Herz

Alles

Alles was ist

Ist Illusion

Alles was war

Ist Erinnerung

Alles was sein wird

Ist noch nicht real

 

Sprichst mit mir über Materie

nichts als manifestierte Energie

Aber Energie!

Wenn nur Energie ist

Dann war da doch Energie

und wird Energie sein

 

Mein Blut hat Energie

Und mein Herz spricht diese Sprache

was ich dabei tue?

Ich versuche sie zu beachten, denn

Alles fließt

Grund zum Optimismus

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Große Worte

Als großer Dichter,

dachte sich der kleine Richter,

wird mein Leben stark wie Sie,

und als er schrieb genüsslich Lichter,

erhellten sie grau Philosophie.

 

Er wollt schreiben schwer Geschicht,

und bleibt dabei nur stets beim Reimen

wieder nur ein öd Gedicht.

 

Wollt die Welt mit Schrift verdrehen

nebenbei ein Herz erobern,

doch beim zweiten Wiedersehen

ließen Lettern dies Begehr,

auf kurz auf lang

madig modern.

 

Paffte viel und oft und gerne,

träumte nachts beim Schein der Sterne

Sagte gern dem Weine zu

dacht sich Dichten als Tabu

 

Doch als er las die Klagesschriften,

Mann ich muss bald wieder dichten.

Gott schickt es mir oder schickt er’s nicht

auf meinem Grabstein schreibt, ein kurz Gedicht.

Roter Mohn

Dort am Kornfeld,

stand einst,

ein roter Mohn,

also ging ich Dörflerssohn,

und brach sanft

den Halm Dir schon.

Wollt ihn Dir,

ganz lieblich brechen,

nicht am Rosenstrauch mich stechen,

Dich beschützen,

roter Mohn.

Nahm Dich mit,

hin wo ich wohn,

mit lock’rem Blatt gar schon,

Dich, oh kleines Blümlein Mohn.

Und solltest Du doch nie vergehn,

will Dich nie in fremden Händen sehn,

will Dich hegen, will Dich pflegen,

Dich Du zarte Weizenpflanze,

nehm dich mit zu Nacht und Tanze

nehm dich mit zum letzten Tag

weil ich dich so gerne mag.

Und wie sie welkte, wie sie reifte,

liebt das Leben lock’res leichte.

Ich will mehr,

will andre Blüten,

Rosen, Nelken und Narzissen,

in der Nähe meines Bettes wissen,

mit Dir zusammen, roter Mohn,

verlierst Du gar,

ein Blättchen schon?

Hab ein blaues Blümchen,

gern gerissen,

hielt sie fest, im Bett

beim Kissen.

Dacht an Dich,

Du roter Mohn.

Und Dein Anlitz, zarte Spitze,

bleib den Herbst, bei Nacht und Blitze,

bleib bei mir bis in den Tod,

blühst so schön, im hellen Rot.

Doch der Winter kommt schon bald,

draußen friert es, bitter kalt,

Lässt mich frieren, ganz allein

ohne Dich, mein Blümelein.

Was rot war ist nun gräulich braun

all das Purpur, verronnener Traum.

Der sonderbare Wanderer

Diese Seele ist verloren,

sprachen Dementoren,

das Leben ist verworren,

Dachten Pharaonen,

in der Zeit ist sie verdorren

Sprach die Träne,

die lachte wie die Sonne,

und sie spielen ihr ein Lied vom Sommer:

