Der Kartoffelkünstler

Er zaubert listenreiche Worte

und ordnet sie im Takt

Musik spielt an der Himmelspforte

Es ist ein Schöpfungsakt

 

Er schleppt den billigsten Kartoffelsack

kocht stets mit Aug und Pelle

steht vorm Theater, im Flohmarktvrack

auf dass ihn der asketisch Zug

im Leben noch erhelle.

 

Er hungert gewiß gern

isst gern die bittre Pelle

Tagesarbeit lag ihm stetig fern,

hofft auf das Geld, das Schnelle

 

Der Künstler, der die Schätze sucht

beim reimen daran redlich denke,

ist bis an den Lebtag lang verflucht

denn Kunst es Künstlers Glückesschänke.

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Das Böse

Dem Menschen ist es schwer begreiflich zu machen unter was man sich etwas Böses vorstellen kann.

 

Zunächst muss man die Tatsache einräumen, dass wir als Menschen stets geprägt durcheinen Sinnesapperat sind, der uns nur etwas „menschlich“ Gutes suggerieren kann, somit auch etwas „menschlich“ Böses. Es klingt bizarr, aber wenn der Mensch eine Weltethik komplex durchführen würde, müsste er sich selbst auf diesem Planeten eliminieren, denn er selbst stellt die größte Gefahr für die Erhaltung des Planeten dar.

 

Man sieht schnell ein, dass es gut ist, dass wir eine menschlich subjektive Vorstellung von gut und Böse haben müssen. Wären wir ein Geist oder ein Tier hätten wir sicherlich eine ganz andere Form der Ethik. Man stelle sich eine außerirdische Zivilisation in Form von intelligenten Insekten vor, die sich gegenseitig kanibalieren.

Natürlich müsste ein solches Volk vollkommen andere gesetzliche Grundrechte verankern als wir Menschen uns durch unsere Biologie vordefinierte Prägung es haben.

Man kann also sagen, dass das Aufzeigen von Moralvorstellungen auch stets durch die eigene Biologie konstituiert ist. Uns selbst, als Allesfresser können wir kaum das Essen von anderen Erdbewohnern untersagen, würden wir rein pflanzliche Nahrung aus biologischen Gründen präferieren könnten wir uns selbst die Maxime setzen, dass das Töten ungerechtfertigt sei.

Besäßen wir ein Fleischfresserwesen würde auch unsere Moral durch eben dieses geprägt sein.

Da wir Menschen aber über unseren Planeten gebieten, ist es unsere oberste moralische Pflicht eine Ethik aus Sicht aller hier lebenden Arten und ihren Gewohnheiten zu schaffen. Ein solches ethisches Gesetz könnte lauten, dass die Verunreinigung von Wasser, also H2O ein enormes Verbrechen darstellt, da nahezu alle Lebewesen dieser Erde von Wasser abhängig sind.

Vergiftetes Wasser hätte langfristig schlechte Konsequenzen für die breite Masse an Lebewesen dieses Planeten, eben weil ihre Gesundheit leidet. Wir Menschen haben mit den anderen Lebewesen gewisse Ähnlichkeiten, daher können wir Rückschlüsse über ein ähnlich schlechtes und ähnlich gutes Verhalten bei Tieren anstellen.

Es lässt sich beobachten, dass intelligente starke Männchen bei Säugetieren eine Alpharolle einnehmen und somit sowohl die Verteidiger als auch der klugen Kopf des Rudels sind. Faule dumme Tiere würden nicht in diese Position kommen, man könnte also Faulheit, als eine Option des Verhaltens als eine negative Böse Eigenschaft darstellen.

Aber warum gibt es negatives Verhalten überhaupt, warum gibt es vom Grund auf schlechte Menschen, die ihre Seele scheinbar an den Teufel verkaufen.

Machen sie uns nicht grade durch ihre schlechten Eigenschaften auf das absolut Gute Hinweise? Oft lässt sich das Gute oder Schlechte gar nicht Trennen.

Durch Scharlatanerie wird das Schlechte oft als Gutes verkauft, Misst wird in Perlenform gepresst und wartet nur auf eifrige Käufer. Die Käufer wollen die Perlen, sie wollen das schöne, sie haben eine Grundidee von Schönheit und Ästhetik mitbekommen und streben nach ebendieser. Ihr Auge ist nur noch nicht geschult um ebendiese Ästhetik der wahren Perle von einer Plastikperle zu unterscheiden. So wird die ungeübte Hand zunächst einmal die Plastikperle erwerben, denn diese ist günstiger.

