Schönheit im Walde

Ich seh zurück auf 31 Jahre
Gewalt, Misshandlung, Qualen
schau rückwärts, zähle die Tage
Musik, Jubel, Heiterkeit
vor mir 10.000 Male
Liebe Sex und Zärtlichkeit
Huch das Glimmerding
Mein rötlich-bläulich Platinring
Gott mein Freund, du Hexer
schaffst es
mir, den härtesten Schlag zu verkaufen
als Schöne Vergangenheit
bin ich es, Sehnsucht nach Streit
Als das Blut aus meiner Pulsader floss,
nie wieder hatte ich so gelebt
Nie wieder hatte ich so geliebt,
es gespürt
wie damals, ich ließ Sie gehen
hätte ich die Wahl?
Ich wäre wieder in den Wald gegangen
und hätte geschnitten
Denn
Ich habe ihn niemals verlassen können
Weil ich es gar nicht wollte

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Selbsthervorbringung Gottes und des Menschen

Es ist paradoxerweise so, in welcher Hinsicht man die Frage nach dem Sinn eines Geistes oder dessen Bestreben fragt, so stellt man fest, es gibt verschiedene Ausprägungen des solchen und deswegen mag es in der Zukunft des Geistes ihm ebenso widerfahren, wie ihm das Schicksal oder ein höhere Macht einen bestimmten Weg bereitet. Wenn man jedoch annimmt, das eine höhere Macht einst zwar erschaffen, im weiteren aber nie Einfluss genommen hat, so bleibt da noch das Schicksal. Dieser Gedanke ist so abwegig nicht, denn wenn man die Kosmos als solchen und den Menschen als Wesen in ihm betrachtet und all deren Wünsche und Erwartungen, wird einem klar, dass diese oft konträr zueinander liegen. Der Vegetarier will glückliche Tiere, der Fleischfresser möglichst billiges bekömmliches Fleisch und ein Dritter vermag etwas ganz Anderes zu wollen. Man mag auch einräumen, dass eine Frage nach einer generellen Erleuchtung sich zeigt, mit der Individualitätsfrage, für wen denn (?), gestellt werden muss? Ist meine persönliche Erleuchtung etwa die Gleiche, die ein Mensch in einer vollkommen anderen Gesellschaft hat, oder hat sie einen personifizierten Charakter. Möglicherweise ist eine Art zu Leben für eine Person exakt das Richtige, für Andere jedoch ist sie der vollkommen falsche Weg. Ist Exzess und destruktive Lebensweise generell zu verurteilen, und die Existenz in einer Sagrotan Wisch und Weg Idylle, vegan natürlich, man traut sich kaum anderen die Luft weg zu atmen, die beste Form der Lebensführung.Man möge mich an dieser Stelle bitte nicht falsch verstehen, denn ich halte die vegane Szene für eine äußerst positive Bewegung, die uns allen bewusst macht, dass Fleisch und tierische Lebensmittel nicht auf den Bäumen wächst. Ja und Nein, Alles und Nichts, es ist komplett individuell. Demnach muss man sich auch nach der Frage einer höheren Beurteilung, wie etwa durch ein jüngstes Gericht, darüber im klaren sein, dass so viele individuelle Facetten und Prägungen eines Lebens vorhanden sind, wie auch Meinungen über die Ausprägungen von Gut und Böse, als auch die Vorstellung einer Sanktion über all diese Dinge. Wenn man eine Handlung hinterfragt, sind stets möglichst viele Durchleuchtungen dieses Verhaltens zu erwägen, und da der alltäglich lebende Mensch stets in seiner Subjektivität gebunden ist, macht es objektive Annäherungen nahezu unmöglich. Stellt man sich wie oben erwähnt die Frage nach einer höheren Macht, die uns die Existenz ermöglicht hat und ein vor und Zurück erwähnt, ist möglicherweise die individuelle Ausprägung einer Form von Glück keine zu unterschätzende Funktion dabei. Denn