Das Böse

Dem Menschen ist es schwer begreiflich zu machen unter was man sich etwas Böses vorstellen kann.

 

Zunächst muss man die Tatsache einräumen, dass wir als Menschen stets geprägt durcheinen Sinnesapperat sind, der uns nur etwas „menschlich“ Gutes suggerieren kann, somit auch etwas „menschlich“ Böses. Es klingt bizarr, aber wenn der Mensch eine Weltethik komplex durchführen würde, müsste er sich selbst auf diesem Planeten eliminieren, denn er selbst stellt die größte Gefahr für die Erhaltung des Planeten dar.

 

Man sieht schnell ein, dass es gut ist, dass wir eine menschlich subjektive Vorstellung von gut und Böse haben müssen. Wären wir ein Geist oder ein Tier hätten wir sicherlich eine ganz andere Form der Ethik. Man stelle sich eine außerirdische Zivilisation in Form von intelligenten Insekten vor, die sich gegenseitig kanibalieren.

Natürlich müsste ein solches Volk vollkommen andere gesetzliche Grundrechte verankern als wir Menschen uns durch unsere Biologie vordefinierte Prägung es haben.

Man kann also sagen, dass das Aufzeigen von Moralvorstellungen auch stets durch die eigene Biologie konstituiert ist. Uns selbst, als Allesfresser können wir kaum das Essen von anderen Erdbewohnern untersagen, würden wir rein pflanzliche Nahrung aus biologischen Gründen präferieren könnten wir uns selbst die Maxime setzen, dass das Töten ungerechtfertigt sei.

Besäßen wir ein Fleischfresserwesen würde auch unsere Moral durch eben dieses geprägt sein.

Da wir Menschen aber über unseren Planeten gebieten, ist es unsere oberste moralische Pflicht eine Ethik aus Sicht aller hier lebenden Arten und ihren Gewohnheiten zu schaffen. Ein solches ethisches Gesetz könnte lauten, dass die Verunreinigung von Wasser, also H2O ein enormes Verbrechen darstellt, da nahezu alle Lebewesen dieser Erde von Wasser abhängig sind.

Vergiftetes Wasser hätte langfristig schlechte Konsequenzen für die breite Masse an Lebewesen dieses Planeten, eben weil ihre Gesundheit leidet. Wir Menschen haben mit den anderen Lebewesen gewisse Ähnlichkeiten, daher können wir Rückschlüsse über ein ähnlich schlechtes und ähnlich gutes Verhalten bei Tieren anstellen.

Es lässt sich beobachten, dass intelligente starke Männchen bei Säugetieren eine Alpharolle einnehmen und somit sowohl die Verteidiger als auch der klugen Kopf des Rudels sind. Faule dumme Tiere würden nicht in diese Position kommen, man könnte also Faulheit, als eine Option des Verhaltens als eine negative Böse Eigenschaft darstellen.

Aber warum gibt es negatives Verhalten überhaupt, warum gibt es vom Grund auf schlechte Menschen, die ihre Seele scheinbar an den Teufel verkaufen.

Machen sie uns nicht grade durch ihre schlechten Eigenschaften auf das absolut Gute Hinweise? Oft lässt sich das Gute oder Schlechte gar nicht Trennen.

Durch Scharlatanerie wird das Schlechte oft als Gutes verkauft, Misst wird in Perlenform gepresst und wartet nur auf eifrige Käufer. Die Käufer wollen die Perlen, sie wollen das schöne, sie haben eine Grundidee von Schönheit und Ästhetik mitbekommen und streben nach ebendieser. Ihr Auge ist nur noch nicht geschult um ebendiese Ästhetik der wahren Perle von einer Plastikperle zu unterscheiden. So wird die ungeübte Hand zunächst einmal die Plastikperle erwerben, denn diese ist günstiger.

Die Wahrheit ist, dass der Weg zum Absolut Guten, zur Echten Perle und zum wahren Wissen nur gegangen werden kann, wenn man auch bereit ist eine Menge falsche Perlen gekauft zu haben um ebenjene richtige erkennen zu können. Wenn wir Gott als höchstes Gutes bezeichnen, dann wäre Satan die Versuchugn, der Händler der uns das scheinbar höchste Gute andrehen will, uns damit aber auf den Weg der Illusionen leitet auf den Weg des Leidens und der Qual, der jedoch der einzige Weg sein kann um das wahre gute überhaupt erkennen zu können.

Irgendwann sind unsere Sinne enorm geschärfte Werkzeuge beim Perlenkauf, wir werden sie wiegen, wir werden sie mit dem Hammer behauen, wir werden wissen worauf wir zu achten haben. Ab einem gewissen Erfahrungsfundus werden wir merken, dass jeder schlechte Kauf auch etwas Gutes in sich getragen hat,wir werden uns gar beim durchleben des negativem selbst vor Augen halten können, dass das Negative nur ein Weg zum Guten, zur Reinheit und Weisheit ist und somit gar nichts Negatives sondern etwas gutes in sich Selbst. Die Täuschung ermöglicht es nach langer Erfahrung erst wirklichen Scharfblick zu entwickeln. Jede Annahme von Satans Verblendung, ist letzten Endes ein Schritt auf dem Weg, das Gute zu erkennen.

