Das Yin

Vor siebzehn Jahren

hast du meine zitternd Hand geführt

meine roten Kinderlippen gespürt

vor fünfzehn Tagen

Am Sonnabend, beim Eiselmeer

lief nun meine Träne schwer

 

Vor dem Drachenhorte

gepanzert nur von ledern Rüstung

sprach sie ihre Zauberworte

durchschreiten letzte Pforte

wir treten auf die Brüstung

erspieß den Lindwurm mit der Lanze

in der Höhle tanzen wir den Freudentanze

 

Und ein paar Tage später

es ist endlich  soweit

wir beide sind bereit

In der Küchenvase rote Lilien,

wir kreuzen unsre Bluteslinien

 

Dort im stillen Garten

sehen wir unsren Sohne warten

Er hat ihre Augen, meinen Mund

ich geb mein Leben, blieb er stets gesund

 

Doch jetzt der Schmerz, der Hass, die Trauer

denn der Mann liebt kurz

sowie ein knappes Spätherbstregenschauer

 

Aber alles was mir bleibt

auch wenn sie nun nicht mehr schreibt

ist die Liebe, die sie mir vor Jahren geschenkt

Das Gefühl es bleibt, unendlich tief im Herz versenkt

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Der Kampf

Am Morgen noch den Schmerz ertrunken,

Kummer, Sorge, Scherz?

Im Moment, da die Drei gezählt

der große Krieg, ich Zweimalnull

 

Dann drückt man dir

ein Maschinengewehr

in die Arme

 

Der General operiert im Stillen

was nur ein Zivilist bemerkt

man zwang ihn zum Kaufe

des Maschinengewehrs

in Flammen liegt, welch Flughafen

 

Der Soldat, der Massenmörder

mit dem großen Maschinengewehr

auch er hat Kinder

auch er liebt

 

Ein Lager ist am Fluss errichtet

im Felde

 

Dort liegt der Kadaver

dort liegt ein totes Herz

dort lag der Familienvater

 

und die Kinder spielen im Garten

Das Purpurrot

Der schöne Schmerz,
dich bei ihm zu sehen,
Das rote Herz,
es fliegt mir entgegen.
Der Schreck den du fühlst.
wenn du Sie nicht sicher weißt.
Das schöne Gefühl
ihn Lachen zu sehen

Und dabei zu Wissen,
er kann dir mehr geben als ich.

Das Kitzeln dich nach ihm zu küssen.

Sie kann tun was Sie will.
Sie kann mit ihm tun was Sie will.
Wir haben ein Band gebunden.
In der Leere haben wir uns gefunden.
Eine unsterbliche Bresche geschlagen
Wie der Vater zum Sohn
und wie die Mutter zur Tochter.

Ihr dein Feuer geben ist das eine.
Was uns bleibt ist das Glühen
Mit dem man immer wieder Feuer zünden kann
Denn nur wenn das Feuer das Wasser überdauert.
Hat es mal wirklich gebrannt.
Wenn nur die Gefahr der Wollust in dir lauert.
Hast du nicht verdient ihre Flamme anzuzünden.
Denn sie spürt die Vernichtung des Feuers
und du da wärest nur
die Asche gewesen.
Ein Streichholz
der den Tod bringen kann.

Nirwana

Was ist es der Schmerz, die Gier?

Warum sind es wir, die sterben hier.

Du denkst, Alles Illusion, es gibt kein Mana

du denkst, du wärest glücklich, kennst kein Nirwana.

Es gibt die Antwort, seid alle gewarnt

ein fliegendes Schiff, durch Unsichtbarkeit getarnt.

Es saugt an uns allen raubt uns den Geist.

Eine Kolonie, unsre  Leben sind der Preis.

Du brauchst den Beweis?

Fühl in dich hinein, kann all diese Welt hier

Gottes Wille sein?

Die fliegende Festung, sich spielt und fand,

sie ist Wahrheit schon lange bekannt.

Tantalus der auf kosten unsres Manas

ein grausam Projekt vollzieht.

Bald vollendet, diese finstre Maschine

die Festung, die noch fährt.

Die Algorythmen schwächeln, das Gewissen wird schwach,

der Kampf steht bevor.

Wir müssen da durch, bleib wach!

Das Kitzeln

Das kitzelt so,

das warme Herz,

ich mag es wenn es kitzelt,

manchmal kitzelt es vom Schmerz,

oft kitzelt es, wenn ich verliebt bin

und Tränen fließen meine Bäckchen runter,

ich kann es nicht unterscheiden

Schmerz und Liebe

sind sie innig verbunden?

wenn die Sonne scheint, dann kitzelt es

es kitzelt permanent, wenn ich träume

und aus den Gedankenwelten

nicht mehr austreten kann.

und dabei hast du nur gesagt

ich kann heute nicht

es ist doch so ein schöner Tag

und salzige Perlen

kullern wieder.

Wenn das Geld nicht mehr reicht,

fürs tägliche Brot

kitzelt es stark.

Wenn Sie mich ansehen,

und ich die Rose

in den Augen sehe,

dann kann ich das Kitzeln

nicht mehr stoppen.

Es ist das Funkeln im Bauch,

und im Herz,

das mich am Leben hält.

 

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