Gedanken zum Anarchismus Teil 8: Endzeit

Der Mensch steht in der Aktualität des Geschehens nun vor einer Klippe. Um das zu verstehen sind die letzten 400 Jahre Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Menschengeschichte zu analysieren und zu durchleuchten. Tun wir dies, können wir Prognosen über die Zukunft anstellen.
Unsere moderne Welt kristallisierte sich etwa zur Zeiten des Barockes heraus und der damit verbunden Strukturfindungsphase der heutigen Welt. Damals entstand unser modernes Bank, Börsen und Kreditsystem. Durch die Einführung von Wertpapierhandel und der immer stärkeren Verbreitung von Geldgeschäften wurden die Vorbedingungen des modernen Kapitalismus geschaffen und verbreitet.
Durch die Banken kam der Zins und es war möglich dass sich Staaten Geld leihen konnten. Der Arbeitsbereich der Menschen verlegte sich mehr und mehr in die Manufakturen, später die Kohle und Eisenindustrie und andere Hallen und Fabrikarbeiten. Wobei es darum in diesen Schriften aber gehen soll, ist nicht die Tatsache in welchem Sektor die Arbeit stattgefunden hat, sondern schließlich nur um die gesundheitlichen Veränderungen, die diese moderne Arbeitswelt mit sich brachte.
Der Mensch arbeitete von nun an nicht mehr unter der Sonne, was dazu führte das die Haut viel weniger Vitamin D produzieren konnte. Dieser Vitamin D Mangel ist im aktuellem Europa und Amerika mittlerweile so enorm etabliert, dass er von der gesamten Medizinindustrie schon als normal, und nicht mehr als Mangelerscheinung wahrgenommen wird. Kurz gesagt sind die Menschen seid 300 Jahren viel zu wenig unter der freien Sonne, was die Begründung für unendlich viele Krankheiten ist. Angefangen beim Haarausfall, schlechten Augen, Hauterkrankungen, Depressionen, Nervenerkrankung bis hin zu Tumoren sind fast alle derzeitigen Gesundheitsprobleme auf diesem Standbein gesockelt. Ein weiterer Aspekt ist die zu intensive Nutzung von Unterhaltungsmedien und Kommunikationstechnik.
Das zweite Standbein ist die Mangelernährung. Unsere Äcker werden sein Jahrhunderten ausgeschlachtet, was dazu führte das Industriegemüse und Obst kaum noch Nährstoffe hat, die für den Menschen essentiell sind. Industriepflanzen haben nicht einmal zwanzig Prozent der Nährstoffmenge von Wildpflanzen. Wovon ernährt sich der Mensch? Während unsere wilden Äpfel und Kräuter in der Natur verrotten, schaufelt man Industrieweizen und Treibhausgemüse in sich hinein. Der ganze Planet wimmelt vor Kranken gebrechlichen Menschen. Psychische und körperliche Probleme nehmen immer mehr zu. Wer daran zweifelt prüfe einmal die heutige Ärztedichte in den Städten und auf dem Land, sowie den Arzneikonsum pro Kopf mit Zahlen der letzten Jahrhunderte.
Das Menschengeschlecht hat sich auf bald 8 Milliarden Menschen aufgebläht wie ein Luftballon. Die Welt ist müde krank und alt geworden. Ebenso krank wie der Mensch sind auch seine politischen Systeme. So gaukelt man uns allen eine Demokratie vor, die längst ein e Oligarchie von Machthabern ist. Was ist Macht in unserer Welt? Natürlich die Varietät an Möglichkeiten. Was schafft ebendiese? Das Geld. Die weltweiten Senate stehen an dritter Stelle in der Machtpyramide. Auf Rang zwei türmen sich die Lobbyisten der Großkonzerne. Korrupte Politiker bestechend, machen sie die Gesetze um ihren Konzernen die Option zu verschaffen noch mehr Geld zu verdienen.
Wo liegt das Geld? Auf den Banken. Wer leitet diese? Ebenjene Gruppe von Menschen die unsere Welt derzeit regieren, das internationale Bankenkartell. Die großen Kriege gehen auf ihr Konto. Wer in den Fernseher sieht und glaubt, die Welt die ihm vorgegaukelt wird, entspräche der Realität lebt in einer Illusion die nicht mal zehn Prozent der umfassenden Wahrheit kratzt. Ich denke das weit über 90% der Menschen so durch die Medien der letzten 100 Jahre manipuliert wurden, dass kaum noch jemand weiß wie unsere Geschichte wirklich geschrieben wurde. Eine Gruppe von ungefähr sieben tausend Menschen lebt vollkommen sanktionsfrei. Sie haben sich selbst durch Gesetze als wichtige Berater der Banken, welche die Fundamente des weltweiten Kapitalismus darstellen, juristisch so abgesichert dass sie unabhängig von Gerichten und Gesetzen auf der Welt agieren können. Dabei sei auch ein Spiel erwähnt, dass bei den oberen siebentausend stattfindet. In diesem Spiel wurde jedem Menschen auf der Welt eine Zahl und ein Name und ein Wert zugeordnet. Je nachdem wie wichtig ein Mensch für die Spieler der Loge ist, desto höher ist natürlich sein Wert. Das was unsere Kinder am Computer simulieren, gibt es in der realen Welt, in der die Sklaverei so allgegenwärtig ist wie in der Zeit nach der Entdeckung Amerika’s.
Man handelt mit uns Menschen, führt Kriege, setzt geschickt Menschen in Positionen und manipuliert die Welt. Ein perfides Spiel findet statt, das jedoch nur für Leute mit der höchsten Macht in Form von Dollars und Euro zugänglich ist. Jeder Leser dieses Textes steht in der Kartei und kann wie eine Spielkarte getauscht oder verkauft werden.

