Der sonderbare Wanderer

Diese Seele ist verloren,

sprachen Dementoren,

das Leben ist verworren,

Dachten Pharaonen,

in der Zeit ist sie verdorren

Sprach die Träne,

die lachte wie die Sonne,

und sie spielen ihr ein Lied vom Sommer:

Jetzt lag sie in der Meermülltonne,

und wieder dort wieder ein Donner,

Und genau dort nur dort fühlte sie Wonne,

Dort zwischen Windeln und Kirschkernen,

ohne Lohn und Brot zum wärmen,

dort wenn sie alleine war und niemand half

niemand konnte aus ihr lernen,

dachte sie an den bärtigen kleinen Alf,

der Sie einst gewesen, der sie heute noch war

bevor all dies Unglück daraufhin geschah,

mir fällt heraus das letzte Haar und schon

ernte ich der Arbeit Lohn, und schon

schmeckt mir wieder Brot mit Mohn,

und schon wünschte ich ewig mit dir

zu philosophieren beim frischgezapften Bier,

aber in der Zeit trennt uns die Arbeit,

in der letzten der Broterwerb

und schon seh ich nächste Äone, nächste Ähra

und schon bin ich es der Milliardenerb,

ich hätte niemals gehen sollten den ersten Schritt

doch ich war Alf und werde jetzt Lehrer,

und morgen werde ich ein andrer

Ein sonderbarer blonder Wandler,

meine sechste Persöhnlichkeit spricht im lautem Ton,

denn hungrig ist der Bauch nach Arbeits Lohn,

vor vierzig Jahren hätten sie mich längst vergast,

und heute erlaubt mir jeder diesen Spaß,

meine Taten weg, mein Herz erloschen,

am Abend noch den Sohn verdroschen,

was einst noch legitim gewesen,

ist heute lang und spröd, wie’n Langhaarsbesen,

Und wär da nicht der schöne Ton

Ich rauche wieder am Schlafmohn,

er ist ein Dichter, doch ein Dieb,

ein Lügner, niemand den du kennen kannst,

er ist so alt wie du es grade verlangst,

und doch seine Eltern leben lange,

im Helm, ein Kopf der Spinnen fange,

Und in der Mitte strotzt der Sack

Den hat auch wirklich jeder neben dir

auch der im Vrack, auch er ist Tier,

auch ich trank unsterbliches Elixier

Und trotzdem bracht mich ein German

zur Strecke, ach dass er auf dem Feld verrecke

am liebsten es sich quallvoll getöteten Fasan

Und doch ich trete aus der Tonne,

ich raube dir die Morgensonne,

Einst nannten sie ihn Diogenes,

einst Alexander und Plato,

einst las einer von der Falschheit der Nato,

Einst hat selbst ein Pferd gelesen,

einst ritt Bibbi Blocksberg auf nem Besen,

Und wieder explodiert die Bombe auf der Insel,

Nummer Siebunundvierzig neun dreitausend,

Was bleibt ist der Gedanke vorallem die Harten,

Was bleibt das ist dein Kuss nach dem Warten,

Was bleibt ist nich das Haus mit Garten,

Denn Seele kann doch Alles,

was der lustige Wander kann

Doch eines kann sie nicht,nein sie ist kein Mann,

Den Sack den schweren kann sie nicht heben,

sondern nur du, und wieder singt der WinniPuh

Wirf ihn einfach in den Fluss,

und vergesse,  das was du vergessen musst.

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Die Erdlandschaft

Bring mich zurück ins Land

In dem die Elfen singen,

an die Hand, wo Zwerge Hämmer schwingen,

dort kann’s der Phantasie gelingen.

Das triste Grau der Autobahnen,

lenken in symmetrisch Rahmen.

 

Das goldene Licht der Morgensonne,

führt nur Mal den Mensch zur Wonne,

Doch gefangen sind Du und Ich,

Im dicken  Mantel fest geschnürt,

Im Alltag, in Arbeit, im Verzicht,

Der Faden der uns langsam führt,

in Wälder der Endlosigkeit,

der Seelen, die da ewig alt,

durchfliegen unsre dunkle Welt,

und die keiner für vorhanden hält.

 

Bring mich zum Wald,

ich war schon da

und sah die Geister weiß und klar,

was ich gestern noch im Filme sah,

Und logisch und unergründbar war,

und mancher nur im Rausch nahm wahr.

 

Ist es Gespinst ?