Die Wahrheit ist, dass der Weg zum Absolut Guten, zur Echten Perle und zum wahren Wissen nur gegangen werden kann, wenn man auch bereit ist eine Menge falsche Perlen gekauft zu haben um ebenjene richtige erkennen zu können. Wenn wir Gott als höchstes Gutes bezeichnen, dann wäre Satan die Versuchugn, der Händler der uns das scheinbar höchste Gute andrehen will, uns damit aber auf den Weg der Illusionen leitet auf den Weg des Leidens und der Qual, der jedoch der einzige Weg sein kann um das wahre gute überhaupt erkennen zu können.

Irgendwann sind unsere Sinne enorm geschärfte Werkzeuge beim Perlenkauf, wir werden sie wiegen, wir werden sie mit dem Hammer behauen, wir werden wissen worauf wir zu achten haben. Ab einem gewissen Erfahrungsfundus werden wir merken, dass jeder schlechte Kauf auch etwas Gutes in sich getragen hat,wir werden uns gar beim durchleben des negativem selbst vor Augen halten können, dass das Negative nur ein Weg zum Guten, zur Reinheit und Weisheit ist und somit gar nichts Negatives sondern etwas gutes in sich Selbst. Die Täuschung ermöglicht es nach langer Erfahrung erst wirklichen Scharfblick zu entwickeln. Jede Annahme von Satans Verblendung, ist letzten Endes ein Schritt auf dem Weg, das Gute zu erkennen.

Die Welt vor dem Urknall

Auch vor dem Urknall war unsere Welt natürlich vorhanden, allerdings eine vollkommen andere als wir es uns heute denken können.
Um diesen Dreh zu bekommen muss man sich eine Welt ohne Materie und Zeit vorstellen, eine Welt ohne materielle Ebene.
Da wir aber in einer vielebenen Welt leben waren die anderen Ebenen natürlich schon vorhanden.
Die erste war die Phantasie oder Ätherebene in der alle Ideen leben und die vollkommen persistent ist.
Die Zweite war die Seelenebene in der es überhaupt so etwas wie einen Anspruch gab, Seelen sind aber nie entstanden und dennoch
existent. Wer die ersten Gedanken aufmerksam gelesen hat, wird das Verstehen.
Diese Ebenen existieren in unserer Welt überlagert, wir alle sind Vielebenwesen.
Die spirituelle Ebene geschah als drittes in ihr Entstanden Grundzüge erster Herachien. Sie enthält die reine Liebe, aber auch die Angst als Energieform.
Die Kommunikationsebene war der Clou der Urgötter, jenen die unserer Welt weit vorausgingen und auch heute noch existieren.
Durch die Kommunikationsebene entstand Polarität unter den Seelen, es bildeten sich Standpunkte und Meinungen, sowie Anhänger der Liebe, sowohl wie Anhänger
der Angst. Durch die Konflikte in den Ebenen begann sich immer mehr Energie zu manifestieren eine unendliche Energie, nur die höchsten Urgötter wussten, was
bevorstand. Ein Kampf zwischen Anhängern der Angst und der Liebe entstand und als Folge der gigantischen Energie implodierte die Erste Ebene für einen Moment.
Der Urknall entstand und unsere Welt war geboren. Mit der Entstehung der Materie folgte die Entstehung von Zeitschleifen im Universum und die Raumzeitkonstante
wurde ins Licht gerufen. Die erste Ebene kehrte langsahm zurück, denn man wollte sie den Wesen zurückgeben. Die „erste“ Phantasie wollte es so.

Schöpfung

Am Anfang war der Riese. Er war gigantisch groß und konnte nicht sprechen. Er hatte ein Haus und einen Garten, er versorgte sich komplett selbst. Und dann waren da die kleinen Feen. Der Riese hatte eine Keule. In der kleinen Welt in der er lebte, wollten ihn die kleinen Feen immer helfen. Sie halfen ihn die Keule zu tragen, sie halfen ihn im Garten, sie halfen ihm beim Putzen.

