Die Brötchenmagd

Am Morgen dort
ein Brötchen liegt
ein Ofen hat’s
gebacken

Am Abend Mord
die Leiche liegt
ein Lächeln grinst
im Schatten

Am Frühstückstisch
ein Brötchendieb
ein Seitenhieb
die Dirne wird
gehangen

Am Mittag fort
ein Kruben liegt
die Tränen sind
vergangen

Ein Brötchenmensch
ein Liebchen lieb
kann in ihr Herz
gelangen

Ein zarter Schlag
ein schwerer Hieb
die Liebe ist vergangen

Ein stiller Mord
ein Brötchendieb
ein Schrecken auf
den Wangen

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Sacred Spirit

Es ist ein großer Frevel, dass in den U.S.A. nirgendwo Denkmäler und Mahnmale zum Holocaust an den Indianern stehen.

Auf bestialste Art und Weise richtete der weisse Mann sie zu Millionen hin, alles wegen des Goldes.

Auch die südamerikanischen Stämme wurden von unseren Vorfahren genozidiert.

Deswegen hier ein Indianerlied in Erinnerung an die Stämme und an die Toten.

 

Gedanken zum Anarchismus Teil 5 – Freiheit

Freiheit ist ein Begriff, der impliziert zu tun was man möchte, man ist gewählt eine Handlungsoption nach seinen höchsten Maximen auszuführen. Ob es nun eine Wohlfahrtsspende ist oder ein Mord, das Subjekt handelt, weil es frei ist. Die einzige Option die Freiheit einzuschränken ist die Zensur und die Inhaftierung. Dennoch besteht die Freiheit auch in diesem Punkt weiter.

Der zensierte Mensch wird durch Strafe und Sanktion die in dem Falle die Sanktion darstellen nicht verwerfen. Das Gegenteil ist der Fall, er wird sich zumeist als bestätigt verstehen, denn warum durfte er dieses oder jenes denn nicht aussprechen. Wenn wir die Menschen, die im Jugendalter ins Gefängnis gehen, betrachten, finden wir oft eine moralische Beugung der Handlungen im Leben nach unten. Das heißt die Menschen begehen mehr und mehr Straftaten und drehen sich in einer Spirale aus Gefängnis Verbrechen und Freiheit.

Das Problem besteht jedoch das ein Gedanke im Kopf existiert und ihm nicht entrissen werden kann. Wenn ein Liebesdrama entsteht und der Gedanke zum Mord erst einmal Hand und Fuß des Menschen ergriffen hat, so wird er dermaßen eingenommen sein und nur schwer wird er die Verblendung des Hasses erkennen, nur schwer wird er rational denken und die mögliche Strafe sehen, nur schwer wird er die Gedanken ablegen können. Der Wille zur Straftat entstand bereits vor der Tat.

Der Staat sanktioniert unsere Verbrecher, dies kostet Millionen und ist nicht zweifelsfrei zu kritisiern.

Nun denkt man an den Mord als Handlung und stelle sich einmal vor, der Staat würde nichts sanktionieren, es gibt kein Gesetz des Verbotes der Handlung. Ich möchte zwei Extreme der Tat aufzeigen. Im Ersten handelt es sich bei dem Opfer um einen beliebten Menschen, im Zweiterem um jemand völlig unbekannten.

Im ersten Fall wird der Mord bekannt werden, der Mensch würde verschwinden, möglicherweise taucht seine Leiche auf. Die Frau des Opfers voller Trauer wird wütend und voller Hass, auch die Freunde werden irgendwann Hass gegen den Mörder empfinden. Nun würde das Gesetz der Rache, man könnte es karmische Reaktion nennen, dass die Frau möglicherweise einen Kopfgeldjäger engagiert um den Mord zu rächen, auch aus dem Freundes und Bekanntenkreis könnte dieser Racheakt entstehen. Wir stellen uns weiter einen gesetzesfreien Raum vor, die Rache würde dazu führen, dass der Mörder auch stirbt. Nun ist die Tat gerächt, ohne ein Gefängnis und ohne staatliche Regulation.

