Spiritualismus und Suizid

Ich möchte in diesem Aufsatz mit ein paar veralteten schamanischen Klischee’s aufräumen. Jeder der einen Angehörigen durch Suizidierung verloren hat, hat im Gleichzug eines der schwersten menschlichen Laster zu tragen. Für denjenigen der sich suizidiert hat, ist das Ganze wohl am schlimmsten, denn er hat seinen Körper verlassen ohne sein negatives Karma zu klären. Natürlich wissen wir alle, dass es eine furchtbar dumme Idee ist, viele Schamanen, Seher und Mythologien behaupten, dass der Selbstmörder auf ewig in einer Blase des Schmerzes gefangen ist, eine Hölle, die nach dem Christentum als Ort Satan’s definiert wird.

Wir wissen jedoch, dass der oberste Gott, den die Inder Brahman oder als personifizierte Form Visnu nennen, keine andere Behandlung für die sterblichen, Halbsterblichen oder unsterblichen kennt als die Form der Gnade. Die Dualität des Kosmos besteht aus Liebe und Angst, wobei wir klar davon ausgehen müssen, dass die Liebe das erste Gefühl des Gottes wahr, denn erst wenn man liebt, kann man die Angst entwickeln, diese Liebe irgendwann nicht mehr zu spüren, sich der Liebe entzogen fühlen. Ein Kosmos in dem die erste Idee die Angst ist, hätte sich nicht zur Materialität durchsetzen können. Es handelt sich dabei um die Abyss, die außerhalb des Universum’s nicht existente Welt der Grausamkeit, in der Gott und der Teufel diejenigen Wesen verbannen, die es derzeit nicht wert sind, in der Materialität zu existieren. Dennoch hat Gott keine Grenzen geschaffen, man kann aus jeder Hölle entrinnen. Im Islam gibt es 10 Höllen, die zehnte kann man nicht mehr verlassen, weil sie für alle Wesen unerreichbar ist. In der 10 Hölle befindet sich der gefallene Engel Luzifer, den wir Satan nennen, der die Höllen und den unteren Spiegel der Pyramide geschaffen hat. Er kann und will nicht entweichen, aber kein Wesen ist und wird jemals in der Lage sein ihn zu ersetzen. Für jeden anderen Zustand gilt: Alles Karma kann geklärt werden. Bitte lesen sie meinen Aufsatz zur Abyss.

Zurück zum Suizid. Der junge Mensch hat sich das Leben genommen. Sein Karma ist derart negativ gewesen, welches er mitunter durch seinen materiellen Körper erzeugt hat. Er nimmt sich jedoch den Körper selbst, um dieses Karma klären zu können. Sein Geist, seine Seele existieren weiter. Nun ist die Qual in der er sich vorher befand nach wie vor vorhanden. Und genau hier liegt der Irrtum der Selbstmörder, der Körper ist weg, nicht aber das Leid. Wir alle sind gezwungen unser Karma im Leben auszugleichen und den Nullpunkt und damit Nirwana zu erreichen, Buddhistischen Lehren zufolge. Durchschreiten wir die Grenze ins Nirwana, brechen wir die Ketten der mentalen Sklaverei, gelangen zum sogenannten „Terra Mystika“ dem Land in dem Milch und Honig fließt, dem biblischen Paradies, welches die Christen den „Himmel“ nennen, zu dem Gott jedem ein Ticket durch seine Existenz gegeben hat. Wir müssen es nur finden und zu nutzen wissen.

Die Suizidierten entfernen sich vom „Terra Mystica“, denn sie sind nicht mehr in der materiellen Welt. Sie müssen nun ihr Karma klären in dem sie wieder und wieder ihre Situationen durchleben und lernen, sich anders zu verhalten, entweder kein negatives Karma aufzubauen oder dieses später auszugleichen. Als Geister haben sie zugriff auf die Gehirne ihrer Mitmenschen und können deren Lebenssituationen nachspielen, wie in einem Theater. Irgendwann werden sie ihre Fehler erkennen, analysieren und erneut inkarnieren können. Diese Frist bis zur nächsten Inkarnation kann 3 Jahre oder 3000 Jahre brauchen, es liegt in der Seele, dem Geist des Körpers selbst, wie schnell sie lernfähig ist.
Nicht unterschätzen dabei ist die Gefahr weiterer Aggressionen, dem Suchen der Verantwortungen in Anderen. Dies führt direkt tiefer in die neun Höllen, die tatsächlich existieren.