Doch der Riese war sauer auf diese kleinen Feen, er wollte ihre Hilfe nicht. Er erschlug die lieben kleinen Wesen täglich mit seiner Keule. Die Welt in der er lebte, befand sich im Himmel auf einer fliegenden Insel. Doch dann nach Jaarhunderten, passierte es. Es wurde eine Fee geboren, die anders war als die Anderen. Die kleine Fee hatte Spaß daran, andere Feen zu ärgern. Die Fee schlug ihre Freundinnen, sie war nicht dumm, aber sie war anders. Auch diese Fee half, wie es für die Feen üblich war jeden Tag dem Riesen. Der Riese versuchte sie zu erschlagen, wie die anderen. Die kleine böse Fee fing an darüber nachzudenken, weshalb der Riese sie und ihre Freundinnen schlug.

Sie fragte die anderen Feen, aber keine konnte ihr diese Fragen beantworten. Sie begann mehr und mehr sich von den anderen Feen abzuwenden und alleine durch die Lüfte zu fliegen. Mit ihrem Zauberstäbchen hexte sie herum und ärgerte weiterhin die Feen die sie traf. Sie flog immer weiter und weiter und merkte dass der Garten ein Ende hatte. Sie flog über die Wiese dahinter und sah, dass sie irgendwann den Abgrund der Insel. Sie flog wieder zurück zu den anderen Feen.

Plötzlich kam der Riese zum Gemüsebeet und sah ihr kurz in die kleinen Augen. Er schaute sie an und lächelte. Die kleine Fee war nervös und aufgeregt. Sie nahm sich ein Tuch und packte ihr ganzes Hab und Gut hinein. Sie verschnürrte es und flog an den Abgrund. Sie dachte, warum schlägt der Riese uns immer. Dann flog sie in den Abgrund. Sie flog sehr lange Zeit durch die Luft. Nach Monaten des fliegens, kam sie auf Land zugeflogen und sah einen riesigen Wald. Sie sah Menschen, Tiere und Pflanzen.

Sie sah so vieles dass Sie noch nie gesehen hatte. Und in dem Moment hatte sie verstanden, warum der Riese die kleinen Feen schlug. Der Riese wollte ihnen die ganze Zeit Sagen, „Verlasst meine Insel, ich brauche eure Hilfe nicht. Geht und fliegt davon, es gibt dort noch eine andere Welt. Die kleine Fee freute sich und bemerkte schnell, dass sie jeder Zeit zu ihren Freundinnen zurückkehren konnte, wenn sie die Insel wiederfand. Vielleicht würde Sie das irgendwann tun um den anderen Feen die Welt zu zeigen.

Rosenblüte

Ich habe dir einen Ring gekauft.

Ich habe dir viel gesagt.

Du hast mich gar nichts gefragt.

Ich habe dir ein Blümchen gepflanzt,

Ich habe dir ein Herzchen gegossen.

Du hast mich genossen.

Ich habe dir eine Jacke gekauft.

ich habe für dich ein Ziegelein getauft.

Du siehst mich nicht an.

Ich habe deinen Namen geritzt.

Ich habe deinen Schänder geschlitzt.

Du liebst micht nicht. Nie mehr.

Ich bin durch die Wälder gezogen.

Ich habe für dich Bäume gebogen.

Ich habe dir ein Liedchen geschrieben.

Ich hab es wohl zu bunt getrieben.

Und wenn ich jetzt gehe,

dich nicht mehr sehe,

dann habe ich das doch alles für dich getan.

Ich blute mal wieder,

Ich habe dir meinen Schmerz gelassen.

Du gehst an mir vorbei.

Ich und du, wir beide, ich kann es nicht fassen.

 

Willst du mich nicht,

will ich nicht mich.

Ich gab dir mein Herz so leuchtend rot.

Willst du es nicht haben, so find ich dich,

wenn Gott es will in meinem Tod.

