Gedanken zum Anarchismus Teil 6 Geld und Wirtschaft

Das Geld ist das Schlüsselproblem der heutigen Demokratie. Als das Zinswesen anfing sich zu verbreiten, entstand eine Blase die bald platzen wird. Ich möchte dies an einem simplen Beispiel klarmachen. Ein Holfäller möchte eine Axt kaufen um Bäume zu fällen. Dafür leiht er sich bei einer Bank 10 Goldstücke. Nach einem Monat soll er die zehn Münzen zurückzahlen und einen weiteren elften als Zins. Es befinden sich 10 Goldstücke in der Wirtschaft, ob man es Euro, Doller oder Mark nennt. Nun stellt sich die Frage, wie kann der Holzfäller denn 11 Goldstücke zurückzahlen, wenn sich auf dem ganzen Markt nur 10 Goldstücke befinden. Das ist schlichtweg nicht möglich.

In den letzten dreihundert Jahren entstand die moderne Massenwirtschaft im Zuge der Bevölkerungsexplosion seit dem Ende des 17. Jahrhunderts. Fast alle Staaten auf der Welt sind so horrend verschuldet, dass es unmöglich ist diese Schulden überhaupt jemals zurückzahlen zu können. Das oben angeführte Beispiel vergegenwärtigt diesen Prozess. Lediglich durch neue Verschuldung und neuen Sollzins können alte Schulden beglichen werden. Nun sollte dem Leser ein Licht aufgehen. Wo ist das Ende?

Staatschulden bleiben bestehen, man kann sie nicht einfach abschreiben. Jedem Politikanaylsten sollte klar sein, dass unser Politiker nur an dritter Stelle im Machtgefälle stehen. Die erste wird von den Banken eingenommen, ein Staat ohne finanzielle Mittel ist ein machtloser Staat, die Banken dirigieren die Staatsmacht. An zweiter Stelle stehen multinationale Konzerne, deren Lobbyisten durch vermeintliche „Spenden“, gemeint sind Bestechungszahlungen, sämtliche Senate, Parlamente und Demokratien unterwandern.

Wie dies alles enden wird weiß niemand. Klar ist allerdings, dass das Drucken von Papierbanknoten verboten sein müsste. Ein Blatt Papier besitzt keinen Gegenwert, das Recht dieses als Geld zu frankieren stellt einen illusionären Handel dar. Wenn eine Bank nun eine Milliarde an Banknoten druckt, wer hat denn diesen Betrag erwirtschaftet. Niemand! Was kann die Bank mit dem Recht des Druckes von Papierbanknoten machen? Sie kann Zinsen nehmen und dadurch Geld erwirtschaften, nur durch ein Recht wohlgemerkt.

Wenn das derzeitige oligarchische System sein Ende gefunden hat, muss bei den Gedanken an eine neue Weltstruktur unbedingt festgelegt werden, dass ein 500 Euro Schein kein Blatt Papier mehr ist sondern zum Beispiel eine Platinmünze die den etwaigen Wert ihrer selbst in ihrem Material innehat. Zudem muss das Recht auf irreale Gelderzeugnisse beendet werden, hinter denen gar kein Wert steht. Dieses Recht ist das fundamentale Problem des derzeitigen Kapitalismus, es macht den Großteil der Weltbevölkerung zu Lohnproletariat, welches Gelder zurückzahlen müssen, die logisch betrachtet gar nicht zurückgezahlt werden können.

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Der Kartoffelkünstler

Er zaubert listenreiche Worte

und ordnet sie im Takt

Musik spielt an der Himmelspforte

Es ist ein Schöpfungsakt

 

Er schleppt den billigsten Kartoffelsack

kocht stets mit Aug und Pelle

steht vorm Theater, im Flohmarktvrack

auf dass ihn der asketisch Zug

im Leben noch erhelle.

 

Er hungert gewiß gern

isst gern die bittre Pelle

Tagesarbeit lag ihm stetig fern,

hofft auf das Geld, das Schnelle

 

Der Künstler, der die Schätze sucht

beim reimen daran redlich denke,

ist bis an den Lebtag lang verflucht

denn Kunst es Künstlers Glückesschänke.

Gedanken zum Anarchismus

Absolute Freiheit der Handlung in allen Möglichkeiten und ihren Facetten, wird oft als Chaos, in dem gemordet gefoltert und geschändet wird bezichtigt, allerdings verkennt man hierbei ein paar wesentliche Facetten der menschlichen Psychologie- welche sich im Großen wieder auf das Leben im System und in der Ordnung wiederfinden.
Zuerst ein paar moralische Überlegung. Das was der Staat, laut Legislative, für Recht und Unrecht hält sind die Grundsetzung, die uns die Ethik lehrt. Doch wir sprechen über
menschliche Ethik? Diese kommt von wem? Dem Menschen, es ist also ein Prinzip, das dem Menschen immer schon zu Grunde lag und ihm folglich immer zu Grunde liegen wird.
Unsere Gesellschaft, setzt sich zumindest zum größten Teile, die die Legislative betreffen, aus Menschen zusammen. Tiere sind für die allgemeine Juristik weitergehend uninteressant, wir können nur ahnen was sie wollen oder nicht, zudem sprengt eine Juristik die Tiere ernsthaft beinhaltet, den Rahmen einer Ordnung, die einsichtig ist.

