Ein Zeichen Gottes

Immer dann,

wenn das Feuer verglüht

das Glimmen erloschen

das letzte Bier gelehrt.

Immer dann,

pfiff der Wind mir in mein Ohr,

als ich den langen Weg antrat,

den Weg nach Hause,

den Weg ohne ein zu Hause.

Immer dann,

wenn die Nacht am dunkelsten scheint,

kitzelt er mich,

der Riese,

der mich in die Welt einst geworfen,

ohne Plan und Ziel und Anleitung,

in eine Kindheit voller Schläge,

es ist niemals der Moment des Feuers,

sondern das Paradoxe,

wenn Niemand mehr am Feuer steht,

Wasser ist nicht die Flut oder Ebbe,

Stets hatte mich der Moment danach interessiert

Leider ist es ein einsames Leben

aber die Stimmen hören mich,

Im Moment als der Aggressor zuschlug,

hatte er einen Zweifel im Auge,

ein Beweis Gottes?

 

Einst stand der Sensemann vor mir,

bereit mich zu tragen,

aber irgendwer hat ihn aufgehalten,

war ich zu jung?

Ein Beweis Gottes?

 

Als englischer Sterblicher inkarniert,

Im Himmel nichts als Langeweile,

wanderete ich durch die neun Höllen,

überquerte die sieben Ozeane.

Aber eine Antwort,

die gibt es nicht.

 

So pfefferte man mich zur Zehnten,

bis ich merkte,

dem Teufel nicht zu gehorchen.

Sondern ihn beim Geweih zu packen

und in den Kessel zu werfen

Ein Zeichen Gottes?

Der Kartoffelkünstler

Er zaubert listenreiche Worte

und ordnet sie im Takt

Musik spielt an der Himmelspforte

Es ist ein Schöpfungsakt

 

Er schleppt den billigsten Kartoffelsack

kocht stets mit Aug und Pelle

steht vorm Theater, im Flohmarktvrack

auf dass ihn der asketisch Zug

im Leben noch erhelle.

 

Er hungert gewiß gern

isst gern die bittre Pelle

Tagesarbeit lag ihm stetig fern,

hofft auf das Geld, das Schnelle

 

Der Künstler, der die Schätze sucht

beim reimen daran redlich denke,

ist bis an den Lebtag lang verflucht

denn Kunst es Künstlers Glückesschänke.

Herbstwind

Am Morgen trägt er die Blätter von den Bäumen,

Es ist Zeit die Felder zu leeren, die Kartoffeln einzufahren

Der Speicher füllt sich, Bauern fahren auf dem Sammelwagen,

Sieh im Wald, wie die dicken Pilze aus dem Boden ragen,

Ich will den Anblick des bunten Waldes nicht versäumen.

Der Tod, das Sterben des grünen wilden Sommers,

Vorbei, die Zeit der Musik, des Blitzes, des Donners,

Der Apfel schmeckt fruchtig sauer süß,

Die Speicher, der Agrare, wohin mit dem Gemüß?

Der Herbst kommt in kleinen Schritten stets zur Erde,

Die Engel hoch oben, backen auf dem Himmelherde,

Warme Kälte, nasser Wind, das Kind,

das Jahr für Jahr erneut zu Boden fällt,

der Bauershund, der wachend bellt,

Die Schweine, die Hühner, das Rind,

Im Land der Deutschen, weht des Herbstes Wind.

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