 

Zeitenfrage

Der Mensch, scheinbar eine unglaubliche Erfindung. Durch die Evolution hat er sich auf unserem Planeten behauptet, und dominiert nun eben diesen. Oft wird behauptet er stehe an erster
Stelle der Geschöpfe, sei Gottes Werk. Aber wie sicher ist das eigentlich, dass ausgerechnet wir die heiligen Geschöpfe in diesem Universum sind und damit Gottes Ebenbild.
Unser Planet ist voll von Leben, diverse Kreaturen bewohnen ihn. Man denke nur einmal an die Artenvielfalt die sich allein im afrikischem Urwald oder in den Tiefen des Ozeans entfaltet
haben. Aber warum sind wir so arrogant zu behaupten das grade wir die erlesene Rasse/Art auf diesem Planeten sind. Betrachten wir das ganze doch einmal ganzheitlich, kein anderes Tier, oder eine
Pflanze verfügt über die Zerstörungsgewalt wie es der Mensch tut, wir besitzen Gaben wie Kreativität, wir bauen Pyramiden, wir fliegen auf den Mond, und wir erbauen und entzünden
Atomwaffen. Macht uns Menschen die Tatsache das wir mächtiger sind als andere Lebewesen tatsächlich zu höheren Wesen ? . Wenn wir uns mit einem Tier vergleichen schneiden wir schlecht ab. Denn Tiere rotten, sich nicht gegenseitig aus, sie leben in den Tag hinein und vergiften ihren Heimatplaneten nicht. Wenn man an die Menschheitsgeschichte denkt, in der es Völkermorde gab und gibt, in der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert wurden, dann sollte man sich die Frage stellen, ob die Zeit, die wir hier verweilen, wirklich etwas positives in Bezug auf die Entwicklung dieses Planeten hat.

Natürlich leben wir um einiges konfortabler als die Menschen vor 100 Jahren, aber leben wir wirklich im Sinne einer besseren Welt? Die Tatsache das sich mit jeder neuen Erfindung, jeder neuen
politischen Sichtweise auch neue Probleme ergeben, wird schnell verkannt. Wir passen uns seid hunder Jahren an. Wie das Camälion der Umgebung. Ob es nun das Leben in einer Wüste ist oder in einem Palast. Beide Lebensweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Nach Volksmund zu urteilen, lebt der Mensch in den ersten Welt, das schönsteLeben. Aber tut er dies wirklich? Eine internationale Studie hat an den Tage gelegt, dass die glücklichsten Menschen unserer Erde, auf einer armen abgeschiedenen Insel Leben. Deutschland ist im Vergleich weit hinten in dieser Skala, troz Reichtum, troz Schulbildung, troz Altersrente. Wenn man diese Einsicht hat stellt man sich schnell die Frage, was für einen Sinn unsere politisches System hat, welches nur Rahmenbedingungen schafft, die aber nach einiger Zeit neu angepasst werden müssen.
Deutschland ist wohlhabendend, aber machen wir bei dieser Bewegung nicht immer weitere Abstriche in Bereichen, die zu wirklichem Glück führen könnten.

(wird fortgesetzt)

Gott

Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, ob sie einen Gott in ihr metaphysischen Glauben einbauen wollen oder nicht. Manche fühlen sich durch harte Lebenssituationen zu einem höherem Wesen hingezogen, da sie glauben, dass Gott ihnen in der Situation geholfen hat. Ich möchte in dieser Einführung darauf eingehen. Ist es wichtig ob wir an Gott glauben oder nicht ? Stehen wir als schlechte Menschen vor ihm, wenn wir uns nicht zu ihm bekennen ?

Zuerst wollen wir Gott definieren, dass alleine ist schon schwer genug. Gott ist für uns nicht sichtbar und nicht fühlbar, er ist mit keinem unserer Sinne klar aufzunehmen. Daher ist es für uns nicht immer einfach uns in Sachen Glauben zu fixieren. Da wir Gott nun auch nicht fragen können ob er existiert bleibt uns nur uns durch logisches Denken eine grobe Struktur der Wesenheit aufzubauen.
Zuerst einmal gibt es viele Dinge die unsichtbar sind und dennoch existieren, da wären unsere Gedanken und Gefühle, die ganz individuell auf uns projiziert sind. Niemand kann sie erraten oder fühlen wie es ist ein anderer Mensch zu sein. Dennoch weiß man dass es meinem Freund wehtut, wenn ich ihn mit einem Hammer auf die Finger haue. Wir fühlen uns ständig in andere Personen hinein und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse beweisen das bei jeder Mensch über Spiegelsynapsen verfügt. Diese Eigenart unseres Gehirns erlaubt uns die Gefühle von anderen Menschen zu erahnen, das Gehirn spielt einen Film ab, der die spezielle Situation simuliert. Wie oft kommt es vor, dass die Tränen oder der Schmerz des anderen auf uns übergreifen und wir einfach  mit weinen müssen. Auch dies sind unsichtbare Geschehnisse, doch wissen wir dass sie existieren.

