Gedanken zum Anarchismus

Absolute Freiheit der Handlung in allen Möglichkeiten und ihren Facetten, wird oft als Chaos, in dem gemordet gefoltert und geschändet wird bezichtigt, allerdings verkennt man hierbei ein paar wesentliche Facetten der menschlichen Psychologie- welche sich im Großen wieder auf das Leben im System und in der Ordnung wiederfinden.
Zuerst ein paar moralische Überlegung. Das was der Staat, laut Legislative, für Recht und Unrecht hält sind die Grundsetzung, die uns die Ethik lehrt. Doch wir sprechen über
menschliche Ethik? Diese kommt von wem? Dem Menschen, es ist also ein Prinzip, das dem Menschen immer schon zu Grunde lag und ihm folglich immer zu Grunde liegen wird.
Unsere Gesellschaft, setzt sich zumindest zum größten Teile, die die Legislative betreffen, aus Menschen zusammen. Tiere sind für die allgemeine Juristik weitergehend uninteressant, wir können nur ahnen was sie wollen oder nicht, zudem sprengt eine Juristik die Tiere ernsthaft beinhaltet, den Rahmen einer Ordnung, die einsichtig ist.

Die Menschen-Juristik, vom Menschen, will ihn lenken, will ihn führen zu einem der Moralphilosophie entsprechendem Wohl der Gesamtheit. Dieses definierte Wohl, ist eine Konstante, welche sich durch alle Epochen der Menschheit zieht. Schon in der Bibel sehen wir Ähnliche Regelungen für Zusammenleben, wie diese, welche in unserem heutigen System existieren.
Nun ist doch Klar, das philosophische oder gar ethische Gedanken damals, eher selten Festgehalten wurden. Sie existierten einfach.

Wenn wir nun, die schriftliche, sowie, die praktische Umsetzung einer justiziellen Ordnung abschaffen würden, was wäre das Ergebnis?
Die Antwort möge sein, ein ähnlich funktionierendes System, als das der Menschenethik, dem, was wir uns Menschen doch an moralischen Eigenschaften zuschreiben würden, können und dürfen.

Wichtig ist dabei noch die Hemmung mit einzubeziehen. Ein vorhandenes Recht, welches durch Sanktionen vollzogen wird, hemmt uns daran Dinge zu tun, oder bewegt uns dazu Etwas zu tun.

Ein jeder Mensch möchte Geld verdienen. Es verschafft Sicherheit und Möglichkeiten. Es gibt kaum Dinge, außer dieser, welche nur durch Charakterkraft erworben werden, die man nicht mit Geld umsetzen kann. Zum Überleben jedes Einzelnen ist es heute notwendig, je stärker vorhanden, desto simpler die negativen Sanktionen.
In der Steinzeit, gab es keine geprägte Münze. Man war auf Geld in Form von Ressourcen, wie, Fleisch, Fisch oder Waffen konzentriert. Dennoch gab es den Häuptling(heute ein Reicher Mann), welcher durch Tausch seinen Untertanen Möglichkeiten verschaffte.

Das System, der Sanktion, des Geldes und der Möglichkeiten sind damals dieselben wie heute. Die Welt ist größer geworden, der Mensch kleiner. Häuptlinge gibt es noch immer, in jeglichen Formen einer Gruppe, einer Dynamik. Die Funktionen sind die gleichen, die Ebenen der Gruppen, ist heute viel gigantischer. Unendlich scheinen die Gefüge, die Ränge, die Verteilung des Geldes.

Fortführung folgt.

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Spiegelgesetze

Jedes Verhalten, dass wir Menschen gegenüber anderen Wesen, seien es nun Menschen Tiere oder Pflanzen, selbst gegenüber Toten,üben, wird auf uns selbst, wie unser Gesicht im Spiegel, reflektiert.

Ich möchte ein Beispiel einführen:

Ein Mann steht im Wald und tritt mit voller Wucht gegen einen Baum. Der Baum ist hart und an ihm wird Gewalt geübt. Der Spiegel wirkt sofort, denn der Mann hat nur einen dünnen Schuh an und der Tritt verursacht eine Prellung in den Zehen. Er wollte den Baum treten diesem mach das jedoch wenig aus und die Energie die er in den Tritt steckt trifft auf ihn zurück, sodass die Gewalt sich ihm in seinem Schmerz wieder spiegelt.