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Schönheit im Walde

Ich seh zurück auf 31 Jahre
Gewalt, Misshandlung, Qualen
schau rückwärts, zähle die Tage
Musik, Jubel, Heiterkeit
vor mir 10.000 Male
Liebe Sex und Zärtlichkeit
Huch das Glimmerding
Mein rötlich-bläulich Platinring
Gott mein Freund, du Hexer
schaffst es
mir, den härtesten Schlag zu verkaufen
als Schöne Vergangenheit
bin ich es, Sehnsucht nach Streit
Als das Blut aus meiner Pulsader floss,
nie wieder hatte ich so gelebt
Nie wieder hatte ich so geliebt,
es gespürt
wie damals, ich ließ Sie gehen
hätte ich die Wahl?
Ich wäre wieder in den Wald gegangen
und hätte geschnitten
Denn
Ich habe ihn niemals verlassen können
Weil ich es gar nicht wollte

Der Pfiff

Ich pfiff zwei Wochen an nem Lied
zwei drei Tage pfiff ich schön
drei vier Tage von von Trauer
nass zieht auf ein Regenschauer

Ich pfiff und pfeife auf der Bühne
Rot fliegt die Tomate
Entferne mich im Gepfeife
Heul nachts an der Bank beim Teiche

Ich pfeife, erblicke
Ihr Geschlecht
ich Pfeife pfeife
pfeif nicht echt

Sitz am Markt und
hör wen pfeifen
Pfeift er mein Gepfeife?
Wir pfeifen, pfiffen
Endlosschleife

Hänge am Galgen
soll hier pfeifen?
PFeif den Blues
wird das reichen?
Das Lied vom Tod
Pfeift mir der Mond

Mein Geist neben der Leiche
Braucht er jetzt Gepfeife?

Wir Pfeifer pfeifen
pfiffen gerne
Pfeifen nachts zum Schein der Sterne
bitter-zarte Melodie
Es ist der Pfiff
denn er stirbt nie
Ich bin Pfeifer, auch ein Mann
der nichts als fröhlich pfeifen kann

Gevatter Tod

So kalt der Tod
eine Zeit liegt vor
Nacht und klamm

Hinter mir, ein Dementor
lieg Tod im Moor
Der Sensenmann

Erntet Seelen Tag ein und aus
schlägt dir gern die Zähne raus

Nenn mich kalt
und tod und Wasser
nenn mich ich

Das Schicksal
das den Dämon treibt
Was meine’s ist
war stets

Der Bericht
Niemals könnt ihr töten
Sensenmann
kommt nicht nah
an ihn heran

Doch Liebste
sag nicht
ich bin kalt
sag nicht
ich bin alt
denn

Gevatter Tod sah ich ins Auge
überfuhr die Friedenstaube

Und der Hades fließt

Mein Herz

Hier sitzt du nun, nach all der Arbeit. Nach all dem Mühn nach all der Arbeit mit den Kindern nach all dem Denken, den schweren Zeiten, die da groß gewesen sind und doch in aller der Depression, waren es doch die Tränen, die sie so schön gekitzelt hatten. Nun lag sie da in ihrem Schaukelstuhl und träumte wieder.

