Das Yin

Vor siebzehn Jahren

hast du meine zitternd Hand geführt

meine roten Kinderlippen gespürt

vor fünfzehn Tagen

Am Sonnabend, beim Eiselmeer

lief nun meine Träne schwer

 

Vor dem Drachenhorte

gepanzert nur von ledern Rüstung

sprach sie ihre Zauberworte

durchschreiten letzte Pforte

wir treten auf die Brüstung

erspieß den Lindwurm mit der Lanze

in der Höhle tanzen wir den Freudentanze

 

Und ein paar Tage später

es ist endlich  soweit

wir beide sind bereit

In der Küchenvase rote Lilien,

wir kreuzen unsre Bluteslinien

 

Dort im stillen Garten

sehen wir unsren Sohne warten

Er hat ihre Augen, meinen Mund

ich geb mein Leben, blieb er stets gesund

 

Doch jetzt der Schmerz, der Hass, die Trauer

denn der Mann liebt kurz

sowie ein knappes Spätherbstregenschauer

 

Aber alles was mir bleibt

auch wenn sie nun nicht mehr schreibt

ist die Liebe, die sie mir vor Jahren geschenkt

Das Gefühl es bleibt, unendlich tief im Herz versenkt

Advertisements

Hass

Heute, der Tag des Hasses,
ich du wir sie, alle nur mich,
nicht ich, nur du, nur sie nur er.
Wir hassen uns doch alle so gern,
Liebe liegt mir doch genauso fern,
Aschloch, du Tag, der sich Samstag nennt,
Ich wünscht ich hätte ihn verpennt,
und er rennt, rennt mich an der Fahrer,
Arsch, dieser Arsch, ich werde ihn verklagen,
und der andere fährt den Wagen.
Es gilt Rehe zu jagen,
nicht mehr zu klagen,
was wollte ich noch sagen?
Dummkopf, Narr, Idiot.

Liebe und Hass

Wie ich leider in der Vergangenheit feststellen musste gibt es viele Menschen, mitunter Christen, Moslems oder Gläubige anderer großer Kirchen, die ihren Glauben als absolute Wahrheit sehen, und alles um ihren Glauben herum ebenso.  Auch die atheistische Glaubensrichtung kann in dieser Form ausarten. Viele sind der Meinung, dass der Atheismus nicht mit einem Glauben wie dem Christentum vereinbar ist. Doch auch der Glaube an nichts ist letztendlich auch ein Glaube. Wie andere Kirchen ist er in der Lage sich von einem Menschen zum anderen zu übertragen und ebenfalls durch Krieg und Missionarisierung anderen Menschen einverleiben.
Viele sind grade aus dem Grund Atheist, weil die Vergangenheit der großen Kirchen, diese zu grausamen Taten geführt hat. Man denke nur einmal an die Kreuzzüge oder die Judenverfolgung durch alle Zeiten. Aber grade Atheisten sind ziemlich gut darin fremde Glaubenssätze zu kritisieren und als falsch darzustellen.  Denn wenn es einen Gott gibt, warum gibt es dann all das Leid auf der Welt? Wie kann ein guter Gott so etwas zu lassen. Doch der Ansatz so zu denken ist falsch, denn um auf eine höhere Macht zu schließen müssen wir nach realen Anzeichen in unserer Welt schauen, die darauf hindeuten können, woraus wir geschaffen sind.Der Atheist nimmt zumeist an, dass kein höheres Wesen existiert, denn das Leid auf der Welt könne dieses

Wesen doch nicht ernsthaft erschaffen. Doch müssen wir uns die brisante Frage stellen ist all das Leid, was auf uns im Erstkontakt so wirkt, oder hat dieses Leiden vielleicht eine gewisse Funktion. Man versuche sich einmal in Gottes Gedanken zu denken, wie es ein Gläubiger tut. Er erschuf irgendwann diese Welt und stand vor der Wahl, den Wesen, die er erschuf, entweder Freiheit zu schenken und dafür in Kauf zu nehmen, dass diese Freiheit Leid hervorrufen kann, oder er nimmt die Rolle eines Regisseurs an in einem Schauspiel in dem alles nach seinem Urteil abläuft. Für mich liegt es sehr nahe das er sich entschied den Wesen Freiheit zu schenken. Ich würde dies vergleichen mit der Erzeugung eines Kindes. Hier können wir selber etwas erschaffen, und uns die Frage stellen was uns lieber wäre, ein Kind das alles gesagt bekommt und keinen eigenen Willen hat, oder aber ein Kind das autonom ist und selbst entscheidet was es tut, dafür aber so manch schweres Schicksal auf sich nimmt. Auch hier denke ich, die meisten werden sich für die zweite Variante entscheiden. Uns bleibt nichts anderes übrig als in solchen Dimensionen zu vergleichen, denn wir sind an die Realität gebunden und können nicht wie ein Gott denken.

