Eisenzeit

Der Wald er stirbt,

er brennt so sehr

das Holz verkohlt

verschmutzt das Meer.

 

Siehst das Eisen

all diese Kraft

Auf den Gleisen,

der Zug braucht Saft.

 

Hast je die Generatoren

vorm Aug gesehen,

wie Tonnen Stahl

im Kreis sich drehen

Die schwarze Kohle

im roten Dampfe

der Mensch steht im

Epochenkampfe.

 

Der Fortschritt

saugt das Leben aus

Den Wald, das Meer

vom Erdball raus

 

Ein hoher Preis ist zu bezahlen,

wollen wir zu andren Sternen fahren

wollen wir in den Raum vordringen,

und den Tod auf bald bezwingen.

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Der Kartoffelkünstler

Er zaubert listenreiche Worte

und ordnet sie im Takt

Musik spielt an der Himmelspforte

Es ist ein Schöpfungsakt

 

Er schleppt den billigsten Kartoffelsack

kocht stets mit Aug und Pelle

steht vorm Theater, im Flohmarktvrack

auf dass ihn der asketisch Zug

im Leben noch erhelle.

 

Er hungert gewiß gern

isst gern die bittre Pelle

Tagesarbeit lag ihm stetig fern,

hofft auf das Geld, das Schnelle

 

Der Künstler, der die Schätze sucht

beim reimen daran redlich denke,

ist bis an den Lebtag lang verflucht

denn Kunst es Künstlers Glückesschänke.

Der ewige Garten

Wir warten im Garten,

auf rote Tomaten,

auf gelbe Pflaumen

drücken mit Daumen,

gegen Alraunen.

 

Wir pflanzen,

die Pflanzen tanzen

die Pflanzen zaubern,

aus Wasser schärfe

aus Erde,  das Schrot, das Korn,

bringen Menschenvolk nach vorn.

Ich stech mich am Brombeerendorn.

Beim sammeln fließt mein Blut,

Die Beeren schmecken doch so gut.

 

Pflanze den Strauch im Topfe ein,

ach wär doch nur ein Garten mein.

Im Schattenreich

Im Schattenreich war ich gefangen,
konnte doch den Weg hinaus erlangen,
Das Schattenreich ,das alle hassen,
Glück im Schatten, schwer zu fassen.

Du im Reich der glücklichen Wonne,
schaffst Schatten schwer und schwer
Produzierst Werkzeug für die Tonne,
was wäre wenn ich dir sage immermehr.
Ich will deine Wonne nicht.
Weil sie Schatten schafft.
Nich wirklich ist das Licht.
Das du gemacht,
aus dem Schmerz.
Mein Herz,
schlägt im Schattenreich
wo Glück sich aus dem Lichte formt
nicht aus Schatten.

Die Psychose

Nenn es Manie,
Nenn es Depression,
nenn es Schizophrenie,

Nenn es glücklich,
nenn es traurig,
nenn es verrückt,

Nenn es Bauer,
nenn es Dame,
nenn es König,

mit dem Bauern
schlägst du die Dame
und der König fällt,

Nenn es bipolar,
nenn es zwang
nenn es die Grenzlinie.

Es ist die Klinge
die durch die Haut fährt.
Es ist der Schatten
die grauschwarze Brille
es ist der Makel.
Es ist Mana pur.

Es ist das Rätsel
das manche nie lüften können.
Andere sterben bei dem Versuch.

Es ist die Antwort,
es ist endlose Körperkraft.
Es ist ein Geschenk,
das Du lernen musst zu tragen.
Der König steht wieder auf.
und die Dame mit ihm.
Der Bauer ist noch da,
der gar nicht sterben kann.

Das Purpurrot

Der schöne Schmerz,
dich bei ihm zu sehen,
Das rote Herz,
es fliegt mir entgegen.
Der Schreck den du fühlst.
wenn du Sie nicht sicher weißt.
Das schöne Gefühl
ihn Lachen zu sehen

Und dabei zu Wissen,
er kann dir mehr geben als ich.

