Wir spielen Herzchen

Halt doch mein Herz
Liebe ist Schmerz
Entzünde rot Kerz
Was nur ein Scherz?

Feg mir das Haus
du Fledermaus
Lass dich nicht raus
Eifer der daus

Ich bin nicht einer von deen
Kenne die Feeeeen
sah Liebe klar
ob sie ist, bleibt
wird,
oder war

Wo hin?

Ein Kuss, nur einmal
Kaffeeschokolade
darf Mann selten genießen
zartbitter
wie die Wärme John Barleycorns
ein Geigenzupfen
Findet seinen Frieden
Mein Traum
dir ein Haus zu bauen
er hat sich nicht erfüllt

Verliebt

Eine gelbe Löwenmähne
und weiße reine Zähne
zärtlich breite Wangenknochen
Lüstern bleckt sich die Hyäne
bringst mein Trieb, mein Herz zum kochen
Denke Tage, Stunden Wochen,
an die Weiber aus der Stadt
hab das einsam Bette satt
Wohl nun denn, sende ein paar Zeilen
will mein Leben mit ihr teilen,
will sie lieben, will sie spüren,
will sie tierlich sanft verführen,
sollt sie mir sagen Nein,
Sprech ich ihr nen lieblich Reim,
gelange in ihr Herz hinein,
erobere sie mit Gänseblümchen
ja es läuft, schon wie am Schnürchen.

Bald schon kommt sie hier herein
in meine Wohnung tritt sie ein,
und kostet von der Schokolade
Harfespielend küsst der Barde
Trägt sie auf der Liebestrage

Trägt sie Tage, Wochen, Jahre
er ist verliebt, der kühne Knabe

Ein Holzring

Da liegt noch ein Ohrring von dir auf der Schrankkante. Ein schwarzer Ohrring, der irgendein Motiv, wie mit einem Edding gezogen, darstellt. Und ich sehe mir das Schmuckstück an und denke an sie zurück. Tränen kullern meine Wange herunter, denn: Keine ist jemals wie sie gewesen. Ich erinnere mich noch daran wie ich dir die letzten Jahre immer öfter versucht hatte zu erklären, dass es für mich doch ein gefährliches Leben ist, auch wenn ich offensichtlich der Berufung des Studenten- und Pädagogen nachkomme, so lebe ich stets in Gefahr eines Tages zu verschwinden, abtransportiert und befragt, vielleicht sogar gefoltert zu werden. Mein Mädchen hatte mich oft angehört, aber in den letzen Jahren hatte sie ihre eigenen Probleme gehabt, wir sind wohl zu tief am Ertrinken gewesen, als das wir uns noch gegenseitig an die Atemluft hätten ziehen können.

Ich hatte dir zu erklären versucht, dass man mir nachstellt. Wärst du doch einmal auf das eingegangen, was ich dir zu erzählen versucht, so hättest du von den schwarzen Autos erfahren, die meine Wohnung umlauern, von den Agenten, die mit Pistolen bewaffnet in der Gegend ihr Unwesen treiben. Von dem Draconier, den die Nachbarn in meiner Wohnung sahen. Wir Seher sind gefragte Leser. All das klang für dich damals ängstigend, aber verstanden hast du dennoch nicht, dass es sich um meinen eigenen Überlebenskampf handelte, den ich seit nunmehr zehn Jahren tagtäglich führe.

Ich hätte dich gerne tiefer in mein Verlies gelassen. Hätte dir erzählt, warum ich diese und jene geliebt, warum mich doch stets Mädchen mit großen Kulleraugen, die nach Tränen aussahen, magisch anzogen. Wusstest du das es Freudentränen gibt. Hast du jemals einen Menschen vor Freude weinen sehen?
Du hast mir stets vorgeworfen, du seist nur ein Strich auf meinem Bettkasten. Nun hätte ich dich gerne noch, bevor wir auf lange aus einander gehen etwas gesprochen. Natürlich gibt es Männer, die Strichlisten führen, aber es gibt für mich keine, keinen einzigen Strich, keine durchzogenen vier Striche, es war für mich nie ein Kräftemessen. Ich habe manche Damen über alles geliebt, vor allem dann, wenn ich gespürt hatte, sie benötigen meine Hilfe.

Du hast mir einen Ring aufgezeichnet und von Familie und einem Haus mit einem großen Garten gesprochen. Wie kannst du jemandem von Familie erzählen, der selbst gar nicht genau weiß was das ist. Während andere Kinder glücklich spielten fürchtete ich mich vor Gewalt und Misshandlung. Später suchte ich mein Glück in den phantastischen Welten der Computerspiele und den Rauschmitteln. ich war ein Magier gewesen, ein Zauberer und ein Schurke, ein ruhiges liebes Kind, dass sich stets nach der Wärme des Mutterleibes zurückgesehnt hatte.
Ich hatte dir einen Ring geschnitzt, und heute weiß ich wohl etwas darüber. Es war ein Ring zum Abschied. In meinem Alter ist mir klar geworden, dass ich mein Leben so nicht mehr leben kann. Ich kann nicht ständig hören, wie schlecht diese Welt sei, ich will Leben. ich will mehr Ringe schnitzen, aber wie war es den zwischen uns geendet?
Du hattest auf mich eingeschlagen, aus Liebe und Besitzansprüchen. Sieben Jahre wolltest du mich in dein Puppenhaus stecken und den Riegel der Eheschließung vorschieben, mich durch ein Haus an dich und unsere etwaigen Kinder binden. Du warst nicht an meinen Geschichten interessiert, was du willst ist ein zweites Schoßhündchen, dass dir ein Baby in den Bauch pflanzt.
Das traurige daran ist nur, dass ich dich tatsächlich geliebt habe. Ich habe sogar etwas geträumt. Geträumt von Glück. Ich habe immer gut geträumt wenn ich neben dir gelegen habe. Tatsächlich hast du einen unterschätzten prallen Weiberleib, den es um Werbern nicht mangelt. Du hättest bestimmt eine wunderschöne Schwangere abgegeben, vielleicht wie eine ganz reife dicke Pflaume, oder einen dicken Apfel, der zu den Seiten spritzt wenn man ihn das erste mal kostet.

Was du nicht verstanden hattest war, dass du mit Männern meines Schlages keine glückliche Familie gründen kannst, denn wir haben doch nie gelernt wie man eine solche hegt und pflegt. Der Gedanke eine Familienpflanze zu gärtnern, zu gießen und die welken Blätter zu rupfen ist ein schöner.

Ich habe aber doch bisher selten einen schönen Garten gesehen.

Eine Tagebuchseite

Wie Chockmah und Bina,
Wie Himmel und Hölle,
Wie Liebe und Angst

Keiner lacht mehr über meinen Witz
da gehst du von mir, noch eine im Zirkel
als währest du ein Strich gewesen
der meine Bücher hat gelesen

Gaia, in deiner warmen braunen Brust,
sitzt das wahre Glück der Manneslust

Der mit dem Helm zu Walde zieht
es ist nun an der Zeit für ihn

Er wirft seine Geldscheine auf die Straße
lässt den Schlüssel in der Wohnung
er schließt das Äon ab.

Auf Esperanto singt er ein Abschiedslied
und bewirft den Führer mit Tomaten

Zwanzig mal Zwanzig Jahre
für diese Zeit, wird er pilgern weit

Zurück in den Wald
aus dem er einst erwacht.
Ein unknackbares Schloss
hängt davor.

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