Ungelöste Rätsel

Neutral und ein Chaos
orientierungsloser Dämonenfürst
christlich Sohn, Lebensbrenner
Tod, Nacht und des Dolches Klinge
und an Heiligabend hängen Millionen
rauchig Rausche, ein Mensch im Feuer
Nicht du, nicht er, nicht ich.

Eine Sammlung von Herzen

In meiner Sammlung,
dreiundfünfzig an der Zahl,
sammel ich braune, helle
fuchsig rote, blonde grelle
warme rote Herzchen ein

Wir küssten uns im Sonnenschein,
gingen in ein warmes Bett hinein,
wollten Werwölfe im Vollmond sein

Die Vampirin saugte zärtlich schmerzlich
roten Saft aus mir heraus,
Leben verließ mich sänftlich herzlich
küsste Frauen tagein, tagaus

Die eine kann ich nicht vergessen
mit einem Mädchenherze spielt man nicht,
sondern schreibt ihr a priori,
ein liebevolles Herzgedicht,

Die Eine zarte blonde milde Süße
die da lag mir einst zu Füße
die die mich doch so geschätzt,
dass sie sich deshalb selbst verletzt,
und Herzenssammler, hör mich sprechen,
sollten ihre Regeln brechen,
Das zarteste der Weibswesen
lehrt mich die Leviten lesen,
das arme kleine lieblich Kind erschrak,
weil ich andere Mädchen mag,
sie konnte es nicht mehr haben,
Herr ich will zum Himmel klagen,
dass sie so furchtbar litt,
sich deshalb die Halsschlagader schnitt

Und starb in rotem warmen Blut
mich packt der Selbsthass, Wut,
Mein Käfer ist mir fortgegangen,
wie kann ich zu  zurückgelangen?

Unendlich Zeit

Süßes Kind deiner Zeit,
siehst nicht den Zirkel drehen,
wie Leben sich verwehen,
Das Erdende ist nicht weit

Süßes Kind nächster Zeit
bist für Krieg bereit?
Der Zirkel dreht
Milliarden Kreise
und du merkst ganz leise
Zeit durchbrochen
Stück von Welt
vor Gott gekrochen
suchst nach Geld

Eine kleine Gruppe
hat im Licht gestanden,
ein erhöhtes Leben,
jenseits der Kreise
Zirkel drehen dreiecksweise
und Hiob schreit zur Hölle

Die Probe Weiche stellen,
Glauben zapfen, ein unendlich Kreis
der zur Kugel wurde, Dimension im Schube
mathematischer Beweis

Des Königs Narr,
er ward ein Engel,
Der Herr inkarniert in Jesus
und die Eisenzeit,
sie endet bald,

Der apokalyptische Reiter erscheint
und Nibiru nähert sich der Erde
Ein Joch muss verschwinden
und Krieg zieht auf

Wer dreht hier saubere Kreise?
und Jesus stirbt dort,
still und leise

Darauf haben wir uns eingelassen.

Wie Feuer und Flamme (überarbeitet)

Die Flamme schenkt die Wärme mir,
die Flamme brennt sie auch in dir?
Im Opferfeuer brennt ein Stier.
Einst den Mutant bei Nacht bezwungen,
Doch nasses Element, stand uns stets zuwider,
Heut glüht Atom, erfroren die Glieder
Niemandem war es je gelungen,
Schlüssel zu finden, das Loch im Schatten,
mit brennenden Tropen, hat der Mensch gerungen,
Atem holen! Nicht zweifeln, nicht matten!
Licht ist Licht, Niemals ist Schatten.
Das Stroh es qualmt, es friert in mir,
Du brennst so heiß, ich bin bei dir.
Je stärker deine Hölle schwimmt,
bin ich es der dich gewinnt?
Brennen Scheiterhaufen, mir im Herze
Hex Hex, glaub dir ja, die Zauberschwärze
Treib mir nur den Vesuvius aus,
es stört dich nicht, bin schon zu Haus.
Die Hölle, die Sonne,
der Schmerz die Qual, die hitzig Wonne,
Und da steh ich vor der Pforte zum Hades,
und schließe dir den Riegel auf,
das Schicksal nimmt nun seinen Lauf,
schaffst du es den Berg hinauf?
Feuer und Flamme verschaff ich dir,
Rausch, braun, grün, weiß, willst noch ein Bier?
Satan der Herrscher des Bösen,
er ist dir bereits bekannt,
geißelt Leiber, will lösen
Ach ich zeig dir die Wand,
Ich führ dich zur Türe
Verlass meine Hand,
Schau, sei er es der Verführe
bist es du der öffnet die Türe
Wo du nun hingehst, du ahnst es kaum.
Mein Name ist Gefahr, es ist kein Traum.
Wir stehen an der Treppe zur Pforte herab….
Rot und heiß es brennt an dem Orte,
Schau listig drein, Schabernack, die sechste Pforte
Dort tief unten, bin da gewesen,
Weise bin ich nicht, üb dich im Lesen,
und halt dir stets, vor roten Augen
üb dich nicht in der Lust, erwecke Glauben.
Denn jede Kammer so tief sie liegt,
Der Teufel und ich wir stritten wach,
und spielten danach zwei Runden Schach
im Poker verlor ich deine Seele
auf dass der Satan dich ewig quäle
So speiß ich, trinke böse blutend Wein,
ess bräunlich Fleisch, welch Karmapein.
Feuer dem der Glut bewahrt
Arznei mit mir, solch Muttersaat.
Mein Feuer brennt, die Lust die Hitze,
schon wieder treib ich dich zur Spitze.
Wasserzeit, sie kommt so kalt.
bin selber Virgo, und dennoch alt.
Gott der Herr kennt nur Gnade,
nun, denn berghoch,
ob ich den Weg nun
hoch denn wage?