wenn ein Mensch eine gewisse Vorstellung über eine Lebensführung hat, was wird er baldmöglichst tun? Er wird versuchen diese zeitig umzusetzen, natürlich nicht ohne Hindernisse. Denn was ist noch da? Die Welt als solche natürlich, in die er hineingeboren, mag man diese Startungleichheit beurteilen wie man will, sie dem Karma oder sonst was zu schieben, sie ist und bleibt eine markante Ungleichheit. Wenn jedes Individuum zwar die ein oder andere Beeinflussungen durch andere Subjektive zum Beispiel Menschen nimmt, so ist doch die Chance eigentlich am logischsten, dass jeder seine individuelle unterbewusste Vorstellung von Glück oder von einem erfüllenden Leben nach und nach für sich verwirklicht. Vermutlich entschied man sich vor der Geburt für ebensolches Leben das man nun führt, das ist recht wahrscheinlich. Ich zweifle allerdings stark daran dass man vorher alle Aufgaben des Lebens wusste. Denn sonst hätte es gar keinen Sinn ein Leben zu leben. Gegen Ende dieses Essays, wird darauf näher eingegangen.
Man bedenke dass dies mitunter auch die Tatsache erklärt, dass auch Böses, nennen wir es mal dem durch den Volksmund negativ bewertetes Verhalten sich umsetzt. Das Rad dreht sich unendlich weiter und Negatives ist stets vielfach zu beleuchten. So müsste der Mensch zum Wohle der restlichen Organismen der Welt sich zumindest nach momentanem Stand der Dinge selbst exekutieren, um ein Überleben der Anderen zu sichern. Das kann aber im Sinne des Menschen nicht das Ziel sein. Jedes Lebewesen lebt seinen eigenen Plan und seine eigene Vorstellung, was eigentlich ein schöner Gedanke ist, denn so hat man nicht an das zu Glauben was jemand vorgibt, sondern kann sich seine Pläne von einer Vorstellung des Seins selber Gestalten. Es ist töricht zu Glauben, dass Gott eine Welt erschaffen hätte, in der ihr irgendein Verhalten gar noch Alle Verhalten lenkt und beeinflusst. Wenn man annimmt es gäbe einen Gott so ist es zwar denkbar dass er wenn man ihn, ähnlich wie einen Vater, um Rat fragt einen Hinweis gibt, er uns aber nicht abnehmen kann den Weg selbst zu gehen. Wenn Gott ein Puppenspieler wäre, dann wäre alles determiniert und alles was wahr und ist würde seinem Willen folgen, den er uns aber gar nicht bekannt gegeben hat. Was für ein Unsinn? Denn warum sollte uns jemand in eine Welt werfen und hoffen dass wir nach seinem Ebenbild handeln, ohne gar eine Form dieses Bildes zu prägen sondern Alles offen zu halten und keine Antwort auf den Sinn des Lebens zu geben. Ich will damit eigentlich nicht sagen dass es nicht so etwas wie „das Gute“ oder „das Schlechte“ gibt, aber es liegt doch im Auge des Betrachters, was für den Mensch gut ist, muss nicht für das Tier gut sein und umgekehrt. Man kann sein Leben dem Atheismus dem Teufel, als auch dem Gott widmen, der diesen erschaffen hat. Allerdings gibt es in diesem „Äther“ in dem wir leben gewisse Gesetzmäßigkeiten, die unser Verhalten maßregeln. Zum Einen ist da natürlich die Mathematik und die Naturgesetze, Allgemeines das unveränderlich gilt, aber warum? Warum funktioniert eine logische Mathematik und führt zum Ziel, kann man aus der logischen Mathematik möglicherweise ethische Grundsätze herausarbeiten. Eine richtige Rechenaufgabe führt zum korrektem Ergebnis, führt es Gutes Verhalten auch? Was ist so ein Ergebnis? Hier ist wohl die Alte Formel nach dem maximalen Glück für Alle