Gedanken zum Anarchismus Teil 7, der Ursprung der Politik

Langsam sind wir in unsere Überlegungen soweit vorangeschritten, dass es möglich ist, die Brücke zu schlagen. Ich möchte mit diesem Aufsatz zum einen beweisen, dass Anarchie der Ursprung, der Politik ist und im weiterem, das Anarchie, gerade weil sie der Ursprung der Politik ist, zu jeder X-beliebigen Gesellschafts- und Politikform stets herrscht und immer herrschen wird.

Um die Brücke zu schlagen ist mein Aufsatz über den Ursprung der Dinge und ihre positive Konnotation hervorzuholen, zu lesen und zu verstehen.
Um eine kurzen Ursprung zu nennen sei der Goldhändler der seinen eigenen Tunnel im Berg hat, seinen Streb in dem er schürft, deshalb direkt an der Quelle sitzt und das Gold günstig abbauen kann. Dadurch, dass er direkt am Gold wohnt fallen sämtliche Zwischenhändler weg, bei ihm ist der günstigste Preis zu bekommen. Jeder Kaufmann wird direkt verstehen um was es geht. Würden wir alle unseren Kaffee direkt in der dritten Welt kaufen, hätten wir enorm viel Kaffeebohnen zum kleinen Preis, denn wir müssten die Logistik selbst übernehmen und ihn mit nach Europa schaffen, auch die Verpackung wäre uns überlassen.

Nun schaut man zurück in die Steinzeit, eine Zeit in der das geschriebene Wort noch nicht erfunden war. Dennoch gab es Gruppen von Menschen, die aller Vermutung nach in Höhlen hausten und Werkzeuge aus Feuerstein herstellten. Sehen wir uns eine Gruppe von 20 Wilden an, die sicherlich einen Anführer hatten, jedoch keine Gesetze, denn es war nicht einmal möglich diese niederzuschreiben. Der Anführer wurde gefragt, wenn Spannungen in der Gruppe auftraten, er ließ Halbstarke die stahlen aussetzen, er nahm sich die Frauen, er war der Chef. Seine Verantwortung war allerdings enorm, denn er hatte die gesamte Politik der Gruppe zu organisieren, er war Legislative, Exekutive und Judikative in einer Person, fällte man ihn, so hatte man wahrscheinlich die Gruppe gefällt und konnte die Speisevorräte der Gruppe plündern. Hier liegt ein anarchistisches System vor in dem es eine klar strukturierte Hierarchie gibt, die sich übrigens in absolut jeder menschlichen Gruppendynamik bildet. Diese Anarchie, die zugleich auf dem gesamten Planeten Erde herrschen musste nenne ich die Grundform der Politik.

Alles was danach kam: Königtum, Demokratie, Kommunismus, Diktatur, Politie sind Abwandlungen dieser ersten Prinzipien, nämlich der eines Anführers und eines Volkes. In unser Demokratie sind unsere Anführer im Parlament vertreten, das heißt, sie führen unser Volk durch die Dreiteilung der Exekutive, Legislative und Judikative. Es handelt sich hierbei natürlich um eine politische Form, die durch Jahrtausende-andauernde Selektion hervorgebracht wurde und deshalb sicherlich eine hohe Qualität hat. Der Ursprung der Dinge, wie es meiner Theorie die oben erwähnt ist, der Politik liegt aber in anarchistischen Verhältnissen. Denn das „sogenannte“ Chaos, war nie ein solches. Schon wenn zwei Menschen zusammenkommen, bildet sich eine Art Politik, ein Führer und ein Folger. Kommen tausend Menschen dauerhaft zusammen, wird sich auf kurz oder lang ein ähnliches Prinzip herauskristallisieren. Das liegt daran, dass dieses Prinzip keine „techne“ (griechisch: Kulturtechnik) ist sondern die Natur des Menschen selbst. Er ist ein Gruppentier, ihm angeboren sind die tiefgreifenden Gesetze der Gruppendynamik, die jeder Autist versteht. Löst man den Menschen von seiner in ihm vorhandenen Fähigkeit zur Gruppendynamik, so ist er kein Mensch mehr, sondern ein Primat, ein intelligenter Affe, nicht in der Lage einen Führer durch Worte zu ernennen sondern nur durch das Faustrecht.

Dies ist der bisher wichtigste Teil der Gedanken zum Anarchismus, man sollte ihn und den Begleitaufsatz wenn nötig zweimal lesen, um weitere Gedanken verstehen und einordnen zu können.

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Die einzige Lösung gegen die Müllfrage: unbegrenzte Ausdehnung von Pfand.

Pro Jahr entstehen pro deutschen Kopf 240 Tonnen Müll. Die Zahl beinhaltet auch Posten wie Sand für einen Hausbau oder Holz, Steine Abwasser etc. 70-80% dieses Mülls wird verbrannt, das derzeitige Recyclingprogramme schafft grade mal eine Ausbeute von 20-30% des Plastikmülls aus dem gelben Sack. Unsere Müllverbrennungskraftwerke lodern unseren Planeten langsam weg, während der Klimawandel, ausgelöst durch CO² Emissionen den Meeresspielgel mehr und mehr steigen lässt.

Das Klima reagiert stets chaotisch, es wäre demzufolge sogar möglich, dass wir uns vor einer neuen Eiszeit befinden. Die Städte und Länder ertrinken im Müll, jedes Straßenbeet verseucht mit Plastiktüten. Weil die Großkonzerne an Gewinnmaximierung interessiert sind, wird eine Eindämmung des Müllproblems durch diese nur sehr sehr langsam stattfinden, wenn überhaupt.