Im folgenden sei das Problem der globalen Erwärmung umzeichnet. Unser Planet heizt sich auf und zwar viel schneller und intensiver als uns in den Medien signalisiert wird. In den arabischen Ländern erreichte die Tagestemperatur in den letzten Jahren in der Sonne im Hochsommer nahezu 60 Grad Celsius, wir stehen nicht nur vor einer Heißzeit, wir stehen vor einer kochenden Zeit. Dadurch dass die Meeresspiegel steigen und die Temperaturerhöhungen gigantische Landstriche unbewohnbar machen wird, werden immer mehr Flüchtlinge in gemäßigte und kalte Zone auswandern. Allerdings wird durch die höher steigenden Ozeane überall der Lebensraum knapper.
Zudem kommen Dürresommer und Unwetterkatastrophen wie Starkregen, Tornados und Blitzeis auf uns zu. Nahrungsmittel werden knapp und teuer werden. Wenn den Menschen die Nahrungsmittel und Ressourcen ausgehen wird es zu Bürgerkriegen kommen. Dazu kommt das Problem das bis auf wenige Ausnahmen alle Staaten gigantisch Staatsverschuldet durch das Instrument von Kredit und Zins den Banken hoffnungslos ausgeliefert sind. Gelddrucken sorgt aber nicht für wert, sondern nur für Papier. Das Geld was heute auf der Welt ausgegeben wird, gibt es gar nicht wirklich, es ist künstlich kreiert ohne einen Gegentauschwert.
Die Banken hat dieser geschickte Feldzug an die Spitze der Machtpyramide geführt. Wenn Staaten Geld brauchen leiden die Bürger und Militärdiktaturen wie die Vereinigten Staaten von Amerika werden einen neuen großen Krieg anzetteln um die Rüstungsindustrie, die davon profitiert, anzukurbeln. Ein neuer Weltkrieg wird aber schlussendlich in einen weltweiten Bürgerkrieg übergehen, weil ein enorm verschuldeter Staat seinen Bürgern ja gar keine Leistungen mehr gewähren kann, die ihm aber zuvor versprochen wurden. Wer den kommenden Negativzins in Verbindung mit der Abschaffung des Bargeldes beobachtet, sieht was in unserer Welt wirklich passiert. Dies ist mitunter trotz tollen Aktivisten wie Greta Thunberg ein ähnliches Problem wie bei der Klimakrise.
Man muss das alte System komplett abschaffen und ein neues Aufbauen. Das wird aber nicht geplant passieren, weil niemand seine Macht freiwillig abgeben will.Ein System, welches ganzheitlich den Planeten betrachtet (Man siehe den Aufsatz Die Grenzen unserer Ethik) wäre eine Lösung. Nach dem zweiten Weltkrieg in den Sechzigern wäre ein Ziehen der Notbremse noch möglich gewesen. Schön das Klimaaktivisten demonstrieren, unabhängig davon ist der Klimawandel längst gelaufen. Wer die Weltpolitik betrachtet weiß, dass auch heute, nach zwei Dürresommern, nichts passiert ist und keine Instrumente geschaffen werden um einer Verschlimmerung der Katastrophe vorzubeugen.
Diese umzeichneten Chaoszustände werden vermutlich Ende der zwanziger Jahre des aktuellen Jahrhunderts eintreten. Seit der Industrialisierung und der vorherigen Renaissance ist die Welt gewissermaßen explodiert. Der Luftballon hat sich aufgeblasen, wobei die materielle Verteilung niemals gerechter geworden, nein gar viel ungerechter geworden ist, betrachtet man eine Weltweite Wirtschaft. Es ist daher anzunehmen, dass die Bevölkerungszahlen zwangsläufig wieder stark zurückgehen müssen. Entweder das passiert, oder man baut ein neues System. Eine neue nachhaltige Welt, die nicht global, sondern sich auf unser Sonnensystem ausgelegt wird, kann 2 Billionen Menschen Platz zum Leben liefern. Man muss nur gut planen und die Lebensräume erweitern. Nachhaltigkeit ist hier der Schlüssel. Auf die Zeit nach der Endzeit, die sich meteorologisch wahrscheinlich als neue Eiszeit herausstellen wird, geht es in den nächsten Beiträgen.