heranzuziehen. Vielleicht lässt sich dieses Glück nur erreichen wenn jeder seine speziellen Vorstellungen verwirklichen kann in einem kollektiven Raum/Zeit Gefüge. Was mich noch beschäftigt ist die Geburtsfrage, denn jedes Wesen wird eine andere Welt geboren. Es ist natürlich schwerlich zu erklären dass sich getöte Kinder im Nationalsozialismus ihren Weg ausgesucht haben, aber eben genau das meint den undeterminierten Plan Gottes. Jeder wird herein geboren und existiert dann in einer ungeschriebenen Zukunft. In der Welt interagiert man zwangsläufig mit Anderen, was natürlich auch zu grausamsten Verbrechen führen kann. Aber was für das Leben in Fleisch und Blut gilt, ist möglicherweise auch für die Seele oder den Geist anwendbar. Möglicherweise gibt es gewisse Startbedingungen die für eine erstrebte Erfahrung passender zu sein Scheinen. Was dieser Aufsatz im Prinzip erklären soll ist die Frage nach der Erleuchtung und wie man sich diesen Zustand vorzustellen hat. Ich glaube nicht, dass es dafür ein allgemeinen Konsens geben kann, denn dazu müsste ich ja wissen in Welche Richtung ich mich erleuchtet fühle. Wenn es unterschiedliche Stufen des Bewusstseins wie etwa im Buddhismus ist so ist es dieser Schlussfolgerung nach nicht objektiv zu erkennen was wer auf welcher Stufe steht, weil alles individuelle Stufen sind. Möglicherweise kann man, wie es der Buddhismus tut, jedoch auf die Wesenheit Mensch gewisse ähnliche Strukturen herausarbeiten. Störfaktoren der persönlichen Selbsthervorbringung sind natürlich die Umwelt in der man lebt und die Vervollkommnungspläne anderer. Maß der Dinge ist dabei einen Allgemeinen Kompromiss zu finden. Das Bibelzitat „Asche zu Asche und Staub zu Staub“ beschreibt wie sich alle Gruppen nach einem Weg wiederfinden wie die Guten zu den Guten kommen, die Arbeiter zu den Arbeitern und so weiter und so fort. Doch sollte man annehmen, das der Kosmos stets in Entwicklung ist, und das ein Schöpfer vermutlich unendliche Mengen an Energie freigesetzt hat die sich in Raum und Zeit manifestierten, in Planeten Sonnen und Galaxien, in Atomen Molekülen und irgendwann auch in Bakterien und Lebewesen. Wenn es das Ziel ist ein göttliches zu werden, wobei das göttliche Alles beschreibt was ist, wären die Streben nach Sein und nach Vermehrung zwei wichtige Aspekte die sowohl auf Gott als auch auf Lebewesen zutreffen. Möglicherweise ist Verbesserung des Selbst auch einer dieser Punkte, denn alles was lebt macht Erfahrung und lernt dadurch, Situationen beim nächsten mal besser zu meistern, stärker zu werden, man kann sagen sich zu entwickeln. Jedes Menschenkind möchte lernen und Erfahrungen sammeln, ab einem bestimmten Alter kommt der Sexualtrieb und die Lust auf freudvolle Erlebnisse hinzu. Bisher haben wir vier Punkte gesammelt die jedes Wesen möchte: Es möchte Sein, es möchte sich Vermehren, es möchte Wissen und es möchte Glück empfinden.
