Herzilein

Herzilein
du glühst so fein
versorgst mich mit
Kraft und Pein
und stichst mir
ins Gehirn hinein

Herz oh Herz
du blutig Pumpe
Schießt deine Pfeile
weit umher
ins weiblich
rote Blumenmeer

Bist mir ein Zitronenfalter
Bist für mich wie ein Verwalter
schenkst mir Wonne
wie das Meer
Verbrennst mich manchmal
wie die Sonne
machst mir mal
das Leben schwer

Pump ruhig Honig
pumpe weiter
Mein bunter starker
Königsfalter

Liebe ist wie eine Zwiebel
verblüht die Blüte mal
ist schon bald
die nächste da

Baba O’Riley

Meine letzten Worte
währen doch einfach nur gewesen
Baba O’Riley

I dont need to be forgiven
Baba O’Riley soll auf meine Grabstein stehen

Warum?
Weil alles einmal ganz anders gewesen ist
Ich rufe es noch einmal heraus
Baba O’Riley

Denn ich bin sündenlos
hoffe ich zumindest

Es ist egal
was ihr darüber denkt

Gespräche über den Frühling

Die Sonne scheint,
ein Frühjahrsmorgen
und sie predigen uns
die zehn Höllen

Ein Windhauch,
Der Herr ihn schenkt
ein Mensch, die Welt
und seine Sorgen

Sagt mir halt, dein Köpfchen oben
Spannst nen Pfeil
den Schicksalsbogen

Du hast den Kopf hängen lassen
und ich sage ihnen
dass ich an ihre Höllen nicht glauben kann

Mein Freund
hat sich hängen lassen
und ich wünschte
ich könnte mich noch einmal daneben hängen
nur für ein Bier oder zwei
wie könnte ich an ihre Hölle glauben
Wo ich doch weiß,
dass wir es irgendwann noch trinken werden
und über den Frühling sprechen

Der Halbgeist Saltano

Und so stehe ich noch immer vor der Pforte, an die die Menschen von heute nicht mehr glauben. Würde man mich fragen, ob ich sie passiert hätte, so würde ich es bestätigen. Doch noch immer bin ich mir bewusst, der Tatsache dass der Satan ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt hat. Und so werde ich weiter wandeln zwischen Himmel und Hölle und den Dimensionen und Ebenen. So hat Gott jedem seinen Platz reserviert und nun findet man mich im Antlitz eines Jünglings und kaum einer weiß noch, dass die alten Wege, die wir einst schufen stets Aktualität in sich tragen.

Sie sprechen von den Hexen, und sie sagen, dass gäbe es doch alles gar nicht. Aber habt ihr jemals ein Portal betreten? Habt ihr jemals eine Flugsalbe benutzt. Euer Schwert mit einer Waffensalbe bestrichen?

Ich rede nicht von den Fernsehshows, welche sie schufen uns zu knechten. Sie haben Mana unkenntlich gemacht. Doch reiste ich nach Japan und fand dort einen Baum, eine Ranke die in den Himmel ragte. Nur entspricht es dennoch der Wahrheit, dass die Meisten diese Ranke nicht mehr sehen können. Sie sind nicht gewillt sie zu sehen.
So zieht Kali nun mit ihrer Sichel durch die Lande und erntet die Seelen böser Menschen. Einst stand der Sensemann hinter mir, ich spreche von dem stärksten der Dementoren, die ihr negiert. Ihr lest Harry Potter, und all das was man heute als Phantasie bezeichnet, war einst Realität. Die Menschen der letzten 300 Jahre versuchten uns einen Käfig zu schmieden ein Schweinestall, es ist das Decart’sche Hirn Käfig.

Er hatte mich nicht mitnehmen können. Denn ich erhielt mein Los ins Terra Mystica mit sechzehn, dem Alter in dem die meisten die Wahl haben, sich dem Gift des Konsums oder dem Wissen hinzugeben. Heute leben die meisten Menschen vollkommen unbewusst. Denn worin unterscheidet sich der Mensch von den Tieren. Er ist zu viel größeren Gräueltaten Fähig. So züchten sie in der U.S.A. Chimäre um einen neuen großen Krieg ins leben zu rufen. Alles wegen des Geldes, alles wegen des verdammten Geldes. So möchte ich noch zum Abschied sagen, bevor das Kopfgeld eingetrieben. Kali mag Gold nicht und der Teufel wird euch für eure Opfer, eure Ritualmorde dementsprechend behandeln. Hättet ihr eines der obersten Gesetze der Spiritualität verstanden, so hättet ihr wissen müssen, dass eure Kinder, die ihr dem Satan geopfert, euch in der Anderswelt noch sehen können. Sie haben Zugriff auf euch, und sie haben Zugriffe auf die Gesetze von Karma und Rache. Sie werden zu euch sprechen, wenn ihr dem Wahnsinn den ihr ins Leben gerufen habt, verfallen seid.