Ein zweites Beispiel:

In der Schule wird ein Junge über Jahre gedemütigt und gemobbt, von einer Gruppe von Jugendlichen. Er zieht sich immer mehr zurück, entwickelt extremen Hass. Nach ein paar Jahren bricht er den Waffenschrank seines Vaters auf und nimmt sich ein Gewehr. Er rennt damit in die Schule und erschießt die Gruppe von Jugendlichen. Sie haben an ihm Gewalt geübt, diese zentrierte sich nach und nach in seinem Hass, bis er zum Amokläufer wird.

 

Aber nicht nur Gewalt wird gespiegelt. Auch Liebe wird zurückgeworfen. Wer einmal mit einem Lächeln durch die Stadt gelaufen ist, der weiß wovon ich spreche. Viele Menschen entgegnen das Lächeln, seine positive Ausstrahlung wird dem Menschen gedankt und sie wird auf ihn reflektiert.

 

Mann stelle sich einen Flummi vor den man mit Kraft gegen die Wand schmettert. So verhält es sich mit jedem Verhalten. Der Flummi wird zurück zum Werfenden kommen.

 

 

Anarchie

Die Welt ist im Wandel, die politischen Strukturen ändern sich nahezu täglich und man fragt sich, ist die Staatsform in der wir leben, die Demokratie die ist, welche sich langfristig durchsetzen wird. Schon Karl Marx prognostizierte den Untertang der demokratischen Strukturen gegen Anfang des 21. Jahrhunderts, der Zeit in der wir uns heute befinden. Natürlich bringt die Demokratie einige Vorteile mit sich, weißt jedoch auch Lücken auf, die Raum für Lobbyismus, moderner Sklaverei in Form von Lohndumping und Menschenhandel, sowie Konservativismus mit sich bringen. Der Kommunismus wird sich als Staatsform niemals endgültig durchsetzen können, denn der Fall der Sowjetunion zeigt, dass der Mensch niemals absolut gleich und sozial Denken kann. Was ist Gesetzlosigkeit  ? Gesetzlosigkeit wird oft mit dem puren Chaos, der Zerstörung und Brandschatzung gleichgesetzt, doch wenn man die Dynamik von menschlichem Handeln und die damit verbundenen Auswirkungen auf Gruppen, Große wie Kleine, genauer untersucht, kommt man zu einem ganz anderem Ergebnis.

 

Der Mensch unterliegt seinen eigenen ethischen Grundlinien, er kann außerhalb dieser nicht moralisch Handeln und wird somit durch seine Vorstellung in seiner Art zu handeln definiert. Böses bleibt böse, Gutes bleibt Gut. Jemand der Menschen umbringt und vergewaltigt, würde in absoluter Gesetzlosigkeit irgendwann gestellt werden und vermutlich am Galgen landen. Dass Polizei und Justiz Straftaten nicht verhindern sondern eher verursachen, was wiederum auch ein ungültiges Instrument der Regierung, sollte allgemein bekannt sein. Der Mensch würde in Anarchie weiterhin in Dörfern und Städten wohnen, er würde weiterhin arbeiten gehen und Lohn erhalten, um sich sein Essen, sowie seine Unterkunft finanzieren zu können. In einer menschlichen Gruppe würde jemand, der sein eigenes Brot nicht erarbeitet, aus welchen Gründen auch immer, sei es Faulheit oder Hochmut, langfristig als Außenseiter und Rüpel enden. Er würde immer weiter ausgegrenzt werden und in Armut versinken. Er erhält allerdings keine Sozialhilfe und ist daher auf sich selbst angewiesen. Wenn er nicht arbeitet kann er nicht Leben. Die momentane Gesellschaft in der 6% der Weltbevölkerung 90% des Reichtums besitzen zeigt dass Demokratie ungleich funktioniert. Der Reiche verfügt über Mittel und Wege seinen Reichtum immer weiter zu vermehren während der Arme, selbst bei körperlicher Schwerstarbeit, kaum über die Runden kommen kann. Da die Welt global wird, lässt sich dieses Problem auch nicht durch Regelungen in einzelnen Parlamenten ändern.

Die Welt ist so groß geworden, dass niemand sie in der heutigen Zeit durch Gesetzen und Erlassungen kontrollieren kann. Es ist nicht möglich Geschäfte über 9 Ecken über jurale Bestimmungen zu kontrollieren. Wie oben aufgeführt, werden bei der Anarchie die Gesetze nicht durch Parlamente erlassen, sondern es gibt sie nicht. Sie werden definiert, durch die Quintessenz ethischer Vorstellungen von Gruppen.

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