Möchte man eine Analogie zur Biologie schlagen, sollte man sich die jüngster Form eines Lebewesens anschauen, den Samen oder eine befruchtete Eizelle. Ein Same beinhaltet bereits einen Bauplan des gesamten Wesens in sich, ebenso wie das Erscheinungsbild des Menschen bereits als Einzeller in der DNA verschlüsselt existiert hat. Kann man dieses Prinzip auf den Kosmos als großes anwenden? Steht möglicherweise die Lösung nach der Frage wie ein Universum aussehen soll im Unendlich kleinen kodiert, möglicherweise in einer Quanteninformation? Die Fragen nach Quanteninformation, was sie ist, sein kann, fällt beim heutigen Stand der Wissenschaft eher in den Bereich der Mutmaßung, aber wenn wir logisch schließen, dass ein die spätere Ausprägung eines Lebewesens bereits in Urform in seiner DNA als Einzeller vorhanden ist, lässt sich dieses Prinzip auch auf Fragen der Materie und die Welt parallelisieren? Aber dennoch selbst wenn es so wäre ist vieles im Dunkeln. Möglicherweise liefert uns die Betrachtung des Existierenden eine Antwort. Denn wären wir, hypothetisch gesprochen, auf dem Weg einer Selbstvervollkommnung, so müsste man sich vor Augen führen dass der Mensch bereits einige Zeit existiert und demzufolge bereits ein Teilstück des Weges hinter sich gelassen hat. Ganz abstrakt gedacht befinden sich im Äther aller Möglichkeiten vielleicht gewisse Dinge, die ähnlich Plato’s Vorstellungen von den absoluten Ideen, sich sammeln, einen Sinn in der Unendlichkeit der Möglichkeiten innehaben, sich dadurch formen in Gedanken fester und fester werden mit dem Willen irgendwann in der Materie aufzutauchen. Die Idee eines Menschen, eines Delphins, scheinbar hat jede Idee, wenn sie gut ist und langanhaltend Sinn hat, das Streben nach einer Existenz. Alles was es gibt, das heißt alles Stoffliche hat es aus diesem Äther heraufgeschafft und deshalb eine Form der Berechtigung im hier und jetzt gefunden. Auch wir Menschen beschlossen einmal zu Existieren wäre sinnvoller als Nicht-Existieren. Ich möchte nun nicht herleiten dass jeder Mensch eine Seele hat, denn ich gehe schlichtweg davon aus und eine Herleitung möge an anderer Stelle erfolgen. Wenn man glaubt dass die Seele vor dem Leben vorhanden war und danach auch noch vorhanden sein wird, so nimmt man an dass sie so etwas wie Wünsche haben kann, einen Charakter, unseren Charakter? Man behauptet zwar im Allgemeinen das Kinder als Tabula rasa auf die Welt kommen doch schon in den jüngsten Jahren stellt man fest, dass alle einen individuellen Charakter haben. Auch 10 verschieden Pflanzenkeime wachsen in unterschiedliche Richtungen bei nahezu den selben Bedingungen. Ich leite daraus ab dass Existenz für Lebewesen etwas wie ein erstrebenswerter Zustand ist, also ein Ziel der Vervollkommnung. Blicken wir auf die Errungenschaften der Menschheit so spielen Kulturwissen, Mathematik, Mechanik, Physik und alle anderen Wissenschaften eine fundamentale Rolle. Wissen scheint mir deshalb im Subjektiven als auch im Objektiven ein springender Punkt zu sein. Das Streben nach Vermehrung möchte ich noch einmal beleuchten. Jedes Lebewesen wächst in einen Raum hinein und strebt stets danach sich fortzupflanzen, bedingt durch seine Sterblichkeit. In dem Wissen das wir fallen können, wie können wir unsere Existenz halbwegs sichergestellt weiterführen? Indem wir uns fortpflanzen und neue Kulturen gründen, Musik komponieren, Wissen schaffen, Bücher schreiben, wir schaffen Dinge außerhalb unserer eigenen Sterblichen Hülle. Wir hinterlassen unsere Spuren im Kosmos, nichts dass je materiell existiert hat, hat dies nicht getan. Um die Brücke zum Beginn der Ausführungen zu schlagen und eine Prognose zu fällen sei noch einmal erwähnt dass es am Wahrscheinlichsten ist, dass der Wille des Wesens in Realität umgesetzt wird. So besteht auch hier eine Analogie zum Kollektiv, es ist am Wahrscheinlichsten dass der