Die Psychose

Nenn es Manie,
Nenn es Depression,
nenn es Schizophrenie,

Nenn es glücklich,
nenn es traurig,
nenn es verrückt,

Nenn es Bauer,
nenn es Dame,
nenn es König,

mit dem Bauern
schlägst du die Dame
und der König fällt,

Nenn es bipolar,
nenn es Zwang
nenn es die Grenzlinie.

Es ist die Klinge
die durch die Haut fährt.
Es ist der Schatten
die grauschwarze Brille
es ist der Makel.
Es ist Mana pur.

Es ist das Rätsel
das manche nie lüften können
Andere sterben bei dem Versuch

Es ist die Antwort,
es ist endlose Körperkraft.
Es ist ein Geschenk,
das Du lernen musst zu tragen.
Der König steht wieder auf.
und die Dame mit ihm.
Der Bauer ist noch da,
der gar nicht sterben kann.

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Der Prinz am Berg Pfefferminz

König Stiefelmann, der Fürst auf dem Berge

wird niemals regieren über kleine Zwerge,

denn Prinz Pfefferminz, der kühne Recke,

der gerne tötet Spinnen, um todes Zwecke,

Der Blubbersammler, der falsche Ritter,

Der der stets Opium raucht, vorm Sturmgewitter,

Prinz Peppermint, der Lüstling, der Held,

der zecht so gern, versäuft sein Geld.

Doch Pfefferminz war ein Mensche ohne Arbeit,

auf seinem Fahrrad fuhr er an den Köngshofh,

Der König war so stolz auf seinen pinken Sohn,

der gerne mit den Müttern am Handelsplatz aufs Zimmer gegangen,

und ihnen dort mit seiner Jazzgitarre die Noten hoch frohlockte kurz.

Doch Mutter Mimi sprach mit ihm,

Stiefelmann, der skeptisch schien,

hatte ihm all sein Goldgeld geliehn,

Nun muss der König sich verkaufen,

Der Adelstitel ist vergangen,

Doch Pfefferminz der junge Prinz, Geschäftsmann zum Gutern Berg,

hatte die Idee, die Eingebung, die Kaugummifabrik das Pfefferwerk.

Und nun sitzt Pepperminz ganz oben, und Stiefelmann hat nicht gelogen,

wieder schon setzt er als sein Geld, auf Pfefferminz den kühnen Held.

Schwarm der Meute

Ich reiße mir den Schädel ein,

trinke süßlich weißen Wein.

Seit Jahren dieser Feierwahn,

Die Bühne leuchtet hell und klar,

selig schon die Straßenbahn,

das gelbe Bier schäumt weißlich hell,

Der Trinker zahlt mit Münze bar.

Rauchen, Trinken, Schlagen Tod,

Straßen voll mit Hundekot.

Wenn ich mich doch erheben könnte,

und hier Leben wie ein König,

dann wärs doch nicht die Meute

deren Psyche wär ich löhnig.

 

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