Weiterhin möchte ich auf die Frage der Seele eingehen. Gibt es eine Seele, wenn ja welche Funktion hat sie ?
Ob es die Seele gibt ist eine schwere und dennoch logische Frage. Wir können immer so argumentieren das es außerhalb der Sinnenwelt nichts gibt und nach dem Tod das absolute Schwarz folgt in dem nichts mehr existiert. Weiter gibt es die Möglichkeit, dass unser Sein eine Art Sinn hat. Dies bedeutet dass wir mit einer gewissen Aufgabe hier sind, welche uns in irgendeiner Weise voranbringt, gar etwas Positives in uns bewirkt. Da wir nach unserem Leben keine weltlichen Reichtümer mit ins Totenreich nehmen können, stellt sich schnell die Frage was ist es. Was nehmen wir aus einem Leben mit ins Nirvana. Diese Frage ist gleichzusetzen mit der des Lebenssinnes, denn nur das was über das Leben hinausgeht kann langfristig Bestand haben, d. h. die Leere füllen in der wir gezwungen sind zu leben. Laut ersterer Annahme gibt es nach dem Leben nichts mehr, dass würde bedeuten es gibt keinerlei Erkenntnis die wir in diesem Leben gewonnen haben die uns irgendetwas nützen könnte. Wir könnten gar ein grausames Leben führen, es würde niemals über uns gerichtet werden, noch irgendeine schlechte Auswirkung haben, weil wir nach dem Tod in ewige Leere verfallen. Dennoch versuchen die meisten von uns rechtens zu leben, selbst diejenigen die ersteres Beispiel bejahen. Irgendetwas scheint uns zu leiten in der Frage nach Gut und Böse. Es scheint also Werte außerhalb unserer Existenz zu geben. Etwas dass wir nach dem Tode mitnehmen. Vermutlich eine Art Bereicherung, jenseits von materiellen Dingen.  Hier gilt es zu erörtern was ist eine anti materielle Bereicherung des Geistes. Liebe wäre eine schöne Antwort, doch diese wird uns im Jenseits nicht viel nützen, da wir unsere geliebten Freunde vorerst nicht mehr wieder sehen werden. Doch die Erfahrungen die wir in dieser Liebe gemacht haben und die positiven wie negativen Eindrücke, kann uns keiner mehr nehmen. Selbst wenn ein Freund stirbt kann man sich noch Jahre später an die schönen Stunden erinnern, die man mit ihm verbracht hat. Erfahrung scheint das Einzigste zu sein, was ewig währt. Sie hilft uns mit neuen Situationen zurecht zu kommen und wir profitieren von ihr in unserem weiteren Weg, dies lässt sich auch auf ein aktives Leben widerspiegeln, denn mit 50 ist man über einiges an Erfahrung reicher als mit zwanzig und würde so manchen Fehler nicht noch einmal machen.

Vergleichen wir das Leben einmal mit einer Schulstunde. Die Stunde beginnt um 8 Uhr und endet um 9. Heute steht Mathematik auf dem Stundenplan, es ist sehr einfacher Unterricht der über die mathematische Summierung handelt genauer gesagt: 1+1=2. das gilt es in dieser Stunde herauszufinden. Gehen wir weiter davon aus, derjenige der diese Stunde kommt von einer einsamen Insel und nach dieser Stunde wird er dahin zurückkehren und nie wieder mit einer mathematischen Formel konfrontiert werden. Wäre es in diesem Fall sinnig die lange Reise zu tätigen und die Formel zu erlernen oder nicht? Er wird sie niemals wieder brauchen denn dort wo er hin reist kennt man Mathematik nicht. Hier möchte ich die den Vergleich zu einem Leben ohne Nachtodexistenz ansetzen. Welchen Sinn hat eine Stunde (ein Leben), wenn man es nie wieder in jeglicher Art und Weise benutzt oder etwas daraus gewinnt, vermutlich keinen.
Wenn die Stunde aber eine von vielen ist wie in unserem Schulsystem macht sie Sinn, denn der Schüler wird den Inhalt in seinem weiterem Leben noch benötigen. Man kommt um die Entscheidung nicht herum, dass man die Schulstunde lieber dem geben wird, der sie auch benötigt, denn sonst wäre sie nicht sinnvoll.