Wille des Kollektives umgesetzt wird. Betrachtet man eine Gruppe Menschen beim Lösen eines Problems so liegt eine Lösung A, B vielleicht auch noch C vor. Möchte man aber eine Antwort der Gruppe haben so wird diese die verschiedenen Lösungen abwägen und eine Mittellösung ABC finden und angeben, einen Kompromiss. Wendet man diese Prinzip auf die Menschheit an so lässt sich doch sagen, dass wir es sind die die Macht haben unseren Planeten zu gestalten und zu formen. Will die Mehrheit Raubbau, Profitgier und Naturzerstörung setzt sich eben dieses um, anderes nicht. Wenn man die Schemen auf Lebewesen anwendet, kann man sie gar auf Wesen anwenden? Wenn Gott ein Wesen ist, ist sein Ziel möglicherweise auch die Selbstvervollkommnung? Hier gerät man in eine Disparität. Wenn Gott vollkommen ist, dann müsste er sich selbst ja nicht vervollkommnen. Betrachtet man Gott als Universum mit allem was es innehat, oder als personifizierte Gottheit kann man ihm zumindest zuschreiben, dass er existieren will. Will er existieren hat er möglicherweise ähnliche Gelüste wie wir Lebewesen, das heißt er will sich selbst Vermehren und mit sich selbst den Raum füllen. Wenn Lebewesen Abbilder von Gott sind, ist es ihr Streben sich ihm anzunähern, den Hals herauszustrecken und ihn zu kopieren? Ist das ein verwerflicher Gedanke? Wenn Gott etwas vollkommenes darstellt, dann kann er das Ziel unseres Selbstvervollkommnungsprozesses sein. Ich gestehe eine dass diese Vorstellung nicht gerade etwas handfestes ist, aber da ja bereits andere antworten als sinnvolle Bürden der Vervollkommnung gefunden waren, wie Erfahrung sammeln, Wissen aufbauen, Existieren und sich Ausbreiten kommen wir auf die Lösung. Glücklicherweise haben wir mit dem Universum einen nicht gerade kleinen Platz zum Ausbreiten gefunden. Wie oben bereits erwähnt wende ich diese vier Paradigmen auch auf Gott an: er will existieren, sich ausbreiten, Wissen aufbauen und Erfahrungen sammeln. Nun werfe ich ein Gottesbild auf das dual ist: ein Kosmos, gemeint ist die materielle Welt und ein Wesen. Das Wesen ist wie ein Mensch, es steht in Wechselwirkung mit dem Kosmos, das Wesen weiß nicht alles es sucht Antworten und sich selbst, Antworten die der Kosmos in sich hat. Simpel gesagt sind es zwei Pole, das Suchende und das Hervorbringende, das männliche und das weibliche Prinzip, Ying und Yang. Wenn es keinen personifizierte Form Gottes gäbe würde es keinen Sinn machen so etwas wie Erfahrung zu sammeln, denn für passive Materie spielen Erfahrungen keine Rolle, sie gibt Erfahrungen aber sucht diese nicht. Aufräumen möchte ich mit der Vorstellung, dass Gott vollkommen ist. Wenn Gott zum Begin aller Existenz vollkommen gewesen wäre, so hätte es keinen Grund gegeben das Universum zu schaffen und sich in Ying und Yang, in das Universum als Empfangende und als personifizierte Form eines Gottes den wir anbeten zu spalten. Dann wäre alles eine 0 und es würde nichts geben, daher muss Gott ein unvollkommenes Wesen sein, und das ist worauf dieser Essay abzielt. Gott will sich selbst hervorbringen und vervollkommnen, und der Mensch als Abbild eines höheren Wesens hat diese Rousseau’sche „Perfektibilität“, das heißt den Uranspruch sich selbst auf eine höhere Existenzebene zu bringen ebenso in sich. Als naturgesetzlichen Vergleich lassen sich die Elektronen, welche stets zur Nähe des Kerns hinstreben aufgezeigt.