Das Kitzeln dich nach ihm zu küssen.

Sie kann tun was Sie will.
Sie kann mit ihm tun was Sie will.
Wir haben ein Band gebunden.
In der Leere haben wir uns gefunden.
Eine unsterbliche Bresche geschlagen
Wie der Vater zum Sohn
und wie die Mutter zur Tochter.

Ihr dein Feuer geben ist das eine.
Was uns bleibt ist das Glühen
Mit dem man immer wieder Feuer zünden kann
Denn nur wenn das Feuer das Wasser überdauert.
Hat es mal wirklich gebrannt.
Wenn nur die Gefahr der Wollust in dir lauert.
Hast du nicht verdient ihre Flamme anzuzünden.
Denn sie spürt die Vernichtung des Feuers
und du da wärest nur
die Asche gewesen.
Ein Streichholz
der den Tod bringen kann.

Der Blechbläser

Hoch das E in der Posaune

in Metall erscheint die Musika

der Blechbläser in guter Laune

spielt was einst gewesen war.

 

Mundharmonika in C-Dur

gespielt wie eints beim Epikur

nächtigend bei schönster Magd

spielt gähnend auf dem Flügelhorn

im Harfnerbund geht er nach vorn.

 

Und haust du ihn, so wert er sich

ergreift zum Kampfe die Sonate

singt Oden, und so wunderlich

Neckisch süßlich grinsend schaut Agathe.

 

Trompetend zierzt er

kämpft zu gleich

der Feind schwimmt schon im Gartenteich

die Nymphe Agathe

im Arm des Barden

Die Disharmonie wird seine Feinde jagen.

Das ordentliche Chaos

Dreizehn Siebzehn Zwölf und Neune,

bis es aus dem Boden schäume,

eins zur eins und drei und Sieben

wär ich doch nicht dort geblieben.

ach mal acht, das Chaos schreit

sucht Ordnung in Unendlichkeit

und Besensritt gibt 18 Leben

die Fahrt, der Bart zurück nach Schweden

Der Kopf, der platzt denn eins ist zwei

Sie und Er waren mit dabei

wenn eins gleich eins

und zwei gleich Acht,

hätten wir so ist’s erdacht

das Chaos mit chaotischer Reih

im Firlefanz der Nummer drei

ordentlich chaotisch Ordnug sei gemacht

Soll der Satz, er ist ja so

bestehend aus nem Bohnenstroh

Denn Chaos ist, wo Ordnung ist

denn Ordnung ist im Chaos Mist

mit der List am Ende,

verschwende das Gelände!!!

Das Portal zum Mond

Ich weis nicht wie weit,

ich weis dass es nicht eilt,

wüsst ich nur, wo es wohnt,

was ich such? Das Portal zum Mond.

 

Beamen soll es einen

war man dort wird man reimen

dort wo die Nachte thront

im gelbschwarzen Portal zum Mond?

 

Kenn einen der ist dort gewesen

hat es in nem Buch gelesen

meint, dass sie sich lohnt

die Reise zum Portal zum Mond

 

Lunatics Schimmer am Tag

Nocturns Wesen das im Dunkeln lag

stehen vorm Portal wie gewohnt,

vorm Portal, dem Weg zum Mond

 

Bin ich ehrlich zu mir selbst gewesen,

hätt ichs längst gefunden im Lesen,

hätt ich dich nur nicht geschont

der Weg ist frei, geh durchs Portal zum Mond.

Der Mann

Der Bart gesichert,

die Nägel gefeilt,

das Haar gegeelt

und Muskeln wie Calvin Klein,

die Stimme hoch und warm

Emanzipation soll uns zu euch machen?

Was auf ewig scheitert

Brunften wollen wir Tag und Nacht

und scheissen in der Vollmondnacht,

Blutig Wild zerteilen

uns Prügeln ums letzte Stück,

Schmerz macht uns stark und

Schminke schwach

Wollt ihr euch selbst zum Manne

haben, rat ich euch

sollt ihr euch selbst zu Bette tragen.

Der Neandertaler.

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