Uns bleibt also die Entscheidung in unserer Metaphysik, sehen wir sie logisch, was sinnvoll ist, denn etwas anderes als Logik bleibt unserem Menschenverstand zur Erklärung nicht übrig, oder wir betrachten die ganze Sache alogisch und sehen keinen Sinn in dem ganzen. Ich möchte hier von ersterem ausgehen.

Weiter also wenn wir also einen gewissen Sinn in unserer Existenz sehen, muss es dann auch eine Seele geben? Auch darüber lässt sich streiten, doch auch anhand unserer aktuellen Situation, dem Leben können wir vielleicht Schlussfolgerung darüber ziehen. Ein großes Problem tut sich nur dabei auf… unser Körper. In unserem Gehirn werden Informationen verarbeitet und gespeichert, doch ist die Frage ob nur da oder gibt es noch ein dahinter. Einen Stoff der unendlich hart ist und dennoch unendlich leicht und so unsichtbar, dass man ihn nicht erfassen kann. Nehmen wir in ersterem Beispiel an es gäbe kein dahinter, es gibt nur dieses Gehirn und Gene die uns dazu treiben etwas zu tun oder zu lassen. In diesem Beispiel gäbe es keine Entscheidungsfreiheit im eigentlichen Sinne denn wir handeln nur nach einem vorprogrammierten Plan ähnlich wie ein Computer es tut. Dass Gehirn funktioniert, doch durch seinen Aufbau ist jede Handlung vorbestimmt, ein Faktor X existiert nicht. Der Faktor X ist der undefinierbare Faktor den Mann vorher nicht bestimmen kann, durch ihn kann alles oder auch nichts passieren. Wenn die Welt nach diesem Beispiel funktionieren würde, wären wir gar nicht mehr als Maschinen, als vorprogrammierte Computer die nur aufgrund ihres Aufbaus handeln. Doch die Wirklichkeit scheint zu zeigen, dass es den Faktor X gibt. Denn viele Menschen sind unberechenbar und handeln manchmal total unvernünftig. Ein Student bricht kurz vor dem Diplom sein Studium ab, weil er lieber zu seiner neuen Geliebten nach Spanien auswandert. Für ihn macht es langfristig mehr Sinn sein Studium abzuschließen doch dennoch tut er es. Täglich treten solche Phänomene auf es scheint also etwas zu Geben was uns bei Entscheidungen mit beeinflusst, dass nicht in unserem Gehirn verankert ist. De facto muss es etwas außerhalb dieses Körpers geben, dass uns lenkt. Man könnte es Seele nennen.

Wir sind also zu dem Schluss gekommen es gibt einen Sinn im Leben und es scheint so etwas wie eine Seele zu geben die uns leitet Dinge zu tun oder zu lassen. Doch was will nun Gott von uns und wer ist das überhaupt. Ich möchte hier nicht erörtern ob es einen oder mehrere Götter gibt, denn das eine erklärt das andere quasi von selbst. Ein Gott ist eine höhere Instanz, ein Wesen dass uns etwas gibt und uns um etwas belehren will, wie eben angenommen. Die Gottesvorstellungen selber können in verschiedenste Richtungen gehen, Gott könnte einfach nur dass ganze Universum sein mit allen Gesetzen die darin herrschen, oder er ist so etwas wie eine Person, vielleicht ein Richter. Da wir ihn allerdings unser ganzes Leben nicht ein einziges Mal zu Gesicht bekommen, hinkt dieser Vergleich, denn warum sollten wir ihm nicht zum Beispiel einmal im Jahrgegenübertreten um über uns richten zu lassen. Gott scheint ein stiller Begleiter zu sein der uns viel gibt, doch sich selbst nicht preisgeben will. Sinniger scheint es die gesamte Konstruktion. die wir Welt nennen, als Gott zu betrachten. Selbst in ihr kann der Gott als Person auftreten wenn er es möchte und es ist nicht auszuschließen dass der eine Gott weitere Teile in sich trägt die man als Untergötter bezeichnen könnte. Ich möchte wieder einen Vergleich einführen. Ich stelle mir vor wie ich als Schnitzer einen Stock bearbeite. ER soll einmal eine Schachfigur werden daher gebe ich mir sehr viel mühe mit ihm. Ich kenne den Stock genau, ich weiß wie ich ihn zu behandeln habe damit ich dieses gewünschte Ergebnis erziele. Der Stock selbst kann mich nicht sehen da er keine Augen hat, er merkt von der Behandlung nichts da er mich nicht fühlen kann. Ich als Schnitzer mag den Stock dennoch und gehe gut mit ihm um sodass er mir bald eine schöne Schachfigur wird. Der Stock selbst merkt mit der Zeit dass er sich verändert und in eine gewisse Richtung geschmiegt wird. Da er sich jedoch in einer anderen Realität befindet nimmt er von dem Schnitzer nichts wahr. Er hat nun die Möglichkeit an den Schnitzer, der ihn formt, zu Glauben oder nicht. Für ihn ändert das nichts an der Tatsache dass er ein sich verändernder Stock ist, und auch dem Schnitzer kann es egal sein ob der Stock sich über solche Dinge Gedanken macht. Das Spiel aus Stock und Schnitzer funktioniert auch ohne dass der Stock weiß dass er geschnitzt wird, er wird dennoch seine Form bekommen und seinen Platz auf dem Schachbrett. Der Vergleich mit uns Menschen liegt nahe, Gott kann uns auch formen ohne dass wir an ihn Glauben, vielleicht ist der manchmal vorhandene Atheismus Teil unserer Aufgabe im Sein.

