Eine kurze Klage

Was war da noch. Was war dieser Moment, der geliebt war, der Moment gegen zehn Uhr morgens, eine Nacht gar durch-getanzt und das ohne Stoff. Nun, ja, nur ein bisschen, ein wenig auf alte Zeiten vielleicht, oder das, das da kommen würde. Meine Spuren entschwinden sich, ich verliere den Kampf, ich weiß nicht mehr ob ich es schaffen kann. Und dabei, wir beide, doch so viele Schlachten geschlagen und jetzt. Jetzt stehst du dort, ein Kind, er hatte bereits ein Kind.

Und wieder kommen mir die Gedanken mich stets in einer Leistungsmessung mit den Anderen zu befinden, gerade jetzt, da das Leben doch so ist, wie man es einst gerne gehabt hatte. Es waren die alten Lieder die ihn traurig stimmten, es war das Gefühl des Feuers, jetzt wo er doch auch den Regen gesehen hatte, so wie der Wind dachte er, es ist alles wie der Wind.

Ich bin Staub und mein Taten werden Staub und alles, was ist, ist Staub, nichts als Staub. Ich sehe auf eine Welt, in unendlich schneller Drehung, ich, aus alter Zeit entstammt und ich drehe mich heute doch auch mit. Ich tanze gar mit ihr und schon weht wieder der kalte Wind und schon wird mir mürbe ,weil morgen, heute schon, ein neuer Tag.

Und die Arbeit sie ruft, einst verhasst, aber darf ich das hassen, Herr? Das was Brot gibt, früher wichtig, heute der Abfall der Supermärkte. Du bist einst zu Brot geworden, das ist dein Leib, aber was sagt mir das alles. Im Süden schießen sie die Kinder nieder, wie soll ich denn kämpfen. Indem ich meine Kreditkarte opfere? Ich höre sie überall Reden, sie Reden ständig, sie wollen alle etwas, meist die Karte. Nur wenige sprechen noch die alte Sprache, nur wenige wissen, ein wachsendes Korn zu schätzen. Wo soll das nur hinführen, jetzt wo die Klaviere schon aus dem Computer erklingen und wohin denn mit mir?

Es war einmal so, dass ich einen Pfad gesehen, dass ich einen Weg glaubte zu gehen, dass ich einen Berg erreichen wollte. Und da waren doch Freunde gewesen, auf dem Weg zu Berge. Früh waren sie abgebogen, sie alle wollten zurück ins Quelldorf. Und dort Leben sie und ich bin schon am Berg gewesen. Ich sah dort eine dreiköpfige Lilie blühen, eine die es nirgends sonst so gibt. Und dort auf dem Berge saß ein dicker Mann, ein lustiger Geselle.

Er trug gerade einen Eimer Honig und gab mir etwas. Ich sagte ihm ich suche ein Leuchten, ich weiß gar nicht mehr warum ich aufgebrochen bin. Er lud mich ein etwas von seinem Honig zu kosten, mich, der gar Jahrzehnte nur noch Lichtnahrung zu sich nahm.

Und an seinem Haus, da klang es wieder, ein Zwitschern, ein Rotkehlspatz. Es war Swimi, der mich einst begleitet, den ich einst das Sprechen bei gebracht, nicht mit Sprache, nein ihn zu hören ,es waren doch Worte genug, dabei hatte ich ihn doch längst für Tod gehalten.

Ich würde ein wenig bleiben, ein paar Tage und meine Reise ins Nirgendwo fortsetzen. Nachdem wir die Friedenspfeife gemeinsam geraucht, beschloss ich erst mal eine Weile bei dem Runden zu verbringen.

Im Garten wuchsen, violetten Rötelritterlinge. Hatte er es etwa geschafft das Myzel zu kultivieren? Ich dachte an meine Karriere als Blechbläser, die ich mal viel zu früh an den Nadel gehangen hatte. Vielleicht ist es gut, auch in Zeiten der elektronischen Musik mal wieder ein wenig zu musizieren. Und wieder die Scheuklappen, wie einst im Quelldorf, und der Wille es wieder zu tun.