Ein Spaziergang

„Ich kann manchmal hören kann was andere Menschen denken. Es ist dann nicht so, dass ich sie höre als ob sie sprechen hören, sondern eher als könne ich ihre Gedanken hören. „Was denkst du, Leo? Ist es schön was sie denken?“ „Je mehr ich mich damit auseinandersetze und es wird wenn ich entspanne immer stärker, muss ich sagen dass es schön ist. Die Menschen sind in ihren Gedanken meist viel schöner als sie sich geben. Sie kommen mir dabei manchmal wie kleine Kinder vor. “ Ein Reh entsprang dem düstermodrigen Fichtenwald, als Leo und Herr Krioski an eine verrostete Tür am Zaun gerieten, die scheinbar so etwas wie eine Grenze markierte. Sie war nicht abgeschlossen und so gingen die beiden ohne zu zögern hindurch. „Die Freiheit“ sagte Herr Krioski.

Leo hatte die Augen weit offen, er war auf das Gespräch konzentriert. Ein dünner schwarzhaariger Junge, der auf alle stets etwas seltsam gewirkt hatte. Manche gleichaltrige hatten Angst vor ihm. Den Mädchen gefiel er meist, denn er war wohl das, was man gut und gerne als Träumer bezeichnete.
Seine grauen Augen sahen stets wie durch einen Menschen hindurch und der kleine Mund zeigte in seiner aktuellen Mimik meist die Gefühlslage Leos an. “ Es ist für mich nur so, dass ich glaube mich in diesen Welten verlieren zu können. Wenn ich in die Meditation komme gerate ich in den Trancezustand, in dem ich Gedanken und Gefühle anderer gut wahrnehmen kann. Ich finde das nur so interessant, dass ich manchmal vergesse abzuschalten. Dann schlage ich mir die Nächte um die Ohren, aber jetzt habe ich ja diese Schlafmedizin.“ Ihm war damals nicht klar, wie die Welt über Menschen wie ihn dachte, wie sie ihn verachteten. Ohja wäre da doch nicht diese tolle Schlafmedizin. Sie erstickte die Gabe in Müdigkeit, tötete den Spirit und sorgte für nichts als einen klaren aber müden Geist. „Es ist der Preis den Menschen meiner Art in dieser Welt zahlen müssen“ dachte Leo.