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Gedanken zum Anarchismus

Absolute Freiheit der Handlung in allen Möglichkeiten und ihren Facetten, wird oft als Chaos, in dem gemordet gefoltert und geschändet wird bezichtigt, allerdings verkennt man hierbei ein paar wesentliche Facetten der menschlichen Psychologie- welche sich im Großen wieder auf das Leben im System und in der Ordnung wiederfinden.
Zuerst ein paar moralische Überlegung. Das was der Staat, laut Legislative, für Recht und Unrecht hält sind die Grundsetzung, die uns die Ethik lehrt. Doch wir sprechen über
menschliche Ethik? Diese kommt von wem? Dem Menschen, es ist also ein Prinzip, das dem Menschen immer schon zu Grunde lag und ihm folglich immer zu Grunde liegen wird.
Unsere Gesellschaft, setzt sich zumindest zum größten Teile, die die Legislative betreffen, aus Menschen zusammen. Tiere sind für die allgemeine Juristik weitergehend uninteressant, wir können nur ahnen was sie wollen oder nicht, zudem sprengt eine Juristik die Tiere ernsthaft beinhaltet, den Rahmen einer Ordnung, die einsichtig ist.

Die Menschen-Juristik, vom Menschen, will ihn lenken, will ihn führen zu einem der Moralphilosophie entsprechendem Wohl der Gesamtheit. Dieses definierte Wohl, ist eine Konstante, welche sich durch alle Epochen der Menschheit zieht. Schon in der Bibel sehen wir Ähnliche Regelungen für Zusammenleben, wie diese, welche in unserem heutigen System existieren.
Nun ist doch Klar, das philosophische oder gar ethische Gedanken damals, eher selten Festgehalten wurden. Sie existierten einfach.

Wenn wir nun, die schriftliche, sowie, die praktische Umsetzung einer justiziellen Ordnung abschaffen würden, was wäre das Ergebnis?
Die Antwort möge sein, ein ähnlich funktionierendes System, als das der Menschenethik, dem, was wir uns Menschen doch an moralischen Eigenschaften zuschreiben würden, können und dürfen.

Wichtig ist dabei noch die Hemmung mit einzubeziehen. Ein vorhandenes Recht, welches durch Sanktionen vollzogen wird, hemmt uns daran Dinge zu tun, oder bewegt uns dazu Etwas zu tun.

Ein jeder Mensch möchte Geld verdienen. Es verschafft Sicherheit und Möglichkeiten. Es gibt kaum Dinge, außer dieser, welche nur durch Charakterkraft erworben werden, die man nicht mit Geld umsetzen kann. Zum Überleben jedes Einzelnen ist es heute notwendig, je stärker vorhanden, desto simpler die negativen Sanktionen.
In der Steinzeit, gab es keine geprägte Münze. Man war auf Geld in Form von Ressourcen, wie, Fleisch, Fisch oder Waffen konzentriert. Dennoch gab es den Häuptling(heute ein Reicher Mann), welcher durch Tausch seinen Untertanen Möglichkeiten verschaffte.

Das System, der Sanktion, des Geldes und der Möglichkeiten sind damals dieselben wie heute. Die Welt ist größer geworden, der Mensch kleiner. Häuptlinge gibt es noch immer, in jeglichen Formen einer Gruppe, einer Dynamik. Die Funktionen sind die gleichen, die Ebenen der Gruppen, ist heute viel gigantischer. Unendlich scheinen die Gefüge, die Ränge, die Verteilung des Geldes.

Fortführung folgt.

Step…by….Step

Neulich war ich mal wieder im Wald um frische Pilze und Brombeeren zu sammeln. Nachdem ich, aller Vermutung nach, ein längst zerfallenes germanisches Dorf entdeckte hatte, beschloss ich noch im Dorf ein bisschen einzukaufen, um mich mit Fleisch und Eiern einzudecken. Beim örtlichen Fleischer erwarb ich 2 Riesenkottelets, die im Supermarkt qualitativ viel schlechter ausgefallen wären, zudem in ekelhaftes Plastik eingepackt und aus der Massenhaltung.

Igitt…Nein Danke, dann doch lieber von der örtlichen Bauern. Als ich im Netto ankam viel mir auf, dass ich für die Kottelets ja noch Eier brauchte. Ich hatte nun die Wahl zwischen Eiern, aus der Tierfolte, auch Bodenhaltung genannt und der Freilandhaltung. Die guten Eier kosteten grade mal 20 Cent mehr und da ich stets versuche, vernünftige Produkte zu kaufen griff ich zu den Freilandeiern. Das interessante an der Situation war, das ein Rentner vor mir am Eierregal stand. Er wollte zuerst die Eier aus der Bodenhaltung kaufen, nachdem ich nach oben griff, griff auch er zu den Freilandeiern. Dieser Moment hat mich sehr erfreut, denn mir wurde wieder klar, das wir doch selbst, wir Menschen, unsere Welt gestalten können. Und wenn der Einzelne anfängt, Qualität zu kaufen, statt nur nach dem Preis zu gehen, können wir auch andere Menschen davon überzeugen, die den Blick noch nicht auf artgerechte Tierhaltung gelegt haben, diese aber auch gerne unterstützen würden. Wer Le Bon’s Psychologie der Massen gelesen hat, merkt schnell, dass die Massen sich schnell einen Trend entwickeln, der sich durchsetzt, es muss nur von irgend jemanden der erste Stein ins Rollen gebracht werden.