Die Menschen-Juristik, vom Menschen, will ihn lenken, will ihn führen zu einem der Moralphilosophie entsprechendem Wohl der Gesamtheit. Dieses definierte Wohl, ist eine Konstante, welche sich durch alle Epochen der Menschheit zieht. Schon in der Bibel sehen wir Ähnliche Regelungen für Zusammenleben, wie diese, welche in unserem heutigen System existieren.
Nun ist doch Klar, das philosophische oder gar ethische Gedanken damals, eher selten Festgehalten wurden. Sie existierten einfach.

Wenn wir nun, die schriftliche, sowie, die praktische Umsetzung einer justiziellen Ordnung abschaffen würden, was wäre das Ergebnis?
Die Antwort möge sein, ein ähnlich funktionierendes System, als das der Menschenethik, dem, was wir uns Menschen doch an moralischen Eigenschaften zuschreiben würden, können und dürfen.

Wichtig ist dabei noch die Hemmung mit einzubeziehen. Ein vorhandenes Recht, welches durch Sanktionen vollzogen wird, hemmt uns daran Dinge zu tun, oder bewegt uns dazu Etwas zu tun.

Ein jeder Mensch möchte Geld verdienen. Es verschafft Sicherheit und Möglichkeiten. Es gibt kaum Dinge, außer dieser, welche nur durch Charakterkraft erworben werden, die man nicht mit Geld umsetzen kann. Zum Überleben jedes Einzelnen ist es heute notwendig, je stärker vorhanden, desto simpler die negativen Sanktionen.
In der Steinzeit, gab es keine geprägte Münze. Man war auf Geld in Form von Ressourcen, wie, Fleisch, Fisch oder Waffen konzentriert. Dennoch gab es den Häuptling(heute ein Reicher Mann), welcher durch Tausch seinen Untertanen Möglichkeiten verschaffte.

Das System, der Sanktion, des Geldes und der Möglichkeiten sind damals dieselben wie heute. Die Welt ist größer geworden, der Mensch kleiner. Häuptlinge gibt es noch immer, in jeglichen Formen einer Gruppe, einer Dynamik. Die Funktionen sind die gleichen, die Ebenen der Gruppen, ist heute viel gigantischer. Unendlich scheinen die Gefüge, die Ränge, die Verteilung des Geldes.

Fortführung folgt.

Zahltag

Das Gold es klimpert im Tresor,
das Portemonnaie ist gefüllt.
Im Theater singt Hubertus im Tenor,
der Körper ist in Samt gehüllt.

Die Schränke voll mit Essen,
der Schmuck ist schon erstanden,
der Börsenkurs ist nicht zu Messen,
wir werden ohne Fallschirm landen.

Der erste Tag des Monates,
wenn die Kontenstände steigen,
gebührt dem Tonus des Sonates,
nie würden wir die Armut zeigen.

Das Kitzeln

Das kitzelt so,

das warme Herz,

ich mag es wenn es kitzelt,

manchmal kitzelt es vom Schmerz,

oft kitzelt es, wenn ich verliebt bin

und Tränen fließen meine Bäckchen runter,

ich kann es nicht unterscheiden

Schmerz und Liebe

sind sie innig verbunden?

wenn die Sonne scheint, dann kitzelt es

es kitzelt permanent, wenn ich träume

und aus den Gedankenwelten

nicht mehr austreten kann.

und dabei hast du nur gesagt

ich kann heute nicht

es ist doch so ein schöner Tag

und salzige Perlen

kullern wieder.

Wenn das Geld nicht mehr reicht,

fürs tägliche Brot

kitzelt es stark.

Wenn Sie mich ansehen,

und ich die Rose

in den Augen sehe,

dann kann ich das Kitzeln

nicht mehr stoppen.

Es ist das Funkeln im Bauch,

und im Herz,

das mich am Leben hält.

 

Der Prinz am Berg Pfefferminz

König Stiefelmann, der Fürst auf dem Berge

wird niemals regieren über kleine Zwerge,

denn Prinz Pfefferminz, der kühne Recke,

der gerne tötet Spinnen, um todes Zwecke,

Der Blubbersammler, der falsche Ritter,

Der der stets Opium raucht, vorm Sturmgewitter,

Prinz Peppermint, der Lüstling, der Held,

der zecht so gern, versäuft sein Geld.

Doch Pfefferminz war ein Mensche ohne Arbeit,

auf seinem Fahrrad fuhr er an den Köngshofh,

Der König war so stolz auf seinen pinken Sohn,

der gerne mit den Müttern am Handelsplatz aufs Zimmer gegangen,

und ihnen dort mit seiner Jazzgitarre die Noten hoch frohlockte kurz.

Doch Mutter Mimi sprach mit ihm,

Stiefelmann, der skeptisch schien,

hatte ihm all sein Goldgeld geliehn,

Nun muss der König sich verkaufen,

Der Adelstitel ist vergangen,

Doch Pfefferminz der junge Prinz, Geschäftsmann zum Gutern Berg,

hatte die Idee, die Eingebung, die Kaugummifabrik das Pfefferwerk.

Und nun sitzt Pepperminz ganz oben, und Stiefelmann hat nicht gelogen,

wieder schon setzt er als sein Geld, auf Pfefferminz den kühnen Held.

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