Ein Schatz

Eine Kiste voller Silber. Golddukaten starrten aus der alten Truhe und ich dachte darüber nach was ich all die Jahre eigentlich getan hatte. Als Kind hatte mein Vater mir doch stets eingeimpft, dass ich für mich sorgen können müsse. Doch dann irgendwann wurde die Arbeit einfach so knapp, dass ich beschloss zur See zu fahren. Kaum Erwachsen stand ich also auf dem Schoner, um Fische zu fangen, sie in Essig oder Salzfässer einzulegen und auf dem Markt wieder zu verkaufen. Ein saurer Hering ist im Winter immer einen Bissen wert. Umso kälter es wird desto mehr Essen brauchen die Leute. Essen essen und wieder essen, ich wurde so schlecht bezahlt, dass ich mir kaum selber mal einen Degen leisten konnte um mich zu verteidigen, doch als mein Vater starb, durchlief ich stolz unseren Schoner, mit dem Degen des Verstorbenen bewaffnet, immer auf der Furcht vor Piraten. Doch eines Tages war es dennoch so weit gewesen. Mit Eisenkugeln durchlöcherten sie unsere Reling und mir wurde, als ich die schwarze Flagge mit dem lachendem Totenkopf darauf sah, bewusst, dass es nun um Leben oder Tod gehen würde. Wir waren viel zu weit weg um an Land zu schwimmen und das Gemetzel, welches die Freibeuter mit meinen Kollegen anstellten, bereitet mir auch heute noch manchmal schlaflose Nächte. Da stand er vor mir, ein Mann wie ein Felsen, Narben im Gesicht und hielt mir seine Pistole vor die Schläfe. „Einen netten Degen hast du, mein Junge“. „Ich will leben, bitte drückt nicht ab“. „Hahaha, wie zahlt man denn so auf dem Fischkutter, na ja oder dem Ding was dies Holzgerüst noch dar stellt. Es wird bald sinken“. „Mir hat man stets kaum etwas von dem Gewinn bezahlt, mein Kapitän behält immer alles. „Dem habe ich gerade das Hirn weggeschrotet, du bist also arbeitslos“. „Ihr werdet mich nicht töten?“, „Fischer können wir Piraten immer gebrauchen, zudem hat es eben unseren letzten Schiffsjungen zersäbelt, nun hast du die Wahl, sterben oder mein Schiff. Und so geschah es dass ich meinen Hafen die nächsten Jahrzehnte nicht mehr wieder sehen würde. So wurde ich Freibeuter, ich lernte die Navigation ohne Instrumente nach den Gestirnen, auch wenn ich zugeben muss dass es doch ein paar Jahre schlug, bis ich nach Sternen schiffen konnte. Wir waren auf kalter rauer See, jeder von uns seine kleine Truhe, seinen kleinen Schatz. Es war doch irgendwie wie Arbeit, wenngleich spannender. Es ging ums Töten und Rauben, doch je älter ich wurde desto stärker dachte ich nicht mehr über die Toten nach. Meine Gedanken dazu waren stets die gewesen, dass diese Menschen sich der See ausgesetzt hatten. Der Mann der in den Dschungel geht, kann von Tigern zerfetzt werden, ein Goldschürfer im Berge kann bei einem Einsturz ums Leben kommen, und die Gefahren der Seen waren eben wir. Als ich meinen Degen dass erste mal in ein Auge stach und das Blut langsam das Gesicht herunter floss, war mir ein Detail aufgefallen, bevor der Seemann stürzte, dass ich die darauffolgenden Jahre immer wieder beobachten würde. Egal welche Fratze ich zerstach, im Tode lag doch stets ein Lächeln. So gingen viele dahin, manche schrien noch vor Schmerzen, doch ich lüge nicht wenn ich behaupte, dass Tote stets sehr friedlich aussehen. Sie ruhten in Frieden. Sie waren durch meine Hand gefallen. Das ist so. Meine Truhe hat viele Leben auf dem Gewissen, so ist es eben. Unsere Könige führen Krieg und schicken tausende und abertausende in den Tod. Wofür? Es geht ihnen genau wie mir doch immer um die Macht, auch wenn sie sich in meinem Fall in Gold und Silber präsentiert. Ich habe vor einem Priester an einer Hafenstadt gebeichtet, in der wir mit einem Tarnschiff lagen. Danach haben wir schnell ablegen müssen, aber nie werde ich vergessen was der Pfaffe mir gesagt hatte. Gestorben wären wohl alle sowieso, ihr habt ihnen nur die Zeit genommen. Ja das hatte ich getan, die Lebenszeit die ich genommen hatte war Umfangreich. Wer leben will, sollte eben nicht zur See fahren.

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