer

Filme machen, Worte stellen, Dilettant sein.

Norelana's Blog

das kreative Chaos

Street Photography

Straßenfotografie • Beobachtungen am Wegesrand

Gedankenteiler

Gedanken sind bunt

Mein Leben und Erfahrungen als Empath

es ist nicht leicht ein Empath zu sein

Marina Rupprecht Fotografie und Literarisches

Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker als alleine.

überschaubare Relevanz

Man muss das realistisch sehen.

ChillendeSchiller

LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH (Bette Midler) .... und ganz einfach voll das Leben.

freudefinder

beschwingt durchs Leben gehen - Lebensfreude jetzt genießen

KLANGSPEKTRUM

Über Musik und andere schöne...

Gingerclub's Blog

Online Seminare für natürliche Gesundheit - Körper, Geist und Seele