Jetzt lag sie in der Meermülltonne,

und wieder dort wieder ein Donner,

Und genau dort nur dort fühlte sie Wonne,

Dort zwischen Windeln und Kirschkernen,

ohne Lohn und Brot zum wärmen,

dort wenn sie alleine war und niemand half

niemand konnte aus ihr lernen,

dachte sie an den bärtigen kleinen Alf,

der Sie einst gewesen, der sie heute noch war

bevor all dies Unglück daraufhin geschah,

mir fällt heraus das letzte Haar und schon

ernte ich der Arbeit Lohn, und schon

schmeckt mir wieder Brot mit Mohn,

und schon wünschte ich ewig mit dir

zu philosophieren beim frischgezapften Bier,

aber in der Zeit trennt uns die Arbeit,

in der letzten der Broterwerb

und schon seh ich nächste Äone, nächste Ähra

und schon bin ich es der Milliardenerb,

ich hätte niemals gehen sollten den ersten Schritt

doch ich war Alf und werde jetzt Lehrer,

und morgen werde ich ein andrer

Ein sonderbarer blonder Wandler,

meine sechste Persöhnlichkeit spricht im lautem Ton,

denn hungrig ist der Bauch nach Arbeits Lohn,

vor vierzig Jahren hätten sie mich längst vergast,

und heute erlaubt mir jeder diesen Spaß,

meine Taten weg, mein Herz erloschen,

am Abend noch den Sohn verdroschen,

was einst noch legitim gewesen,

ist heute lang und spröd, wie’n Langhaarsbesen,

Und wär da nicht der schöne Ton

Ich rauche wieder am Schlafmohn,

er ist ein Dichter, doch ein Dieb,

ein Lügner, niemand den du kennen kannst,

er ist so alt wie du es grade verlangst,

und doch seine Eltern leben lange,

im Helm, ein Kopf der Spinnen fange,

Und in der Mitte strotzt der Sack

Den hat auch wirklich jeder neben dir

auch der im Vrack, auch er ist Tier,

auch ich trank unsterbliches Elixier

Und trotzdem bracht mich ein German

zur Strecke, ach dass er auf dem Feld verrecke

am liebsten es sich quallvoll getöteten Fasan

Und doch ich trete aus der Tonne,

ich raube dir die Morgensonne,

Einst nannten sie ihn Diogenes,

einst Alexander und Plato,

einst las einer von der Falschheit der Nato,

Einst hat selbst ein Pferd gelesen,

einst ritt Bibbi Blocksberg auf nem Besen,

Und wieder explodiert die Bombe auf der Insel,

Nummer Siebunundvierzig neun dreitausend,

Was bleibt ist der Gedanke vorallem die Harten,

Was bleibt das ist dein Kuss nach dem Warten,

Was bleibt ist nich das Haus mit Garten,

Denn Seele kann doch Alles,

was der lustige Wander kann

Doch eines kann sie nicht,nein sie ist kein Mann,

Den Sack den schweren kann sie nicht heben,

sondern nur du, und wieder singt der WinniPuh

Wirf ihn einfach in den Fluss,

und vergesse,  das was du vergessen musst.

Das Yin

Vor siebzehn Jahren

hast du meine zitternd Hand geführt

meine roten Kinderlippen gespürt

vor fünfzehn Tagen

Am Sonnabend, beim Eiselmeer

lief nun meine Träne schwer

 

Vor dem Drachenhorte

gepanzert nur von ledern Rüstung

sprach sie ihre Zauberworte

durchschreiten letzte Pforte

wir treten auf die Brüstung

erspieß den Lindwurm mit der Lanze

in der Höhle tanzen wir den Freudentanze

 

Und ein paar Tage später

es ist endlich  soweit

wir beide sind bereit

In der Küchenvase rote Lilien,

wir kreuzen unsre Bluteslinien

 

Dort im stillen Garten

sehen wir unsren Sohne warten

Er hat ihre Augen, meinen Mund

ich geb mein Leben, blieb er stets gesund

 

Doch jetzt der Schmerz, der Hass, die Trauer

denn der Mann liebt kurz

sowie ein knappes Spätherbstregenschauer

 

Aber alles was mir bleibt

auch wenn sie nun nicht mehr schreibt

ist die Liebe, die sie mir vor Jahren geschenkt

Das Gefühl es bleibt, unendlich tief im Herz versenkt

Der Tag Gottes

Vor 2022 Jahren

habt ihr dort,

Juden

den Herrgott getötet

Zweitausend Jahre darauf

darf ein Deutscher

nicht mehr sagen

Juden.

Am Baum dort

hängt ein Nazi

am Baum daneben

baumelt der Bolschewist.

Er hat das

Kreuz gezogen lange

an dem ER

bereits festgenagelt schwer.

Der Spiegel ist unzerstörbar!

Das alte Lied

Sieh geben uns Ihren Müll

nennen es Foodsharing

im Winter bekommt der Wanderer

nur noch hartes Brot

dass die Zähne brechen

 

Im Herbst begeh ich Mundraub

bin Räuber und Mörder

die Armut bringt Blut an meine Klinge

am Monatsende

 

In der Stadt spielen hungernde

ein altes Lied

Das Akkordion bricht, ein Sklavenschiff

im Peitschenhieb der Legitimation

 

Siehst auf den Auszug

Mein Land hat nichts für mich

Die Reichen ersticken an Zigarren

 

Ich rauch verrotzte Kippenstummel

sammel sie vom Boden

Verklebte Pfandpflasche

ein bisschen Kupfer rollt

 

Die Hände werden schwarz vom Frost

ein Drecksschwein wird dafür sterben

 

Eine Kugel ist gleich

Genickbruch auf Straßenbeton

ungleich ein Funke

nicht entzündet

Hunger es ist Hunger

Miete es ist Hunger

Gesundheit es ist Hunger

Der Hunger frisst

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