Um diese philosophische Grundüberlegung weiterzuführen, liegt es nahe, dass es natürlich nicht Kategorien wie die erste Schale, die zweit geben kann, sondern es sich stets um fließende Übergänge handelt. Somit liegt klar, das der erste Gott, der das gesamte Universum und der personifiziert Gott (in den Veden als Visnu bezeichnet“, zwar die den Atomkern darstellt, alle Übergötter, Engel und so weiter stets auf den Atomkern hinstreben, ihn zwar nie erreichen können und ihn somit ablösen, aber immerhin unendlich nah an ihn reichen können.

Nur Gedanken

Irgendwas war das. „Die Frucht des eigenen Feldes“, genau so hatte es geheißen. Diese kurzen Worte, die doch ein Leben lang glimmen würden. Es ist lange her. Schon so lange, aber dennoch durchziehen mich die Gedanken, an diese alte Aussage. Über die Zeit wurde mir langsam, sehr langsam klar, dass es eine Aussage ist, an der Viele scheitern würden. Es ist eine Art Rätsel, das nur ein wahrer Suchender erkennen würde, diese Aussage. Denn sie beinhaltet letztendlich eine Wahrheit über eine Art von Wesen, eine Frucht des eigenen Feldes, wer weiß, ob es sie heute noch gibt. Es ist wie eine Art ewige Wahrheit, möglicherweise ein Satz des Thales, ein Konzept, dass auf immer gilt. Eine Idee, die dazu entstanden war andere Ideen, flüchtige Ideen, zu überleben. Und dabei gilt doch dem Wissbegierigen vor Augen zu halten, dass die Explosion, dass der Schrei auf dem Markt gar nicht das Interessante ist, nein es ist der Moment danach. Der Moment wenn, die große Aktion vorbei ist und man auf den Gesichtern der Menschen zu lesen vermag, was denn überhaupt passiert ist. Denn durch ebendiese Reaktion formt sich der Moment selbst, wenn wir ihn in der Zeitung lesen. Wird er auf die eine oder andere weise dargestellt. Was meint der Pfaffe, wenn er die Frucht des eigenen Feldes beschreibt. Wenn der Kosmos das Feld ist, möglicherweise, rein hypothetisch gesprochen, eröffnet sich die Lösung des Rätsels, wobei diese gar nicht bekannt sein kann, da niemals angegeben. Nichtmal dass das alles ein Rätsel sein soll. Wenn die Freiheit vom Kosmos in dem Wesen selbst liegt, handelt es sich um eine Unabhängigkeit von allem, dass da ist, da war und da sein wird. Es verschafft eine, wenn auch nur Ideenexistenz, über alles andere hinaus. Die Unabhängigkeit der Frucht vom Feld ist gegeben denn sie ist unabhängig vom Allgemeinen, der Energie und existiert, auch wenn das letzte Äon des Sonnensystems gezählt ist. Die Frucht ist das Feld und umgekehrt. Ich war einmal erstaunt über diesen sonderbaren Satz, und es handelt sich nur um eine Vermutung der Aufschlüsselung, wobei natürlich auch eine andere eine viel effektivere Antwort gegebenenfalls mehr Sinn ergibt. Demnach ist es nicht das Ziel eine Situation null zu erreichen, im Nirwana zu weilen, sondern die Stufe der Leere zu kennen, sich jederzeit zu ihr hin zu begeben, aber dennoch in der materiellen Welt manifestiert zu sein. Ziel ist es nicht irrsinnig zu werden, sondern den Wahnsinn als Affektion zu erlernen, die angelegt werden kann, die abgelegt werden kann und unabhängig von dem Status quo, eine Art vierte Dimension und damit einen Raum darstellt. Fraglich ob das ein anzustrebender Zustand ist.

Eine kurze Klage

Was war da noch. Was war dieser Moment, der geliebt war, der Moment gegen zehn Uhr morgens, eine Nacht gar durch-getanzt und das ohne Stoff. Nun, ja, nur ein bisschen, ein wenig auf alte Zeiten vielleicht, oder das, das da kommen würde. Meine Spuren entschwinden sich, ich verliere den Kampf, ich weiß nicht mehr ob ich es schaffen kann. Und dabei, wir beide, doch so viele Schlachten geschlagen und jetzt. Jetzt stehst du dort, ein Kind, er hatte bereits ein Kind.

Und wieder kommen mir die Gedanken mich stets in einer Leistungsmessung mit den Anderen zu befinden, gerade jetzt, da das Leben doch so ist, wie man es einst gerne gehabt hatte. Es waren die alten Lieder die ihn traurig stimmten, es war das Gefühl des Feuers, jetzt wo er doch auch den Regen gesehen hatte, so wie der Wind dachte er, es ist alles wie der Wind.

Ich bin Staub und mein Taten werden Staub und alles, was ist, ist Staub, nichts als Staub. Ich sehe auf eine Welt, in unendlich schneller Drehung, ich, aus alter Zeit entstammt und ich drehe mich heute doch auch mit. Ich tanze gar mit ihr und schon weht wieder der kalte Wind und schon wird mir mürbe ,weil morgen, heute schon, ein neuer Tag.

Und die Arbeit sie ruft, einst verhasst, aber darf ich das hassen, Herr? Das was Brot gibt, früher wichtig, heute der Abfall der Supermärkte. Du bist einst zu Brot geworden, das ist dein Leib, aber was sagt mir das alles. Im Süden schießen sie die Kinder nieder, wie soll ich denn kämpfen. Indem ich meine Kreditkarte opfere? Ich höre sie überall Reden, sie Reden ständig, sie wollen alle etwas, meist die Karte. Nur wenige sprechen noch die alte Sprache, nur wenige wissen, ein wachsendes Korn zu schätzen. Wo soll das nur hinführen, jetzt wo die Klaviere schon aus dem Computer erklingen und wohin denn mit mir?

Es war einmal so, dass ich einen Pfad gesehen, dass ich einen Weg glaubte zu gehen, dass ich einen Berg erreichen wollte. Und da waren doch Freunde gewesen, auf dem Weg zu Berge. Früh waren sie abgebogen, sie alle wollten zurück ins Quelldorf. Und dort Leben sie und ich bin schon am Berg gewesen. Ich sah dort eine dreiköpfige Lilie blühen, eine die es nirgends sonst so gibt. Und dort auf dem Berge saß ein dicker Mann, ein lustiger Geselle.