Allerdings können wir Vergleiche ziehen und uns überlegen wie wir in der Situation gehandelt hätten.  Wir entscheiden uns also für ein freies Kind, mit eigenem Willen. Aber warum gibt es das Leid und warum hat Gott die Welt nicht positiver erschaffen? Wie oben angenommen, hat Gott uns den freien Willen gegeben. Dieser verursacht, wie wir alle wissen, hin und wieder Streit, Ärger und Leid. Zwei Menschen lieben sich, zwei Menschen streiten sich, das ist der Lauf der Dinge. Es liegt in der Natur des freien Willens, dass es Konflikte gibt, genauso wie es zwei Pole gibt, die entweder zusammen passen oder sich gegenseitig abstoßen.  Wir leben in einer dualen Welt, das soll heißen es gibt immer zwei Seiten der Medaille ein Plus und ein Minus, ein Warm und ein Kalt, etwas Schönes wie auch etwas Abschreckendes. Und natürlich jede Menge dazwischen.   Warum leben wir in Dualität ? Meine Antwort ist etwas kurios. Es ist das einfachste System dass es gibt, und dennoch so Komplex dass man alles damit machen kann. Ein Computer Beispielsweise arbeitet im Dualsystem etwas anderes als Strom an und Strom aus kennt er nicht, dennoch ist er zu allem in der Lage, das wir von ihm fordern.  Es ist allgemein bekannt, dass die einfachste Möglichkeit meist die Beste ist und wenn man möchte kann man das auf Gottes Schöpfung beziehen. Ein System mit nur einem Pol würde nicht funktionieren, denn es hätte keinen Gegensatz. Glück kann nicht existieren wenn kein Leid existiert, es gäbe ja nicht einmal eine Skala, einen Messwert, denn weniger Glück würde ja mehr Leid bedeuten, dass es aber im Mono-System nicht gibt. Ohne Leid würden wir alle so glücklich sein das wir uns nicht mehr bewegen bräuchten, das wir die Augen nicht aufmachen müssten, uns nie verlieben würden oder sonst etwas. Der Mensch wäre inaktiv, er würde sich nicht rühren, da er ja jederzeit mit allem zufrieden ist. Leid ist also erforderlich um überhaupt zu existieren. Denn wenn Gott gerne Regisseur wäre, hätte er das Leid abschaffen können und hätte anstatt uns Menschen auch Steine erschaffen können, die für immer und ewig auf der selben Stelle liegen und glücklich sind. Welch eine langweilige Vorstellung. Glücklicherweise hat er sich, angenommen man glaubt an ihn, für die zweite Variante entschieden.

Doch wäre da noch die Frage warum manche Menschen ebenso viel Leid trifft, und andere immer zufrieden durchs Leben ziehen. Wo ist da die Gerechtigkeit ? Fakt ist wenn es eine absolute Gerechtigkeit im Universum gäbe würde die Welt nicht mehr funktionieren. Ich möchte hier wieder auf das Beispiel „Gott als Regisseur“ verweisen, wenn er  uns so geschaffen hätte, dass wir gerechte Lebewesen wären, hätte er einen erheblichen Einschnitt in unsere Freiheit unternommen. Wir würden uns an etwas auf-diktiertes halten das nicht von uns selbst kommt. Wir hätten nicht die Wahl uns die 100Euro, die wir auf der Straße finden, zu behalten, nein wir müssten sie, der Gerechtigkeit willen, zum Fundbüro geben. Außerdem möchte ich darauf hinweisen, das Gerechtigkeit, von  den Leuten, sehr unterschiedlich ausgelegt wird. D.H der Erste würde sagen, die 100Euro müssen abgegeben werden, der Zweite würde Finderlohn verlangen, und  der dritte behauptet, was man findet darf man behalten. Man stelle sich Gott beim Menschen schaffen vor, der zwischen tausenden von Gerechtigkeitsvariationen die richtige wählen muss. Vermutlich entschied er sich dafür, dass jeder Mensch seine eigene Gerechtigkeit finden müsse, denn so würde er keinen Einschnitt in die Freiheit machen und sich nicht auf eine fixe Gerechtigkeit beschränken müssen.

Borderline

Ich und mein Borderline mein Borderline und ich

Edelsteinseite

Edelsteine Beschreibungen & Wirkungen

flora-shop.eu

Dekorationsblog diy

Neonoirerror

Go where you feel most alive

Spirit Kreativ

Studio für Spiritualität und Kunst

W8Screens

Pixel and more

Vitamin Erfolg

Academy für deine Charakterentwicklung

dieLaufeinheit

empfohlen von RUNNING 02/2017

Ingo S. Anders

Der befreite Mann: Lysander

Paul Fehm

Literarischer Blog Heidelberg

pflegeberatung-aachen.de/blog_ck/

Beratung bei Pflegebedürftigkeit und Hilfe im Widerspruchsverfahren

Mercedes Prunty Author

The Walking Mumbie

PolitEco

Politics, Economics and more

Impressions of Bangladesh

Meine Reisen nach Bangladesch - Eindrücke, die geteilt werden sollten

belysnaechte

“Es ist besser, man gehört zu den Verfolgten als zu den Verfolgern”Danilo Kiš

100 Canciones

Musica callejera

hicemusic

Neue Musik im Check

lettercastle

nur würdelose wörter erlaubt

jenniviolet

A fine WordPress.com site

Wilde Schönheiten

Bilder & Beobachtungen | Wissenswertes & Tipps | Naturschutz (im Garten)

Der Seiltänzer

Filme machen, Worte stellen, Dilettant sein.

Street Photography

Straßenfotografie • Beobachtungen am Wegesrand

Gedankenteiler

Gedanken sind bunt

Mein Leben und Erfahrungen als Empath

es ist nicht leicht ein Empath zu sein

Marina Rupprecht Fotografie und Literarisches

Worte und Bilder kommunizieren gemeinsam viel stärker als alleine.

überschaubare Relevanz

Man muss das realistisch sehen.

ChillendeSchiller

LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH (Bette Midler) .... und ganz einfach voll das Leben.

freudefinder

beschwingt durchs Leben gehen - Lebensfreude jetzt genießen

Sonde 7

Philosophie, Lyrik, Politik und Weltgeschehen

KLANGSPEKTRUM

Über Musik und andere schöne...

Gingerclub's Blog

Online Seminare für natürliche Gesundheit - Körper, Geist und Seele