Die Lösung kann auch nicht darin liegen, jetzt alles aus Holz und Wolle herzustellen, wer die Vorteile von synthetischen Verpackungsmaterialien ignoriert der lebt noch im Mittelalter und sperrt sich gegen den Fortschritt unserer Zeit. Meines Erachtens ist die einzige Lösung aus modern logistischer Perspektive ein Allumfassendes hohes Pfand auf jegliche Verpackungsgüter. Niemand wirft ein oder zwei Euro weg, den eine Plastik-Stoffchipstüte oder ein Milchglas wert ist. Der Dosenpfand von 25 Cent war ein Schritt in die richtige Richtung, er schaffte sogar zusätzliche Arbeitsplätze für Menschen die sonst keine Anstellung bekommen.

Dies muss zwingend uneingeschränkt auf unsere gesamten Konsumgüter stattfinden. Die Erde ist ein lebender Planet und alles was lebt kann sterben. Es ist noch längst nicht zu spät um unsere Gewohnheiten zu verändern und unsere Heimat wieder zu dem Paradiese zu machen, die  sie einst für Wasser-Sauerstoff-Kohlenstoff-Stickstoff-Schwefel angebundene Lebewesen gewesen ist. Die Entscheidungen zu einem unbeschränkten Pfand müssen von der Politik dringend in die Wege geleitet werden.

Das Plastik versinkt mehr und mehr im Humus, Insekten und alle anderen Tierarten nehmen es zu sich und verenden qualvoll. Pflanzen und Tiere bilden die Grundlage der menschlichen Existenz auf der Erde, verschwinden sie, wird auch der Mensch verschwinden. Wir alle können Teil an unserer Demokratie haben. Wir werden dazu aufgerufen unser Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Nehmen wir unsere Pflicht für unsere Heimat war und verändern etwas!

Man mag argumentieren dass die Bankenelite die Welt regiert, mag so sein, dennoch gibt es bald mindestens 8 Milliarden anderer Erdbewohner die Mitentscheiden was passiert. Die Zukunft ist ein glühendes Eisen im Schmiedefeuer. Werfen wir es nicht weg, sondern kreieren etwas Wunderschönes damit.

Tag der Wahl

Heute ist es wieder soweit, wir dürfen wählen. Die Politik verändert sich stetig, die Welt ist im Wandel. Ich möchte alle Leser dazu aufrufen heute ihre Kreuzchen an der richtigen Stelle zu machen. Wahlbeteiligung ist dringend nötig um die Ausbreitung von Seuchen wie der NPD zu vermeiden. Ich in tendiere stark in die Linke/Grüne Schiene, wir brauchen endlich einen Wandel. Hauptsache ist überhaupt wählen zu gehen. Unser Land und unser Planet sollten uns nicht egal sein.

Zeitenfrage

Der Mensch, scheinbar eine unglaubliche Erfindung. Durch die Evolution hat er sich auf unserem Planeten behauptet, und dominiert nun eben diesen. Oft wird behauptet er stehe an erster
Stelle der Geschöpfe, sei Gottes Werk. Aber wie sicher ist das eigentlich, dass ausgerechnet wir die heiligen Geschöpfe in diesem Universum sind und damit Gottes Ebenbild.
Unser Planet ist voll von Leben, diverse Kreaturen bewohnen ihn. Man denke nur einmal an die Artenvielfalt die sich allein im afrikischem Urwald oder in den Tiefen des Ozeans entfaltet
haben. Aber warum sind wir so arrogant zu behaupten das grade wir die erlesene Rasse/Art auf diesem Planeten sind. Betrachten wir das ganze doch einmal ganzheitlich, kein anderes Tier, oder eine
Pflanze verfügt über die Zerstörungsgewalt wie es der Mensch tut, wir besitzen Gaben wie Kreativität, wir bauen Pyramiden, wir fliegen auf den Mond, und wir erbauen und entzünden
Atomwaffen. Macht uns Menschen die Tatsache das wir mächtiger sind als andere Lebewesen tatsächlich zu höheren Wesen ? . Wenn wir uns mit einem Tier vergleichen schneiden wir schlecht ab. Denn Tiere rotten, sich nicht gegenseitig aus, sie leben in den Tag hinein und vergiften ihren Heimatplaneten nicht. Wenn man an die Menschheitsgeschichte denkt, in der es Völkermorde gab und gibt, in der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert wurden, dann sollte man sich die Frage stellen, ob die Zeit, die wir hier verweilen, wirklich etwas positives in Bezug auf die Entwicklung dieses Planeten hat.

Natürlich leben wir um einiges konfortabler als die Menschen vor 100 Jahren, aber leben wir wirklich im Sinne einer besseren Welt? Die Tatsache das sich mit jeder neuen Erfindung, jeder neuen
politischen Sichtweise auch neue Probleme ergeben, wird schnell verkannt. Wir passen uns seid hunder Jahren an. Wie das Camälion der Umgebung. Ob es nun das Leben in einer Wüste ist oder in einem Palast. Beide Lebensweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Nach Volksmund zu urteilen, lebt der Mensch in den ersten Welt, das schönsteLeben. Aber tut er dies wirklich? Eine internationale Studie hat an den Tage gelegt, dass die glücklichsten Menschen unserer Erde, auf einer armen abgeschiedenen Insel Leben. Deutschland ist im Vergleich weit hinten in dieser Skala, troz Reichtum, troz Schulbildung, troz Altersrente. Wenn man diese Einsicht hat stellt man sich schnell die Frage, was für einen Sinn unsere politisches System hat, welches nur Rahmenbedingungen schafft, die aber nach einiger Zeit neu angepasst werden müssen.
Deutschland ist wohlhabendend, aber machen wir bei dieser Bewegung nicht immer weitere Abstriche in Bereichen, die zu wirklichem Glück führen könnten.

(wird fortgesetzt)

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