Eine Sammlung von Herzen

In meiner Sammlung,
dreiundfünfzig an der Zahl,
sammel ich braune, helle
fuchsig rote, blonde grelle
warme rote Herzchen ein

Wir küssten uns im Sonnenschein,
gingen in ein warmes Bett hinein,
wollten Werwölfe im Vollmond sein

Die Vampirin saugte zärtlich schmerzlich
roten Saft aus mir heraus,
Leben verließ mich sänftlich herzlich
küsste Frauen tagein, tagaus

Die eine kann ich nicht vergessen
mit einem Mädchenherze spielt man nicht,
sondern schreibt ihr a priori,
ein liebevolles Herzgedicht,

Die Eine zarte blonde milde Süße
die da lag mir einst zu Füße
die die mich doch so geschätzt,
dass sie sich deshalb selbst verletzt,
und Herzenssammler, hör mich sprechen,
sollten ihre Regeln brechen,
Das zarteste der Weibswesen
lehrt mich die Leviten lesen,
das arme kleine lieblich Kind erschrak,
weil ich andere Mädchen mag,
sie konnte es nicht mehr haben,
Herr ich will zum Himmel klagen,
dass sie so furchtbar litt,
sich deshalb die Halsschlagader schnitt

Und starb in rotem warmen Blut
mich packt der Selbsthass, Wut,
Mein Käfer ist mir fortgegangen,
wie kann ich zu  zurückgelangen?

Ein Zeichen Gottes

Immer dann,

wenn das Feuer verglüht

das Glimmen erloschen

das letzte Bier gelehrt.

Immer dann,

pfiff der Wind mir in mein Ohr,

als ich den langen Weg antrat,

den Weg nach Hause,

den Weg ohne ein zu Hause.

Immer dann,

wenn die Nacht am dunkelsten scheint,

kitzelt er mich,

der Riese,

der mich in die Welt einst geworfen,

ohne Plan und Ziel und Anleitung,

in eine Kindheit voller Schläge,

es ist niemals der Moment des Feuers,

sondern das Paradoxe,

wenn Niemand mehr am Feuer steht,

Wasser ist nicht die Flut oder Ebbe,

Stets hatte mich der Moment danach interessiert

Leider ist es ein einsames Leben

aber die Stimmen hören mich,

Im Moment als der Aggressor zuschlug,

hatte er einen Zweifel im Auge,

ein Beweis Gottes?

 

Einst stand der Sensemann vor mir,

bereit mich zu tragen,

aber irgendwer hat ihn aufgehalten,

war ich zu jung?

Ein Beweis Gottes?

 

Als englischer Sterblicher inkarniert,

Im Himmel nichts als Langeweile,

wanderete ich durch die neun Höllen,

überquerte die sieben Ozeane.

Aber eine Antwort,

die gibt es nicht.

 

So pfefferte man mich zur Zehnten,

bis ich merkte,

dem Teufel nicht zu gehorchen.

Sondern ihn beim Geweih zu packen

und in den Kessel zu werfen

Ein Zeichen Gottes?

Große Worte

Als großer Dichter,

dachte sich der kleine Richter,

wird mein Leben stark wie Sie,

und als er schrieb genüsslich Lichter,

erhellten sie grau Philosophie.

 

Er wollt schreiben schwer Geschicht,

und bleibt dabei nur stets beim Reimen

wieder nur ein öd Gedicht.

 

Wollt die Welt mit Schrift verdrehen

nebenbei ein Herz erobern,

doch beim zweiten Wiedersehen

ließen Lettern dies Begehr,

auf kurz auf lang

madig modern.

 

Paffte viel und oft und gerne,

träumte nachts beim Schein der Sterne

Sagte gern dem Weine zu

dacht sich Dichten als Tabu

 

Doch als er las die Klagesschriften,

Mann ich muss bald wieder dichten.

Gott schickt es mir oder schickt er’s nicht

auf meinem Grabstein schreibt, ein kurz Gedicht.

Der Zyklus

Im Licht im grünen

im hellem Wesen,

lebst Wanderer du,

erquickend froh,

dein Tag dein Tod

ganz lichterloh

dein armes kleines Wandrersleben

 

Oh fürchte doch die Götter gar,

welch Zauberkrafterfüllte Riesen,

schicken Blitze,  grelle vom Himmel, klar

und welken braun das Grüne gar,

von eben noch erfüllten Wiesen

 

Wie schlummerst du

im tiefen Schlafe,

oh du gelbes Lebenslicht

und gleichst der Taube,

gleichst dem Schafe

und schreibst dies ungelesene Gedicht.

 

Es glüht in Flammen,

glüht im Leben,

das Glück und du

einst Schmied gewesen

ihr qualmt nur kurz,

raucht wie ein Schloot

und eh du dies Gedicht gelesen,

entschwindet deine Seele fort,

ins Schwarz, ins Leer, gen Licht den Tod.

Goldlicht

Die letzte Blüte des Jahres gesehen,
dicke Pilze quillen aus dem Waldboden,
Des Windes Kraft zerfaucht die Sonnenfeen,
während die Farmer die braunen Felder roden.

Der Markt steigt die Treppen hinunter,
und der oberste Kanzler schaut herunter,
während unsere Dronen in den kalten Osten fliegen,
weil sich das Alptraumland und der Russe bekriegen.

In der Nacht ist es klirrend warm und schwarz,
die letzten Tänze im goldenen Abendlicht,
die Damenkleidung ist hier ein Gedicht,
der Schnitt, dem Baum entfließt das letzte Harz.

Morgends wenn die Engel Plätzchen Backen,
ist die Stadt noch grau verschleiert,
in der Großstadt, keiner ohne Macken,
und der magische Mond zum Schlafe eiert.

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