Das Purpurrot

Der schöne Schmerz,
dich bei ihm zu sehen,
Das rote Herz,
es fliegt mir entgegen.
Der Schreck den du fühlst.
wenn du Sie nicht sicher weißt.
Das schöne Gefühl
ihn Lachen zu sehen

Und dabei zu Wissen,
er kann dir mehr geben als ich.

Das Kitzeln dich nach ihm zu küssen.

Sie kann tun was Sie will.
Sie kann mit ihm tun was Sie will.
Wir haben ein Band gebunden.
In der Leere haben wir uns gefunden.
Eine unsterbliche Bresche geschlagen
Wie der Vater zum Sohn
und wie die Mutter zur Tochter.

Ihr dein Feuer geben ist das eine.
Was uns bleibt ist das Glühen
Mit dem man immer wieder Feuer zünden kann
Denn nur wenn das Feuer das Wasser überdauert.
Hat es mal wirklich gebrannt.
Wenn nur die Gefahr der Wollust in dir lauert.
Hast du nicht verdient ihre Flamme anzuzünden.
Denn sie spürt die Vernichtung des Feuers
und du da wärest nur
die Asche gewesen.
Ein Streichholz
der den Tod bringen kann.

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Wendezeit

Eisen wird zu Gold
Falsch geht zum Tod
Das Lesen der Epoche,
die dem Goldrausch verfallen,
wird Meere rot befüllen.

Das Leid des Sonnensymbols
wird gespiegelt
auf den, der’s Karma
den Stoß gegeben hat.

In Bergen von Papier,
werden Sie schwimmen.
Die Verursacher,
die das Papier mehr lieben,
als einen Menschen.

Herbstwind

Am Morgen trägt er die Blätter von den Bäumen,

Es ist Zeit die Felder zu leeren, die Kartoffeln einzufahren

Der Speicher füllt sich, Bauern fahren auf dem Sammelwagen,

Sieh im Wald, wie die dicken Pilze aus dem Boden ragen,

Ich will den Anblick des bunten Waldes nicht versäumen.

Der Tod, das Sterben des grünen wilden Sommers,

Vorbei, die Zeit der Musik, des Blitzes, des Donners,

Der Apfel schmeckt fruchtig sauer süß,

Die Speicher, der Agrare, wohin mit dem Gemüß?

Der Herbst kommt in kleinen Schritten stets zur Erde,

Die Engel hoch oben, backen auf dem Himmelherde,

Warme Kälte, nasser Wind, das Kind,

das Jahr für Jahr erneut zu Boden fällt,

der Bauershund, der wachend bellt,

Die Schweine, die Hühner, das Rind,

Im Land der Deutschen, weht des Herbstes Wind.

Paralleluniversum

Im Mai geschah was niemand konnte ahnen,

Salusa, der Dao, niemand konnte ihn warnen.

Als ich den bösen Geist erdolchte

Und Nocturn die Nacht im Kreise drehte,

Als Niburu das System durchkreuzte,

als Kapitän Nepumuk seinen Schatz vergrub

und das Schiff versank.

Und die Amazonen ihr Männer opferten.

Als der graue Drache im Ei erwachte,

als das Neutrum mir sein Zeichen ins Fleisch riss,

Als sieben Tage ein Feuer brannte,

Als der Reim den Tod verkannte.

Als der Vater starb in der Falle,

Als der Weltkrieg ward ausgebrochen.

Als die Elfeingeister ein Haus aus Pflanzen schufen,

Als der Tod erschien in der Mundharmonika,

Und die Zahnfee das Badezimmer putzte.

Da knallte es

Das Messer in der Wand

Die Pistole hoch gehalten,

Das Schiff es versank im Ozean,

Das Paralleluniversum es zerfiel.

In fremden Dimensionen ist Salusa nun gefangen.

Nach wie vor tötet er das Kinderblut.

Der Dao kann kein Leben mehr erlangen

Doch sei vor ihm auf der Hut.

Wenn ein Kristall explodiert in der Sonne,

und du siehst manch bunte Schatten,

verstecke dich oh Kind,

Calimshan war sein Heim gewesen

und wenn er stirbt stehst du vorm Tod.

Salusa lies rot Blutenflüsse fließen

Sieh die Farbe, die Warnung Rot.

Als das Universum fiel,

und der Dämon starb im Eimer.

erlosch der Nocturn.

Die Drehung die Salusa drehte

im Wind der Sonnenkraft,

Das Licht es leuchtet wieder

doch Salusas Seele,

sie verwehte.

Schrei

Herz, schreie doch nicht so Laut,

dein Blut fließt den Arm herunter.

Licht und Sonne, ich sehe kaum etwas

ich sehe Wald und Wetter

Lichtjahre entfernt.

Ich atme, doch es geht nicht mehr

denke an ein Schrotgewehr.

Der Schnitt im Handgelenk,

ich spüre ihn nicht.