„Es gibt tolle Bücher zu dem Thema, mir ist aufgefallen, dass du dich sehr für Philosophie interessierst Leo, lies doch mal Sofies Welt“. Oh nun das war einer dieser Titel, den Leo hörte und sofort wusste, dass es ein Buch sein würde, das sein weiteres Leben prägen würde. Die Menschen um Leo herum, wussten nicht was genau es war, das ihn so wurmte. Man wusste aber das Leo sich in großer Gefahr befand. Er spazierte stolz und wissbegierig durch die Welt, sah die Gefahren. Ja das ist es, er sah die Gefahren. Aber er sah sie nicht an. So hatte man ihn doch stets vor dem Zigarettenrauchen gewarnt, ihn gewarnt Drogenexperimente zu machen. Wie weit hatte ihn das alles bisher gebracht? Er glaubte sich Psychonaut nennen zu müssen, jemanden der mit Zuständen experimentierte. Doch all das war nichts für ihn, zumindest noch nicht, denn nur Wenige konnten sehen was er wirklich war. Schlacksig und groß hatte ihn die Pubertät gemacht, ein Knabengesicht zierte seine Wangen, aber letzendlich war er noch immer ein kleiner Junge. Er war nichts als ein Kind, das die Gesellschaft nicht gebrauchen konnte und deshalb gab man ihm diese Medizin. Hätte man das doch gewusst. Hätte man ihn doch einfach mehr spielen lassen, vielleicht ein Jahr, ein paar Monate.

Herrn Krioski viel der Kontakt mit Leo schwer, denn er war ein Junge den er mochte. Ein Träumer und Denker, der viel zu tief nachdachte und sich fragen und Theorien stellte, die in unserer Gesellschaft einfach nicht geduldet sind. Leo wusste ja noch nicht einmal wie man die Dinge beim Namen nannte, mit denen er sich beschäftigte, kannte die großen Bücher der Esoterik und Spirtiualität nicht, hätte die Frage was diese Fächer überhaupt seien, zu dieser Zeit niemals beantworten können. „Nachts malt er Bilder von nackten Frauen“ sagten sich die Erzieherinnen und fanden das ganze irgendwie lustig. Aber es war wohl normal für einen 16 Jährigen stets an nackte Frauen zu denken, also warum all das pathologisch betrachten? „Ich hörte du malst“ fragte Herr Krioski beim Spaziergang in der Freiheit? „Ich kann das gar nicht, aber ich versuche mich zu verbessern“. So ging man vorran, es war ein Freitag mittag. Einer jener Freitage die alle liebten, gerade mittags, als die Vorfreude aufs Wochenende am größten war. „Also gehen wir zurück“ und so gangen sie zurück in das Heim. Als sie eintraten, wurde der Schlüssel zweimal umgedreht. Die schwere Tür war fest verschlossen. Nur auf bitte würde der Schlüssel erneut gedreht werden. Nur wenn er freundlich blieb. Die Eingangstür zum Wohnbereich war abgeschlossen und genau, das war es was nur wenige verstehen können und was Leo so traurig machte. Denn Leo war nicht frei. Man hatte ihn in ein Zimmer gesperrt und stellte ihm jeden Tag ein leckeres reiches Essen auf den Tisch, aber er konnte nicht das tun und lassen was er wollte. Er war in seinen eigenen Augen nichts als ein Gefangener des Systems, der Gesellschaft, die aus ihm wieder einen arbeitstauglichen Jungen machen wollte. Viel zu jung war er wohl für eine derart rabiate Behandlung. Jedem hatte er von nun an über sein Herz und seine Psyche auszudrücken , denn er wurde nun in eine spezielle Kaste gesteckt. Leo hielt sich noch wacker, doch die Ärzte die ihn behandelten stellten sich ernsthaft die Frage: Wird er diese Krankheit überwinden? Den Wahnsinn, wird er ihn überleben? Viele schafften es nicht. Da wurde Leo gerufen, die Zwischenmahlzeit war fertig. Essen, Tabletten und Schlafen. Er war ein Mastschwein.

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