Ich für meinen Teil habe mich entschlossen, den Weg der Sterblichen zu wählen, und so ist es eben. Ich gebe zu dass ich die Pforte längste passiert habe. Die siebte Pforte ist nur eine Prüfung, die die Buddhisten schufen, denn Fakt ist, dass es diese Pforte nicht mehr gibt. So ist meine Halbsterblichkeit Fluch und Segen zugleich, aber ich lerne das Abschied nehmen durch Kali. Und es war sicherlich einer der Prüfungen von Gilgamesch. Ich hätte die Veden nicht zu Ende lesen sollen. Ich hätte vielleicht das Leben eines einfachen Kaufmannes wählen sollen, hätte Gott, der Allmächtige, mir nicht schon mein Los in die Tasche gesteckt. Vor langer Zeit. So entschließ ich dem Ruf des Wegweisers nachzugehen und wenn man mich fragte, ob ich die Hölle sah, hätte ich gesagt, nein, ich habe ihr brennen gespürt. Doch weiß ich, dass in jeder der 10 Höllen des Islams stehts eine kleine Tür befestigt ist, eine Art Falltür, wenn ich lerne zu fallen, so gelange ich wieder nach oben. Und es ist das Spiel der großen Religionen diese Metaphoriken in Gleichnisse zu sitzen. Der Himmel existiert wirklich, aber er ist genau dort wo die Hölle sich befindet. In deinem Kopf. Und wäre es nicht nur mein Ziel gewesen ihn zu finden, so ist doch beim vorherigen Gedankengang der Logik dementsprechend auch im Himmel eine Falltüre eingebaut die nach unten führt. Und ich wäre nicht mehr am Leben hätte Gott mich nicht so oft zurück geschickt ins Labyrinth, hätte ich den Fluss des Hades nicht vor Augen gesehen, hätte ich mir doch nie eine Wegbeschreibung für die Pforte zurechtlegen können. Die Wahrheit ist, dass wir alle dies Los in unserer Tasche tragen. Die meisten aber haben es irgendwann weggeworfen, oder für Geld verkauft.

Lena

Es war in dem Jahr, in dem ich mich bereits vom Leben verabschiedet hatte. Ich versuchte zig mal mein schwach Leuchtendes Licht zu erlöschen. Ich hatte mir die Pulsader aufgerissen. Überdosen Medikamente und Drogen zu nehmen. Kehrte ich nach Hause zurück in die Schule, lachten Sie mich aus. War ich in der Kinder- und Jugendklinik war ich der schwerkranke dem keiner helfen konnte. Wir waren zusammen auf der Geschlossenen. Es war wohl nichts härter als die Geschützte in der Jugendklapse. Denn dort traf ich Lena. Ich konnte nicht sterben, Gott ließ es nicht zu. Aber ich tat mein mir möglichstes, um es zu tun. Ich konnte nicht mehr weinen, mein Körper wusste nicht mehr wie das war. Meine Eltern schrien mich an: Was tust du, was tust du uns nur an. Mir war alles egal, ich wollte nicht mehr, ich konnte nicht mehr. Aber da war doch die stündliche Zigarette die man uns gönnt. „Ist bei dir noch Licht am Ende des Tunnels?“. Es gab keinen Tunnel mehr, es gab nur noch Schmerz. In der freien Wildbahn lachten die anderen über Menschen wie mich. Über uns verlorene Kinder aus Sinsen. Heute habe ich von Vielen gehört, die es nicht hatten schaffen können. Auch wenn manche von Ihnen Arschlöcher waren, so bitte ich Gott um Gnade für Diese, die den Kampf nicht hatten gewinnen konnten. Ich hatte Glück. Konnte die Not zur Tugend machen, und verdiene heute Geld mit meiner gespaltenen Seele.

Aber oft denke ich zurück an Lena. Sie war ein Jahr älter als ich. Sie sagte zu mir“ Hör zu ich werde es nicht schaffen, ich kann es nicht schaffen, ich habe keine Familie verstehst du, du bist intelligent, die Menschen mögen dich, ich bin dick, sie mobben mich in der Schule, meine Arme sind zerritzt, jeder sieht es. Ich habe alles versucht, die Medikamente, die sie uns geben wirken bei mir nicht. Mein Vater misshandelt mich.“

Ich hätte ihr gerne mehr dazu gesagt, alles was ich noch denken konnte war. Wenn du ein sinkendes Schiff kennst, so lass uns zusammen sinken. Lass es uns gemeinsam tun, lass uns gemeinsam sterben. Aber ich sagte:“ Versprich mir es nicht zu tun. Bitte versprich es mir. Sie sagte, sie könne es nicht. Irgendwann entließ man mich wieder in die Welt. Und die Menschen lachten mich aus, weil ich ein Psycho war. Aber irgendwann lernte ich damit zu leben. Irgendwann genoß ich das lachen, das war der Moment als ich den Teufel entwaffnete. Ich lernte das Musizieren, das Dichten und Denken, schaffte sogar einen Beruf zu erlernen, gar einen Universitätsabschluss. Irgendwann war ich ein Mann von Welt. Ich ließ das Kranke hinter mir, ich lernte Energie aus dem Dopamin zu beziehen. Eine unbegrenzte Energie. „Gott gibt seinen stärksten Soldaten für seine härteten Kämpfe“, sprach der ein Freund mal zu mir.

Irgendwann hatte ich Kim getroffen. „Wie geht es Lena, hast du noch einmal was von ihr gehört?“. Sie schaute etwas starr in die Luft. „Lena hat es nicht geschafft. Ein paar Monate nach deiner Entlassung, hatte sie eine Flasche Wodka getrunken, sich nochmals die Pulsader aufgeschnitten und sich auf dem Dachboden der Klinik erhangen.“

Mir kamen die Tränen, denn scheinbar war ich bereits Gottes Soldat damals. Aber Lena, sie war kein Soldat. Lena war noch ein Kind. Lena war meine Freundin gewesen. Sie hatte den Kampf nicht schaffen können.

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