Die Hand ist schwer vom Blutgewicht

Das Schählmesser liegt rot verkrustet am Boden

Entschwinde nun, oh Lebensgeist.

Schmerz, der zerreißt

hol mich raus.

Ein Auto kommt die Straße hoch

Der Hang ist kalt und nass

Der Tod ergreift mich um Haaresbreite.

Leben such das Weite,

doch trügerisch ist Fortuna’s Glück

und kehrt in kleinen Schritten stets zurück.

Fortsetzungsdichtung Teil 4

Zwei Kommissare betrachten eine tote Frau.

Sie ist voll blut, riecht modrig alt,

wer tat das nur, wer nutzt Gewalt.

Hier in im Raum mit Milch und bunt gebildert,

Die Leiche scheint schon bald verwildert.

Sie blutet aus dem Bauch heraus,

dort an dem Ohr Igitt die Maus.

Welch Mensch tat diese Grausamkeit?

hier riechts so süßlich, fast nach Honig,

beim Küssen schmeckt sie süß melonig.

Dass denk ich mir und sprech es nicht,

Wie leer schaut dieser Schönheit’s jung Gesicht

Der Bauch gefüllt mit Klingenstahl,

sieht lieblich aus, sie hat die Wahl.

So rundlich ist ihr süßer Schatten.

Dort oben knacken braune Latten.

Ich vermute, sie hat kein Geld gespart,

schau was sie hier verwahrt.

Sie muss zum Schlitzer sag ich dir,

denn diese Spuren brauchen wir.

 

 

Seelenspaltung

Seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

nur dich.

Seh nicht mehr,

seh nicht mehr,

seh nicht mehr, nur dich

Siehst du noch,

siehst du noch,

oder

siehst du noch,

siehst du noch?

 

Ich weiß nicht.

Ich weiß wirklich nicht.

Du wirst bald wieder sehen, ganz ganz sicher

Ich sehe aber nur Schmerz

Ich seh nur nur noch Schmerz

Sieh mal hin!

Sieh mal hin!

 

Sieh mal hin,

glaubst du noch, glaubst  du noch ?

Glaubst du noch?

Stirb jetzt nicht!

Stirbt jetzt bitte nicht!

Nur du,

denk mal nach,

denk mal nach,

hör hin,

du wirst bald wieder sehen,

du wirst bald wieder sehen,

sieh doch mal ganz genau da hin,

sieh doch mal ganz genau da hin,

du wirst das doch erkennen,

du wirst das doch erkennen,

du wirst das doch erkennen,

du wirst dass doch erkennen,

sieh doch mal hin!

Sieh dir das doch mal an!

Sieh dir das bitte doch mal an.

Erkennst du es denn nicht

Erkennst du es denn nicht?

Ich weiß es wirklich nicht

Sieh es dir mal ganz genau an!

Sieh es dir mal bitte ganz genau an!

Sieh es dir wirklich gut an!

Du erkennst es!

Hier im jetzt bist du nicht da und nicht dort,

nur hier.

Du wirst es doch wissen,

du wirst es doch erkennen.

Du wirst es doch sehen.

 

Schwarm der Meute

Ich reiße mir den Schädel ein,

trinke süßlich weißen Wein.

Seit Jahren dieser Feierwahn,

Die Bühne leuchtet hell und klar,

selig schon die Straßenbahn,

das gelbe Bier schäumt weißlich hell,

Der Trinker zahlt mit Münze bar.

Rauchen, Trinken, Schlagen Tod,

Straßen voll mit Hundekot.

Wenn ich mich doch erheben könnte,

und hier Leben wie ein König,

dann wärs doch nicht die Meute

deren Psyche wär ich löhnig.

 

Fortsetzungsdichtung Teil 3

Sie sah so schön aus, dach ich mir

mein Talent ist hier bei dir.

Für sieben Jahre Altersheim,

sperrte man den Vater ein.

Das Mädel sieht so schön aus, beim Regenwind

sie stirbt nicht, hoff ich, sie kriegt mein Kind.

Aber der Holger, alter Denker

läuft durch Wald und im Stadtbezirk.

Der Lenker führt mich in die Fabrik.

Schreierei, Gebrüll und Knochenjob.

Sie läuft gern in den Wald hinein,

und raucht dort alten Pflanzenkeim.

Holger betritt das Fabrikgebäude.

Drehung

Die Welt dreht sich unendlich schnell,

verwegen schaut der Arbeitslose.

Das Gold sitzt dem Sklaventreiber hell,

Der Tod ist allgegenwärtig.

 

Vierzehn Mörder laufen frei herum,

Traurig triffts die Änderung.

Das Tier es schreit vor Höllenschmerz,

Das Fett sitzt bis in den linken Zeh.

 

Drehung Drehung, bis es knallt.

Es schreit die Welt, es ist Gewalt.

Planet der Drehung.

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