Er trug gerade einen Eimer Honig und gab mir etwas. Ich sagte ihm ich suche ein Leuchten, ich weiß gar nicht mehr warum ich aufgebrochen bin. Er lud mich ein etwas von seinem Honig zu kosten, mich, der gar Jahrzehnte nur noch Lichtnahrung zu sich nahm.

Und an seinem Haus, da klang es wieder, ein Zwitschern, ein Rotkehlspatz. Es war Swimi, der mich einst begleitet, den ich einst das Sprechen bei gebracht, nicht mit Sprache, nein ihn zu hören ,es waren doch Worte genug, dabei hatte ich ihn doch längst für Tod gehalten.

Ich würde ein wenig bleiben, ein paar Tage und meine Reise ins Nirgendwo fortsetzen. Nachdem wir die Friedenspfeife gemeinsam geraucht, beschloss ich erst mal eine Weile bei dem Runden zu verbringen.

Im Garten wuchsen, violetten Rötelritterlinge. Hatte er es etwa geschafft das Myzel zu kultivieren? Ich dachte an meine Karriere als Blechbläser, die ich mal viel zu früh an den Nadel gehangen hatte. Vielleicht ist es gut, auch in Zeiten der elektronischen Musik mal wieder ein wenig zu musizieren. Und wieder die Scheuklappen, wie einst im Quelldorf, und der Wille es wieder zu tun.

Wieder einmal in den lustlosen Raum zu Fallen, der Sprung von der Klippe, denn eigentlich war es doch immer stets dasselbe. „Hörst du die Vögel singen, der Sommer ist angebrochen“. Sonne spüren, und ihre Wirkung. Was heute oft verloren existiert doch auf der Parallelen. Und langsam wurde es mir klar. In der verseuchten Stadt blühen Rosen, und dort, ein Blumenkohl wächst am Fensterladen. Vielleicht doch die Stadt, die ich einst gemieden, dort wo die Kessel brennen.

Ach die Drehung, eigentlich etwas schönes, der Tanz der Feuer, die Kraft der Schmieden und die Hitze im Kessel. Warum hatte ich nur solange gewartet, all das zu sehen und zu spüren. Hach und da fielen mir die Weiber ein, die ich lange gemieden. Wie lustig sie doch waren, mit ihren geglätteten Haaren und Gänseblümchen hinterm Ohr.

Nun war ich bereits zwei Wochen in der Berghütte, vielleicht wollte ich den Gipfel nie erreichen, dachte ich. Vielleicht war meine Vision doch hier, was nützte der Ausblick. So packe ich meine Tasche und setze auf den Neptun, der Chaot wird mir den Weg schon flüstern, setze auf Sananda, der ja Leib geworden und mir meine Abschweifungen verziehen. Auf geht’s….

Roter Mohn

Dort am Kornfeld,

stand einst,

ein roter Mohn,

also ging ich Dörflerssohn,

und brach sanft

den Halm Dir schon.

Wollt ihn Dir,

ganz lieblich brechen,

nicht am Rosenstrauch mich stechen,

Dich beschützen,

roter Mohn.

Nahm Dich mit,

hin wo ich wohn,

mit lock’rem Blatt gar schon,

Dich, oh kleines Blümlein Mohn.

Und solltest Du doch nie vergehn,

will Dich nie in fremden Händen sehn,

will Dich hegen, will Dich pflegen,

Dich Du zarte Weizenpflanze,

nehm dich mit zu Nacht und Tanze

nehm dich mit zum letzten Tag

weil ich dich so gerne mag.

Und wie sie welkte, wie sie reifte,

liebt das Leben lock’res leichte.

Ich will mehr,

will andre Blüten,

Rosen, Nelken und Narzissen,

in der Nähe meines Bettes wissen,

mit Dir zusammen, roter Mohn,

verlierst Du gar,

ein Blättchen schon?

Hab ein blaues Blümchen,

gern gerissen,

hielt sie fest, im Bett

beim Kissen.

Dacht an Dich,

Du roter Mohn.

Und Dein Anlitz, zarte Spitze,

bleib den Herbst, bei Nacht und Blitze,

bleib bei mir bis in den Tod,

blühst so schön, im hellen Rot.

Doch der Winter kommt schon bald,

draußen friert es, bitter kalt,

Lässt mich frieren, ganz allein

ohne Dich, mein Blümelein.

Was rot war ist nun gräulich braun

all das Purpur, verronnener Traum.

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