 

Fleischkonsum senken

Ich habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken über meinen Fleischkonsum gemacht. In meinem Freundeskreis tummeln sich viele Vegetarier und Veganer, aber auch Leute wie ich, die gerne Fleisch essen. Aber auch als Fleischfresser kann man beim Streben für eine gute Tierhaltung mitwirken. Ich esse mittlerweile nur noch einmal die Woche Fleisch als wirkliches Gericht, meide billige Wurst und Salami als Brotaufstrich. Wer wirklich wissen will, wie grausam unser Billigfleisch entsteht, dem lege ich die Aufklärungsdokumentation „Earthlings“ ans Herz (Zu sehen bei Youtube). Der Planet Erde ist nicht unser Eigentum, wir sind nur Gäste hier und sollten unsere Mitgäste nicht bis aufs letzte Quälen, nur um privaten Profit daraus zu schlagen. Auch ein Leben ohne Fleisch ist sehr lebenswert, es ist nur eine Gewöhnung. Wir sollten uns wirklich mal überlegen ob wir jeden Tag Döner, Chicken-Wings und Mc Donalds Müll brauchen, der uns krank und fett macht und welchen Preis die Tiere dafür zahlen müssen. Man muss gar nicht ganz verzichten, meiner Meinung nach, wenn man etwas bewusster einkauft und nicht immer nur das billigste fleischhaltigste nimmt kann man schon viel zu einer besseren Tierhaltung beitragen.

Zeitenfrage

Der Mensch, scheinbar eine unglaubliche Erfindung. Durch die Evolution hat er sich auf unserem Planeten behauptet, und dominiert nun eben diesen. Oft wird behauptet er stehe an erster
Stelle der Geschöpfe, sei Gottes Werk. Aber wie sicher ist das eigentlich, dass ausgerechnet wir die heiligen Geschöpfe in diesem Universum sind und damit Gottes Ebenbild.
Unser Planet ist voll von Leben, diverse Kreaturen bewohnen ihn. Man denke nur einmal an die Artenvielfalt die sich allein im afrikischem Urwald oder in den Tiefen des Ozeans entfaltet
haben. Aber warum sind wir so arrogant zu behaupten das grade wir die erlesene Rasse/Art auf diesem Planeten sind. Betrachten wir das ganze doch einmal ganzheitlich, kein anderes Tier, oder eine
Pflanze verfügt über die Zerstörungsgewalt wie es der Mensch tut, wir besitzen Gaben wie Kreativität, wir bauen Pyramiden, wir fliegen auf den Mond, und wir erbauen und entzünden
Atomwaffen. Macht uns Menschen die Tatsache das wir mächtiger sind als andere Lebewesen tatsächlich zu höheren Wesen ? . Wenn wir uns mit einem Tier vergleichen schneiden wir schlecht ab. Denn Tiere rotten, sich nicht gegenseitig aus, sie leben in den Tag hinein und vergiften ihren Heimatplaneten nicht. Wenn man an die Menschheitsgeschichte denkt, in der es Völkermorde gab und gibt, in der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert wurden, dann sollte man sich die Frage stellen, ob die Zeit, die wir hier verweilen, wirklich etwas positives in Bezug auf die Entwicklung dieses Planeten hat.

Natürlich leben wir um einiges konfortabler als die Menschen vor 100 Jahren, aber leben wir wirklich im Sinne einer besseren Welt? Die Tatsache das sich mit jeder neuen Erfindung, jeder neuen
politischen Sichtweise auch neue Probleme ergeben, wird schnell verkannt. Wir passen uns seid hunder Jahren an. Wie das Camälion der Umgebung. Ob es nun das Leben in einer Wüste ist oder in einem Palast. Beide Lebensweisen haben ihre Vor- und Nachteile. Nach Volksmund zu urteilen, lebt der Mensch in den ersten Welt, das schönsteLeben. Aber tut er dies wirklich? Eine internationale Studie hat an den Tage gelegt, dass die glücklichsten Menschen unserer Erde, auf einer armen abgeschiedenen Insel Leben. Deutschland ist im Vergleich weit hinten in dieser Skala, troz Reichtum, troz Schulbildung, troz Altersrente. Wenn man diese Einsicht hat stellt man sich schnell die Frage, was für einen Sinn unsere politisches System hat, welches nur Rahmenbedingungen schafft, die aber nach einiger Zeit neu angepasst werden müssen.
Deutschland ist wohlhabendend, aber machen wir bei dieser Bewegung nicht immer weitere Abstriche in Bereichen, die zu wirklichem Glück führen könnten.

(wird fortgesetzt)

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