Ich will’s nicht wissen,

ich will es dennoch nie mehr missen,

Ich geh zurück ins Land der Träume,

Denn wer kann es beweisen mir,

das Land, es war doch immer hier.

 

Die Zeitung

Vor dir liegt das Blatt
weiß, DinA4 und Matt.
Flach, rund, klein,platt

Es scheint neu und schwach
ach was soll ich schreiben, hach
Denk über Seelen und Senioren
dieses Blatt aus Altpapier
Was zum Däubel mach ich hier?

Es ist vielleicht ne Zeitung einst gewesen.
Ein Ast, ein Stock, ein Besen?
Voll mit Ziffern, voll mit Spesen?

Vielleicht ein Liebesbrief und schön wie Rosen
mit Tränen verwelkt, der Wunsch „Liebkosen“

Du siehst nochmal genauer hin,
da ist auch Bleiche, da ist Wasser drin

Da sind Stücke
Molekühle und Ionen
Atome, Quads, sowie Protonen.

Oh Gott, schau auf das Blatt,
was es für’ne Geschichte hat

Du lachst noch auf,
Du denkst es dir,
Das ist ein Blatt,
Was ist mit mir?

Paralleluniversum

Im Mai geschah was niemand konnte ahnen,

Salusa, der Dao, niemand konnte ihn warnen.

Als ich den bösen Geist erdolchte

Und Nocturn die Nacht im Kreise drehte,

Als Niburu das System durchkreuzte,

als Kapitän Nepumuk seinen Schatz vergrub

und das Schiff versank.

Und die Amazonen ihr Männer opferten.

Als der graue Drache im Ei erwachte,

als das Neutrum mir sein Zeichen ins Fleisch riss,

Als sieben Tage ein Feuer brannte,

Als der Reim den Tod verkannte.

Als der Vater starb in der Falle,

Als der Weltkrieg ward ausgebrochen.

Als die Elfeingeister ein Haus aus Pflanzen schufen,

Als der Tod erschien in der Mundharmonika,

Und die Zahnfee das Badezimmer putzte.

Da knallte es

Das Messer in der Wand

Die Pistole hoch gehalten,

Das Schiff es versank im Ozean,

Das Paralleluniversum es zerfiel.

In fremden Dimensionen ist Salusa nun gefangen.

Nach wie vor tötet er das Kinderblut.

Der Dao kann kein Leben mehr erlangen

Doch sei vor ihm auf der Hut.

Wenn ein Kristall explodiert in der Sonne,

und du siehst manch bunte Schatten,

verstecke dich oh Kind,

Calimshan war sein Heim gewesen

und wenn er stirbt stehst du vorm Tod.

Salusa lies rot Blutenflüsse fließen

Sieh die Farbe, die Warnung Rot.

Als das Universum fiel,

und der Dämon starb im Eimer.

erlosch der Nocturn.

Die Drehung die Salusa drehte

im Wind der Sonnenkraft,

Das Licht es leuchtet wieder

doch Salusas Seele,

sie verwehte.

Seelenspaltung

Seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

nur dich.

Seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

seh nicht mehr, nur dich

Siehst du noch,

siehst du noch,

oder

siehst du noch,

siehst du noch?

 

Ich weiß nicht.

Ich weiß wirklich nicht.

Du wirst bald wieder sehen, ganz ganz sicher

Ich sehe aber nur Schmerz

Ich seh nur nur noch Schmerz

Sieh mal hin!

Sieh mal hin!

 

Sieh mal hin,

glaubst du noch, glaubst  du noch ?

Glaubst du noch?

Stirb jetzt nicht!

Stirbt jetzt bitte nicht!

Nur du,

denk mal nach,

denk mal nach,

hör hin,

du wirst bald wieder sehen,

du wirst bald wieder sehen,

sieh doch mal ganz genau da hin,

sieh doch mal ganz genau da hin,

du wirst das doch erkennen,

du wirst das doch erkennen,

du wirst das doch erkennen,

du wirst dass doch erkennen,

sieh doch mal hin!

Sieh dir das doch mal an!

Sieh dir das bitte doch mal an.

Erkennst du es denn nicht

Erkennst du es denn nicht?

Ich weiß es wirklich nicht

Sieh es dir mal ganz genau an!

Sieh es dir mal bitte ganz genau an!

Sieh es dir wirklich gut an!

Du erkennst es!

Hier im jetzt bist du nicht da und nicht dort,

nur hier.

Du wirst es doch wissen,

du wirst es doch erkennen.

Du wirst es doch sehen.

 

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