Liebe und Hass

Wie ich leider in der Vergangenheit feststellen musste gibt es viele Menschen, mitunter Christen, Moslems oder Gläubige anderer großer Kirchen, die ihren Glauben als absolute Wahrheit sehen, und alles um ihren Glauben herum ebenso.  Auch die atheistische Glaubensrichtung kann in dieser Form ausarten. Viele sind der Meinung, dass der Atheismus nicht mit einem Glauben wie dem Christentum vereinbar ist. Doch auch der Glaube an nichts ist letztendlich auch ein Glaube. Wie andere Kirchen ist er in der Lage sich von einem Menschen zum anderen zu übertragen und ebenfalls durch Krieg und Missionarisierung anderen Menschen einverleiben.
Viele sind grade aus dem Grund Atheist, weil die Vergangenheit der großen Kirchen, diese zu grausamen Taten geführt hat. Man denke nur einmal an die Kreuzzüge oder die Judenverfolgung durch alle Zeiten. Aber grade Atheisten sind ziemlich gut darin fremde Glaubenssätze zu kritisieren und als falsch darzustellen.  Denn wenn es einen Gott gibt, warum gibt es dann all das Leid auf der Welt? Wie kann ein guter Gott so etwas zu lassen. Doch der Ansatz so zu denken ist falsch, denn um auf eine höhere Macht zu schließen müssen wir nach realen Anzeichen in unserer Welt schauen, die darauf hindeuten können, woraus wir geschaffen sind.Der Atheist nimmt zumeist an, dass kein höheres Wesen existiert, denn das Leid auf der Welt könne dieses

Wesen doch nicht ernsthaft erschaffen. Doch müssen wir uns die brisante Frage stellen ist all das Leid, was auf uns im Erstkontakt so wirkt, oder hat dieses Leiden vielleicht eine gewisse Funktion. Man versuche sich einmal in Gottes Gedanken zu denken, wie es ein Gläubiger tut. Er erschuf irgendwann diese Welt und stand vor der Wahl, den Wesen, die er erschuf, entweder Freiheit zu schenken und dafür in Kauf zu nehmen, dass diese Freiheit Leid hervorrufen kann, oder er nimmt die Rolle eines Regisseurs an in einem Schauspiel in dem alles nach seinem Urteil abläuft. Für mich liegt es sehr nahe das er sich entschied den Wesen Freiheit zu schenken. Ich würde dies vergleichen mit der Erzeugung eines Kindes. Hier können wir selber etwas erschaffen, und uns die Frage stellen was uns lieber wäre, ein Kind das alles gesagt bekommt und keinen eigenen Willen hat, oder aber ein Kind das autonom ist und selbst entscheidet was es tut, dafür aber so manch schweres Schicksal auf sich nimmt. Auch hier denke ich, die meisten werden sich für die zweite Variante entscheiden. Uns bleibt nichts anderes übrig als in solchen Dimensionen zu vergleichen, denn wir sind an die Realität gebunden und können nicht wie ein Gott denken.