Wieder einmal in den lustlosen Raum zu Fallen, der Sprung von der Klippe, denn eigentlich war es doch immer stets dasselbe. „Hörst du die Vögel singen, der Sommer ist angebrochen“. Sonne spüren, und ihre Wirkung. Was heute oft verloren existiert doch auf der Parallelen. Und langsam wurde es mir klar. In der verseuchten Stadt blühen Rosen, und dort, ein Blumenkohl wächst am Fensterladen. Vielleicht doch die Stadt, die ich einst gemieden, dort wo die Kessel brennen.

Ach die Drehung, eigentlich etwas schönes, der Tanz der Feuer, die Kraft der Schmieden und die Hitze im Kessel. Warum hatte ich nur solange gewartet, all das zu sehen und zu spüren. Hach und da fielen mir die Weiber ein, die ich lange gemieden. Wie lustig sie doch waren, mit ihren geglätteten Haaren und Gänseblümchen hinterm Ohr.

Nun war ich bereits zwei Wochen in der Berghütte, vielleicht wollte ich den Gipfel nie erreichen, dachte ich. Vielleicht war meine Vision doch hier, was nützte der Ausblick. So packe ich meine Tasche und setze auf den Neptun, der Chaot wird mir den Weg schon flüstern, setze auf Sananda, der ja Leib geworden und mir meine Abschweifungen verziehen. Auf geht’s….

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Gedanken zum Anarchismus Teil 4: Kettendemokratie und Kleinstaatenprinzip

Zum einen muss ein Staat immer endlos sein, wenn er wirklich demokratisch sein will. Endlos heißt dass er bis ins jeweils weitere Glied übergeht.

Zum Anderen muss aber auch ein Anfang existieren. Der Anfang liegt im Wahlrecht, der demokratischen Struktur und sollte ein uneingeschränktes Pflichtrecht sein! Der Staat wird durch das Wahlrecht in jeglicher Form definiert bis auf die kleinste kommunale Ebene. Grundrechte können für Kleinkommunen in Form von Regulativen gebildet werden. Jedes kleinste Element ernennt einen, auf einen Zeitraum begrenzten, Baustein eines nächstgrößeren Elementes. Je größer der Elementbaustein ist desto einfacher sollte sein Eingriff in die kleineren Elemente sein. Ein Dorfmeister kann in einem Nachbarschaftskonflikt eingreifen, wobei bei jeder Aktion des Dorfmeisters jederzeit vom Stadtmeister interveniert werden kann. Für einer Ernennung zum Dorfmeister muss gewählt werden.

Vor jedem Amtsjahr reicht ein Dorfmeister eine Liste mit Zielen ein: kurz-, mittel und langfristige. Am Ende einer Amtsperiode, die nicht länger als zwei Jahre dauern sollte wird von einer unabhängigen Institution eine Erfolgsquote bekannt gegeben die Einfluß auf die Wiederwahl nehmen kann. Für das Landeswahlrecht, sowie internationales Wahlrecht muss man sich erst durch einen politischen Erfahrungsfundus profilieren können. Damit ist dem desintressierten Bürger die Last der politischen Wahlwirrwarrs genommen, wenn er will kann er erweiterte Wahlrechte durch politisches Engagement und Ablegung von Prüfungen erwerben. Das endlose Prinzip der Demokratie muss ihren Anfang im Wahlrecht haben und nicht im Grundgesetz, dessen Verständnis es einer Grundbildung bedarf, ein Grundgesetz das nicht auf moderne Verhältnisse zugeschnitten ist, sondern immer wieder modelliert werden muss.

Ein Beispiel für eine demokratische Kettenbildung ist die solche:  Nachbarschaft–Siedlergemeinschaft–Bauernschaft oder Dorfteilgemeinschaft–Dorfregierung–Kreisregierung–Mittelgroßstadtsregierung–kleine Landesregierung–Bundeslandesregierung–Landesregierung–Kontinentalregierungen–Erdenregierung–denkbar wäre unter der Vorraussetzung von Kolonien auf anderen Planeten ein planetarer Verbund– et cetera.

Die kleineren Elemente sind stets genauso ernsthaft zu betrachten wie die Großen, denn in auf dem Fundament der kleinsten Elemente fußt dass nächstgrößere Element. Bröckelt es unten bröckelt es irgendwann auch oben. Wie ein Baum wird auch die Demokratie sterben, wenn die Wurzeln auf denen sie fußt kränkeln und nicht kuriert werden. Grade die Einzelregulative müssen durch z.B. überall geltende Menschen-, Tier-, Umwelt und Grundrechte ergänzt werden.

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