Sie dachte zurück an alte Zeiten, ihre Hochzeit, an Johann, wie er an einem windigen Herbstnachmittag nach langem Spaziergang um ihre Hand angehalten. Und nun? Sie schaute nicht gerne in den Spiegel. Das was einst jung und knusprig gewesen war, war nun hängend, schwarzes Haar war grau und ganz langsam weiss geworden. Sie erinnerte sich zurück an ihre Jugend, in der sie festgestellt hatte, dass die Uhren sich immer schneller drehen, desto mehr Zeit verstrichen ist und an die Jahre mit Mann und Sohn, an die ersten Falten und an die Erkenntnis, dass ihre Zeit auf dieser Welt nicht ewig andauern könne.
Ihre Enkel kamen oft zu Besuch und dachten sich doch jedes mal etwas Schönes aus, dass sie Ihr bringen konnten, einen alten Film, Heinz Erhardt zum Beispiel, eine kräftigen Eintopf mit würzigen Mettwürsten, die stark im Magen lagen.
Wieder wehte der Wind, der alles überdauern würde, so wie das stille Rauschen der Meere. Sie wusste, dass ihre Tage gezählt waren. Jetzt wusste sie dass die Tage vielleicht noch zweistellig sein könnten, mit viel Glück eine eins vorm Zehner, aber auch leider nicht viel mehr. So schaukelte sie, wenn ihre Beine es ihr erlaubten zum Walzer, der Volksmusik, es war doch ein buntes Leben gewesen.
Den Bruder im Krieg verloren, als Kind hatten ihre Eltern oft vom großen Führer und der Überlegenheit der deutschen Rasse erzählt. Mit Leuchten in den Augen, einem Leuchten sie erinnerte sich, so ein leuchten später bei einem vom Wahnsinn Befallenem gesehen zu haben. Dieser enthusiastische Schrei der Augen und ihr Glanz von Aktiviktät, lange noch hatte ihre Familie die Lügen geglaubt. Aber über die Jahre kamen neue Führern, neue Redner mit neuen Parolen. Auch die Politik gleicht dem Meere dachte sie, denn in die Wellen der Faszination und Aufschwung sind meist gefolgt von Lethargie und Stagnation.
Die Wellen immer viele hohen Wellen, und eine Ebbe, eine Macht die entgegengesetzt war, es gab sie tatsächlich. Ob das Meer auch über Politik nachdachte? Noch ein Tag weniger. Ein Tag wie jeder andere, den jeder Mensch täglich lebt, der für ihn ein Tag weniger, vielleicht ein Tag mehr war. Aber es war ein Tag und das war doch immer viel mehr als nichts. Und wenn wir auch nur wenige Tage zählen, wir haben immerhin Tage gezählt, das war doch etwas.
Ich habe mein Leben gelebt, und bald stehe ich vor ihm. Vor dem, dem wir tausende von Kirchen widmen, hunderte Moscheen, Synagogen, Tempel und andere Gotteshäuser. In diesem Moment wo nichts mehr zwischen ihr und der Energie aus der sie einst gekommen war stand, würde sie reden können. Sie würde etwas zu sagen haben, sicherlich viele Fragen stellen, aber sie würde nicht wegschauen müssen, wie die die nur für den Tag leben, leugnend dass es ein vor und zurück gab, leugnend dass die Welt auch bestand, wenn sie sich nicht mehr um sie selbst drehte.
Diese Menschen würden wegschauen und was dann? Strafe Tod? Ihr Gewissen war rein, eine weiße Weste, härter als jeder Panzer der je gewesen ist, ein Mantel aus Mithril, dem blauen Mana, ob es das alles wirklich gab? Es liegt nicht in der Hand der Sterblichen, über die Ewigkeit zu wissen, aber man gab ihnen die Möglichkeit darüber nachzudenken. Denn kein Wesen lebt für sich, kein Fluss der nicht auf Boden fließt, kein Boden der nicht durch alle Gezeiten ewig in Wechselwirkung ist. Grausam ist aber doch die Natur, was sie immer glaubte, das war bittersüß. Und das war ein beruhigender Gedanke das alles bittersüß ist, ein Mischung als Salz und süße, aus allem irgendwie, alles hatte seine Berechtigung.

Und wie gut waren erst die Speisen der Köche, die es verstanden eine Säure oder gar eine Bitternote einzubauen. Und dann dachte sie an Martin. Ein seltener Moment kam eine süße Träne entwich ihrem Auge, eine Träne des Glückes. Des Glückes beim betrachten der Vergangenheit ihres Sohnes, der groß geworden ist. Und dann plötzlich war er 25 und ein Mann geworden, fähig selber eine Familie zu gründen, fähig zu Lieben und der doch soviel zurückgab nur wenn sie ihn ansah. Selten sind die ist die Form des Glückes in Tränen, eine perfekte Form, denn sie beinhaltet eine zartbittere Schokolade, einen Schmerz ein Glück in Trauer, ein tragisches Glück. Staub sind wir auf ewig, dachte die Oma. Ein kalter Februarwind wehte draußen als sie die Augen schloss und alles wieder bunt wurde. Sie blickte ins blaue Mana, das Herz pochte stark. Stärker immer stärker und es brannte wohl, aber sie spürte nur noch die Quelle. Der unerschöpfliche Brunnen von weißem Lichtwasser in den ihr Geist entsprang. Dieses Leben war so schön wie hart, aber es riefen neue Aufgaben, eine Frischzellenkur. Ein letztes mal küsste ihre Seele den Leib und glühte davon. Am nächsten Morgen fand man ihren kalten Kadaver in dem bereits Zersetzungsbaktierien wüteten. Ascheweiß war ihre haut geworden man barg sie auf schminkte sie und steckte sie in eine nussbraunen Sarg den man auf dem örtlichen Friedhof verscharrte und mit Lilien bewarf. Ein Fluss aus Tränen, dem Wasser entspringend, welches unser aller Mutter darstellt. Ein dicker Stein würde auf das Grab gestellt, im Herbst wehte der Wind Laub auf die warme Erde. Und der Wind wehte weiter immer weiter, bald würde der Winter kommen, es war jetzt schon kalt.

Gewidmet E.G.

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