Allerdings können wir Vergleiche ziehen und uns überlegen wie wir in der Situation gehandelt hätten.  Wir entscheiden uns also für ein freies Kind, mit eigenem Willen. Aber warum gibt es das Leid und warum hat Gott die Welt nicht positiver erschaffen? Wie oben angenommen, hat Gott uns den freien Willen gegeben. Dieser verursacht, wie wir alle wissen, hin und wieder Streit, Ärger und Leid. Zwei Menschen lieben sich, zwei Menschen streiten sich, das ist der Lauf der Dinge. Es liegt in der Natur des freien Willens, dass es Konflikte gibt, genauso wie es zwei Pole gibt, die entweder zusammen passen oder sich gegenseitig abstoßen.  Wir leben in einer dualen Welt, das soll heißen es gibt immer zwei Seiten der Medaille ein Plus und ein Minus, ein Warm und ein Kalt, etwas Schönes wie auch etwas Abschreckendes. Und natürlich jede Menge dazwischen.   Warum leben wir in Dualität ? Meine Antwort ist etwas kurios. Es ist das einfachste System dass es gibt, und dennoch so Komplex dass man alles damit machen kann. Ein Computer Beispielsweise arbeitet im Dualsystem etwas anderes als Strom an und Strom aus kennt er nicht, dennoch ist er zu allem in der Lage, das wir von ihm fordern.  Es ist allgemein bekannt, dass die einfachste Möglichkeit meist die Beste ist und wenn man möchte kann man das auf Gottes Schöpfung beziehen. Ein System mit nur einem Pol würde nicht funktionieren, denn es hätte keinen Gegensatz. Glück kann nicht existieren wenn kein Leid existiert, es gäbe ja nicht einmal eine Skala, einen Messwert, denn weniger Glück würde ja mehr Leid bedeuten, dass es aber im Mono-System nicht gibt. Ohne Leid würden wir alle so glücklich sein das wir uns nicht mehr bewegen bräuchten, das wir die Augen nicht aufmachen müssten, uns nie verlieben würden oder sonst etwas. Der Mensch wäre inaktiv, er würde sich nicht rühren, da er ja jederzeit mit allem zufrieden ist. Leid ist also erforderlich um überhaupt zu existieren. Denn wenn Gott gerne Regisseur wäre, hätte er das Leid abschaffen können und hätte anstatt uns Menschen auch Steine erschaffen können, die für immer und ewig auf der selben Stelle liegen und glücklich sind. Welch eine langweilige Vorstellung. Glücklicherweise hat er sich, angenommen man glaubt an ihn, für die zweite Variante entschieden.

Doch wäre da noch die Frage warum manche Menschen ebenso viel Leid trifft, und andere immer zufrieden durchs Leben ziehen. Wo ist da die Gerechtigkeit ? Fakt ist wenn es eine absolute Gerechtigkeit im Universum gäbe würde die Welt nicht mehr funktionieren. Ich möchte hier wieder auf das Beispiel „Gott als Regisseur“ verweisen, wenn er  uns so geschaffen hätte, dass wir gerechte Lebewesen wären, hätte er einen erheblichen Einschnitt in unsere Freiheit unternommen. Wir würden uns an etwas auf-diktiertes halten das nicht von uns selbst kommt. Wir hätten nicht die Wahl uns die 100Euro, die wir auf der Straße finden, zu behalten, nein wir müssten sie, der Gerechtigkeit willen, zum Fundbüro geben. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, das Gerechtigkeit, von  den Leuten, sehr unterschiedlich ausgelegt wird. D.H der Erste würde sagen, die 100Euro müssen abgegeben werden, der Zweite würde Finderlohn verlangen, und  der dritte behauptet, was man findet darf man behalten. Man stelle sich Gott beim Menschen schaffen vor, der zwischen tausenden von Gerechtigkeitsvariationen die richtige wählen muss. Vermutlich entschied er sich dafür, dass jeder Mensch seine eigene Gerechtigkeit finden müsse, denn so würde er keinen Einschnitt in die Freiheit machen und sich nicht auf eine fixe Gerechtigkeit beschränken müssen.

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