Der zweite Fall beschreibt zum Beispiel einen obdachlosen Streuner, der aus reiner Mordgier umgebracht wird. Möglicherweise wird man seine Leiche finden, die Ermittlungsarbeit der Polizei dürfte sich als sehr schwer erweisen, denn ein geschickter Mörder verschleierte die Tat, man kann ihn nur schwer ausfindig machen, nicht zuletzt da der Streuner niemandem bekannt ist. Stellen wir uns vor der Obdachlose ist bewaffnet und tötet den Mörder im Affekt, nun wird der arme Streuner durch Gesetze sanktioniert. Welch ein Frevel. Im ersten findet man nie einen Mörder im zweiten wird das Opfer bestraft.

Ob in der Monarchie, in der Demokratie oder der Diktatur, die Freiheit ist stets in den Gedanken der Menschen, aus ihnen resultieren die Handlungen. Freiheit ist durch Gesetze reguliert, aber die Wahrheit ist doch das Freiheit gar nicht zu regulieren sein kann, solange keine Gerät erfunden das die Gehirne der Menschen manipuliert. Freiheit ist im Kopfe, erst danach geht es in Handlung über und wird zur Tat egal ob es sich um Straftaten oder Wohlfahrtsspenden handelt. Die Freiheit der Gedanken zieht sich durch alle Epochen Zeiten und Herrschaftsformen und ist niemals aufzulösen.

Fortsetzungsdichtung Teil 4

Zwei Kommissare betrachten eine tote Frau.

Sie ist voll blut, riecht modrig alt,

wer tat das nur, wer nutzt Gewalt.

Hier in im Raum mit Milch und bunt gebildert,

Die Leiche scheint schon bald verwildert.

Sie blutet aus dem Bauch heraus,

dort an dem Ohr Igitt die Maus.

Welch Mensch tat diese Grausamkeit?

hier riechts so süßlich, fast nach Honig,

beim Küssen schmeckt sie süß melonig.

Dass denk ich mir und sprech es nicht,

Wie leer schaut dieser Schönheit’s jung Gesicht

Der Bauch gefüllt mit Klingenstahl,

sieht lieblich aus, sie hat die Wahl.

So rundlich ist ihr süßer Schatten.

Dort oben knacken braune Latten.

Ich vermute, sie hat kein Geld gespart,

schau was sie hier verwahrt.

Sie muss zum Schlitzer sag ich dir,

denn diese Spuren brauchen wir.

 

 

Seelenspaltung

Seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

nur dich.

Seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

seh nicht mehr, nur dich

Siehst du noch,

siehst du noch,

oder

siehst du noch,

siehst du noch?

 

Ich weiß nicht.

Ich weiß wirklich nicht.

Du wirst bald wieder sehen, ganz ganz sicher

Ich sehe aber nur Schmerz

Ich seh nur nur noch Schmerz

Sieh mal hin!

Sieh mal hin!

 

Sieh mal hin,

glaubst du noch, glaubst  du noch ?

Glaubst du noch?

Stirb jetzt nicht!

Stirbt jetzt bitte nicht!

Nur du,

denk mal nach,

denk mal nach,

hör hin,

du wirst bald wieder sehen,

du wirst bald wieder sehen,

sieh doch mal ganz genau da hin,

sieh doch mal ganz genau da hin,

du wirst das doch erkennen,

du wirst das doch erkennen,

du wirst das doch erkennen,

du wirst dass doch erkennen,

sieh doch mal hin!

Sieh dir das doch mal an!

Sieh dir das bitte doch mal an.

Erkennst du es denn nicht

Erkennst du es denn nicht?

Ich weiß es wirklich nicht

Sieh es dir mal ganz genau an!

Sieh es dir mal bitte ganz genau an!

Sieh es dir wirklich gut an!

Du erkennst es!

Hier im jetzt bist du nicht da und nicht dort,

nur hier.

Du wirst es doch wissen,

du wirst es doch erkennen.

Du wirst es doch sehen.

 

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